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Niemals gut genug

Juju

Neues Mitglied
Hallo, ich habe eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht. Jedes Jahr war ein Horror. Ich lebte bei meinen Eltern und die hatten kein Verständnis für einen Ausbildungsabbruch. Immer wieder bekam ich Probleme wegen meinem scheinbar nicht ausreichenden Selbstbewusstsein. Dann nach dem ich die Ausbildung beendet hatte, habe ich immer in der Probezeit meinen Job verloren, weil ich angeblich nicht genug Selbstbewusstsein habe. Ich mochte meinen Job zum Anfang der Ausbildung sehr, aber jetzt frustriert er mich nur noch. Ich weiß auch nicht so richtig was ich anderes kann oder will. Aber ich traue mich gar nicht mehr nochmal neu zu starten in dem Beruf.
 
Wem gegenüber hast du denn unzureichendes Selbstbewusstsein gezeigt? Den KollegInnen, den Eltern oder den Kindern? Und war es wirklich Selbstbewusstsein oder eher Durchsetzungsvermögen? Kannst du mal Beispiele geben, bei denen das vermeintliche Defizit zum Ausdruck kam?

Vielleicht wäre es eine Option, dass du zunächst mal ein Freiwilliges Soziales/Ökologisches Jahr machst oder einen Bundesfreiwilligendienst? Über solche Dienste bekommt man Erfahrung und wird auch selbstsicherer. Oder wie sieht es mit einem Jahr im Ausland aus, z. B. als Au Pair? So lernst du mal für dich allein zurecht zukommen und kannst dich von den Eltern abnabeln. Womöglich wird dir die bisher absolvierte Ausbildung ja sogar anerkannt und du kannst später daran anknüpfen, so dass du nicht alles neu machen musst.

Wenn du deinen Job zu Beginn sehr mochtest, dann würde ich mich nicht so schnell ins Bockshorn jagen lassen und aufgeben. Die Einrichtungen suchen händeringend. Du könntest dir eine suchen, bei der man dich ein wenig mehr an die Hand nimmt und dir auch mal positives Feedback gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde @Pfefferminzdrops Fragen wichtig - an welchen Stellen machte sich das mangelnde Selbstbewusstsein bemerkbar? Ist Dir die Arbeit an sich gut gelungen? Hast Du die Kinder betreuen und anleiten können, ihnen Sicherheit vermitteln können und Präsenz zeigen können? Hast Du proaktiv handeln können oder warst Du da eher gehemmt? Hast Du fachliche Einschätzungen abgeben und vertreten können?

Wenn es "nur" eine Frage der Introversion ist, dann brauchst Du die für Dich passende Stelle. Nach der musst Du wahrscheinlich suchen. Aber ich bin sicher, es gäbe sie.

Wenn es aber wirklich eine Frage der beruflichen Eignung ist, dann solltest Du nach Alternativen suchen.
 
Was bedeutet das konkret, dass du nicht ausreichendes Selbstbewusstsein hattest? Woher kommt der Frust und was hat dir zu Beginn gefallen?
 
Hm, ich hab ja auch mal die Erzieherausbildung gemacht.

Mein Problem war im .praktischen Teil von Anfang an, dass ich mich nicht genügend durchsetzen konnte gegenüber den Kindern.

Ich war jung, ich hatte etliche Probleme mit mir selbst, theoretisch war ich Spitze.

Ich hatte keinerlei natürliche Autorität, das merken Kinder sofort.
Da kann man machen, was man will, man kann andere Erzieher versuchen , nachzumachen, es funktioniert nicht.
Mit einzelnen Kindern, also mit den Kindern meiner Freunde, kam ich zurecht. Die habe ich viel betreut.

Aber mit einer Kindergartengruppe kam.ich nicht zurecht.

Dann ging ich auch noch zum Anerkkenungsjahr in ein heilpädagogisches Kinderheim.
 
Ich finde @Pfefferminzdrops Fragen wichtig - an welchen Stellen machte sich das mangelnde Selbstbewusstsein bemerkbar? Ist Dir die Arbeit an sich gut gelungen? Hast Du die Kinder betreuen und anleiten können, ihnen Sicherheit vermitteln können und Präsenz zeigen können? Hast Du proaktiv handeln können oder warst Du da eher gehemmt? Hast Du fachliche Einschätzungen abgeben und vertreten können?

Wenn es "nur" eine Frage der Introversion ist, dann brauchst Du die für Dich passende Stelle. Nach der musst Du wahrscheinlich suchen. Aber ich bin sicher, es gäbe sie.

Wenn es aber wirklich eine Frage der beruflichen Eignung ist, dann solltest Du nach Alternativen suchen.
Ich kann euch die Fragen leider nicht wirklich beantworten. Sie meinten mangelndes Selbstbewusstsein entspricht schlechtem Durchsetztungsvermögen und haben mich trotzdem oft mit der Gruppe alleine gelassen. Ich glaube, dass ich das selbst nicht wirklich weiß woran es liegt. Aber wenn ich mich mit Anderen vergleiche bin ich echt bisschen introvertierter.
 
Hm, ich hab ja auch mal die Erzieherausbildung gemacht.

Mein Problem war im .praktischen Teil von Anfang an, dass ich mich nicht genügend durchsetzen konnte gegenüber den Kindern.

Ich war jung, ich hatte etliche Probleme mit mir selbst, theoretisch war ich Spitze.

Ich hatte keinerlei natürliche Autorität, das merken Kinder sofort.
Da kann man machen, was man will, man kann andere Erzieher versuchen , nachzumachen, es funktioniert nicht.
Mit einzelnen Kindern, also mit den Kindern meiner Freunde, kam ich zurecht. Die habe ich viel betreut.

Aber mit einer Kindergartengruppe kam.ich nicht zurecht.

Dann ging ich auch noch zum Anerkkenungsjahr in ein heilpädagogisches Kinderheim.
Danke, dass du so offen darüber sprichst. Ich hoffe, dass dein Anerkennungsjahr in dem neuen Bereich dann besser war. Ich habe das Anerkennungsjahr wiederholt und für meine neue Anleiterin war ich wie ihre dritte Tochter und sich hat mir sehr viel geholfen.
 
Ich selbst war damals viel zu unreif. Hatte selbst viel zu viel Schwierigkeiten im Leben.

Heute werden Erzieher überall gesucht. Allerdings müssen sie auch sehr viel.leisten.

Ich bin dann damals als Pflegehèlferin in ein Krankenheim.für chronisch psychisch Kranke Erwachsene gegangen. Irgendwie kam.ich dort besser zurecht.
Ich hätte eigentlich auch dort darauf bestehen können, als Erzieherin bezahlt zu werden, andere auf anderen Stationen haben das durchgesetzt.

Ich war nur froh, ne Arbeit zu haben. Hab dann 8 Jahte in diesem Krankenheim gearbeitet. Ging mir dann aber doch zu sehr an meine psychische Substanz.

Manchmal.denke ich, ich hätte vielleicht einfach in der Krippe angefangen als Berufsanfängerin.

Ich hatte mal dort ausgeholfen, als ich Praktikantin im Hort war. Die Mitarbeiter in der Krippe waren begeistert von mir. Mit so kleinen Kindern konnte ich gut irgendwie.

Das hätte ich weiter verfolgen sollen.
 

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