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Nichts übrig am Ende des Monats mit 4000

Ich finde die Beiträge einiger User hier schon interessant ["wozu ein Haus", "Essen gehen braucht man nicht", "400,- / mtl. Einkäufe sind zu teuer"].

Den Wunsch, in einem Haus zu wohnen, braucht man vor anderen nicht legitimieren. Ebensowenig Essen gehen, das sollte bei einem derartigen Einkommen drin sein. 400,-/mtl. für Einkäufe ist auch nicht aus der Welt, und 350,- Lease für ein Auto nicht gerade Oberklasse, sondern eher in einem bescheidenen Rahmen.

@keinpaul, was ich aber nicht ganz verstehe - in dieser Gehaltsklasse dürfte man in der Regel einen höheren Bildungsabschluß sowie bereits bewiesen haben, dass man Verantwortung übernehmen kann. Kommt Dir dann nicht eigenverantwortlich in den Sinn, ein Haushaltbuch zu führen um hieraus erkennen zu können, wo Sparpotential ist?
Aus Deiner Auflistung ist eine Dunkelziffer von 700,- ersichtlich - vielleicht sollte man da mal ansetzen. Es gilt auch zu bedenken, dass die Hütte bei Verdienstausfall (dazu zähle ich schon Erhalt von Krankengeld) weiter abbezahlt werden muss.
 
Und Du sparst ja. Du zahlst monatlich Dein Haus ab. Ist doch gut.
Genauso sehe ich das auch. Und wenn deine Freunde weniger für ihre Häuser abzahlen, sparen die auch entsprechend weniger bzw. deren Überschuss wird dann nur anders angelegt. In Beton zu investieren ist dazu noch eine weit sinnvollere oder zumindest sicherere Geldanlage als z.B. Aktien.

Trotzdem würde ich mir noch einen langfristig angelegten Sparplan (z.B, ETF) zulegen, auf den direkt ein fester Betrag weggeht, den du dann gar nicht erst zum Ausgeben vor Augen hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast 22,98€/Stunde, also nicht wenig.
Das Einkommen wird aber zu "nur" netto 22,98€, wenn davon brutto Leute zu zahlen sind, die das doppelte oder mehr verlangen. Gewerbliche Vergnügensanbieter jeder Art sind solche Leute.
Für den Nutzer muss deren Angebot aber gleich oder höher ausfallen, sonst erinnert sich der Nutzer später eher an die aufgewendete Mühe als an seinen Ausgleich.

Der Nutzer könnte nämlich auch entscheiden, einfach nicht arbeiten zu gehen und in gleicher Höhe das Vergnügen ausfallen zu lassen. Ginge er dennoch arbeiten, hätte er gespart.

Genau dies tun viele Leute auch.

Sie fahren in dem Urlaub, gehen dort wandern und sehen sich die Gegend an.
Sie könnten zu erheblich höheren Preisen aber auch den ganzen Tag mit einem Hubschrauber von oben herab schauen.
Der Unterschied darin, was in beiden Fällen gesehen wurde, lässt sich daran messen, was später detailliert beschrieben werden kann. Der Rest wurde nämlich vergessen.
Also fragt man sich, wozu man sich einen Tag lang einen Hubschrauber chartern musste, und ob der vergessene Anteil es überhaupt wert war.

Bei Dir @ TE scheint mir die work-life balance auch nicht so ganz ausgeglichen zu sein, weil Du zu zahlendes Vergnügen brauchst, um Arbeit auszugleichen. Das Vergnügen scheint auch nicht beständig zu sein, sonst müsste es nicht monatlich aufgefrischt werden.

Beispielsweise frage ich mich, an wieviele Stunden Fahrt von a nach b Du Dich in Deinem leasing-Auto erinnerst, anstatt Dir jedes Jahr zum selben Preis einen gebrauchten zu kaufen. Den könntest Du spenden - was aufs selbe hinaus läuft, da Du lediglich losgefahren und wieder genau da angekommen bist, wo die Fahrt begann.

Sinnvoll erscheint aber der Kapitalaufbau beim Haus, dessen Abtragung ich stattdessen intensivieren würde.
Du wohnst mietfrei oder kannst verkaufen.
Ausserdem könntest Du das Haus aber auch genießen.

Die Vergnügensintensität je Stunde daheim entspräche übrigens ziemlich genau der Nutzung eines Hubschraubers im selben Wert, das ganze nur für Dich und so oft Du willst.

Nur muss man auf sowas erst mal kommen um mitzukriegen, was man sich da gerade bereits leistet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das anscheinend recht große Haus ist der richtig riesige Posten. Da bleiben halt dann nur 1800, das ist in Deutschland wohl eher Unterdurchschnitt.

@keinpaul, was hat es mit dem Haus auf sich, wieso brauchst du das?
Na ja, je nachdem wo er wohnt, ist das Haus halt eben teurer. In München ist es teurer als in Mittweida 😗

Aber niemand will ihm jetzt das Haus ausreden, oder?
 
der Rest geht drauf für Sachen die man halt so braucht...Kleidung, mal ne neue Waschmaschine, Essen gehen, Urlaub, etc. und leben bzw. Spaß haben will man ja auch noch.
Abgesehen von den Fixkosten,hast du also so 700 Euro mit denen du machen kannst,was du willst.
Da kommt es darauf an, wie wichtig dir das Sparen ist.
Leg dir doch mal 150 Euro am Anfang des Monats zur Seite und schau,ob du mit dem Rest auskommt.
Sparen heißt auch mal auf etwas zu verzichten.
Es gibt viele Leute,die müssen mit viel weniger Geld auskommen.
Wofür willst du eigentlich sparen?
Als Notgroschen?
Wenn man ein Ziel hat,fällt es einfacher.
Oder du genießt dein Leben so,wie du es führst.
Du verdienst gut,kannst es dir leisten und brauchst dich nicht mit deinen Freunden vergleichen.
 
Ich finde die Beiträge einiger User hier schon interessant ["wozu ein Haus", "Essen gehen braucht man nicht", "400,- / mtl. Einkäufe sind zu teuer"].

Es geht ja um die Fragestellung, wo man sparen/ was man anders machen könnte. Und ich selbst sehe da schon einiges an Sparpotential, aber klar muss man sich dafür etwas mehr einschränken/ etwas sparsamer leben, aber ich denke, bei dem Einkommen ist es dennoch gut vereinbar, ganz gut zu leben und trotzdem zu sparen.

Ich habe zwar ein viel niedriges Einkommen aber auch viel niedrigere Fixkosten. Bei mir bleiben ähnlich wie beim TE abzüglich Fixkosten ca 1000€ übrig (also etwas weniger als bei ihm), davon zahle ich Essenseinkäufe, ausgehen, Kleidung etc und kann je nach Monat & anfallenden Ausgaben 200-500€ zur Seite packen. Und ich finde eigentlich, dass ich dabei ziemlich gut lebe, öfter mal essen gehe, auch mal Bio oder leckeren Schnickschnack nach Lust & Laune kaufe. Im Vergleich zu meinem sparsamen Freund schmeiße ich das Geld regelrecht zum Fenster raus und sparen klappt trotzdem.
 

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