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Nicht Haustier, aber Tier......

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Glaub mir: Hier gibts keine "anständigen" Krähen.....😡
Es ist ja nun abends mittlerweile lange hell und morgens leider auch schon recht früh.
Und ich werde jeden Morgen von dem Gekreische der Krähen geweckt. Zu einer Zeit, die selbst meinen neuen Nachbarn Marke "Poltergeist" toppt 😉

Tagsüber hätten die Krähen ja auch keine Chancen, hier im Ghetto etwas zu greifen, weil hier ja ständig Leute unterwegs sind. Aber in den Abendstunden und frühen Morgenstunden schon, denn da sieht man hier noch niemanden.

Zwischendurch tauchte hier mal ein Greifvogel auf (sorry, ich kenne mich da nicht aus und weiß nicht, welcher Art er war) und wir hatten schon Hoffnung. Doch leider wurde er überfahren; auch er war noch ein Jungvogel. 🙁

Aber m.E. wäre das die Lösung, denn nur durch den artgerechten Kreislauf der Natur würde dieser Krähenwahnsinn in der Vahr endlich in normale Bahnen gelenkt.
Denn wie und wo und durch was soll das alles bitte hier noch enden???
 
Enten- und Möwenküken sind aber weder weiss noch haben die rote Schnäbel. Jungvögel sind normalerweise immer tarnfarben und das betrifft auch den Schnabel. Das könnten vielleicht aber junge weisse Tauben aus einem Taubenschlag gewesen sein. In dem Fall könnte der Beutegreifer auch ein Waschbär, ein Marder oder ein Wiesel gewesen sein. Für die ist es ein leichtes, in einen schlecht gesicherten Taubenschlag einzudringen und sich die halbflüggen Jungvögel zu schnappen. Man sollte die Schuld also nicht vorschnell auf die Krähen schieben. Es gibt viele andere Beutegreifer, die das gewesen sein können, darunter übrigens auch Möwen.
 
Enten- und Möwenküken sind aber weder weiss noch haben die rote Schnäbel. Jungvögel sind normalerweise immer tarnfarben und das betrifft auch den Schnabel. Das könnten vielleicht aber junge weisse Tauben aus einem Taubenschlag gewesen sein. In dem Fall könnte der Beutegreifer auch ein Waschbär, ein Marder oder ein Wiesel gewesen sein. Für die ist es ein leichtes, in einen schlecht gesicherten Taubenschlag einzudringen und sich die halbflüggen Jungvögel zu schnappen. Man sollte die Schuld also nicht vorschnell auf die Krähen schieben. Es gibt viele andere Beutegreifer, die das gewesen sein können, darunter übrigens auch Möwen.

Etwas, was ich vor langer Zeit mal in einem Naturkundebuch gelesen habe:

Schau dir mal die ausgerupften Federn genauer an: wenn sie die spitzen Federkiele noch haben, dann ist es wahrscheinlicher ein Vogel, der den toten Jungvogel gerupft hat. Wenn die spitzen Kiele abgebissen sind, dann wahrscheinlicher ein Raubtier (wie Frettchen, Wiesel, Marder...) gewesen.

Dass das im von dir beschriebenen Fall Krähen waren, glaube ich eher nicht (Krähen und Möwen lassen normalerweise nicht die Hälfte vom Essen liegen).
 
Etwas, was ich vor langer Zeit mal in einem Naturkundebuch gelesen habe:

Schau dir mal die ausgerupften Federn genauer an: wenn sie die spitzen Federkiele noch haben, dann ist es wahrscheinlicher ein Vogel, der den toten Jungvogel gerupft hat. Wenn die spitzen Kiele abgebissen sind, dann wahrscheinlicher ein Raubtier (wie Frettchen, Wiesel, Marder...) gewesen.

Dass das im von dir beschriebenen Fall Krähen waren, glaube ich eher nicht (Krähen und Möwen lassen normalerweise nicht die Hälfte vom Essen liegen).

Es war auch kaum noch die "Hälfte vom Essen" da, sondern nur noch das Unverdauliche....
Sprich: Federn, Schnabel und Beinchen.... 🙁
 
Also wurden die Vögel zerlegt? Das spricht dann eigentlich eher gegen Krähen. Die würden das Beutetier eher im Ganzen abschlucken, bzw. dran rumpicken. Ihre Schnäbel sind nämlich nicht sonderlich geeignet, um ein Beutetier zu zerlegen.
 
Mit ihrer Hartnäckigkeit kriegen Krähen alles klein, und die sind auch früh am Morgen schon auf Futtersuche. Natürlich kann es auch ein anderer Raubvogel, ein Waschbär oder ein Marder gewesen sein, der nur das genießbare mitschleppen wollte und die Reste verteilt hat.
 
Tja, ich fürchte, das wird ein "Cold Case". Wir werden wohl nie rausfinden, wer es war, es sei denn, @Manuy erwischt den Übeltäter auf frischer Tat. Oder sie sammelt die Überreste ein und lässt sie auf DNA-Spuren potentieller Beutegreifer untersuchen. 🧬🔬
 
Damit ist es leider nicht getan, Jeremy.
Dass Krähen schlau sind, ist unbestritten. Dass sie unter Naturschutz stehen, auch.

Was es nahzu unmöglich macht, sie endlich einmal zu dezimieren, sodass wir hier inzwischen eine reglerechte "Krähenschwemme" haben.

Wenn du`s nicht glaubst, komm einfach her - es ist gerade zur Brut- und Aufzuchtzeit schlichtweg gruselig. Sie greifen durchaus auch kelinere Hunde an und attackieren Menschen - den Park kann man in diesen Wochen nur noch meiden...

Ich fürchte, es ist wie sooft beim Naturschutz: Da hat man eine spezielle Tierart im Blickfeld, bedenkt aber nicht, dass eben in der wirklichen Natur (die es in der Stadt ja schlichtweg nicht gibt) die echte Natur ein Wechselspiel ist.

Im hiesigen Falle: Die Krähen haben hier keinerlei natürliche Feinde mehr und vermehren sich in ungeheurer Geschwindigkeit, während Enten, Blesshühner, Kaninchen etc. immer mehr dezimiert werden eben durch diese Krähen (leider nicht die sich auch immer mehr aRatten)

Und sie scheuen sich wie erwähnt auch nicht, Menschen, aber vor allem kleinere Hunde anzugreifen.
Alles selbst erlebt mehrfach....
Wie das weitergehen soll, weiß hier keiner, denn Jahr für Jahr vermehren sich die Krähen, ohne dass etwas passiert (sprich: Greifvögel einsetzen zB)

Und das Park gehört im Frühjahr mittlerweile ausschließlich den Krähen....
 
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