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Never

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Jedem das, womit es ihm besser geht.

Ich halte AD (und darum gehts doch, oder?) für sinnvoll, wenn jemand absolut handlungsunfähig ist, um erstmal Behandlungsfähigkeit zu erreichen.

Und manche können langfristig nicht ohne. Manche können sie schnell wieder absetzen. Manche brauchen erst gar keine.

Bei manchen helfen sie nicht. Bei manchen schon.

Bei manchen überwiegen die Nachteile den Therapiererfolg. Bei manchen nicht.

Manche wollen keine nehmen, manche schon.

Manche dürfen keine nehmen, manche schon.

Hier jetzt so ein Grundsatzdings draus zu machen, finde ich schon wieder überspannt und agitatorisch.
 

Hallo weidebirke,

schau mal hier: Never. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Wenn jemand richtig unten ist, hilft es ihm oder ihr aber nicht, einfach nur zu sagen: guck dich mal um, wie schön alles ist. 😉
 
Bei manchen helfen sie nicht. Bei manchen schon.

es gibt ein breites Angebot an ADs, die durchaus verschiedene Wirkungsweisen haben.
es ist schon angesprochen worden:
wenn man von einem nur Nebenwirkungen hat kann man sich was anderes verschreiben lassen..
ach ja - bei mir war es das dritte.

klar, wenn wer keine synthetisch hergestellten Produkte (das wird unkorrekt oft als Chemie bezeichnet, aber das ist ein anderes Thema..) essen will kann ich das nachvollziehen, aber eine generelle Verteufelung von ADs oder etwas Psychopharmaka im allgemeinen halte ich für falsch.
 
schließlich gibt es Kräuter, Sport, Freunde, Familie, einen Waldspaziergang, ein Tag im Schwimmbad, einen Tag am Computer, Kunst, Musik, Mode, Kultur...........Religion.....Bücher.......die Liebe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Manche müssen da schon ne Menge rausstreichen, zum Beispiel die ohne Freunde, Familie und Liebe. Manche können sich zu anderen genannten Sachen auch nicht motivieren oder sie bringen ihnen keinen Spaß. Hilft also auch nicht viel.

Ein Problem ist wohl, dass es Leute gibt, die Psychopharmaka einnehmen, ohne eine Therapie dazu zu machen. Das ist dann wie 10 Jahre Schmerztabletten gegen Zahnschmerzen. Psychopharmaka sollten eigentlich zeitlich begrenzt und unter Aufsicht genommen werden und Absetzen sollte das Ziel sein. In der Realität ist es wahrscheinlich so, dass man sie wie Bonbons verordnet, weil niedergelassenes Psychiater ein so volles Wartezimmer haben, dass ein Gespräch mit dem Patienten zeitlich gar nicht möglich ist. Ein Rezept ist schnell erstellt, ein vertrauensvolles Gespräch dauert.
 
Es geht ja nicht nur darum, dass man Psychopharmas schluckt, sondern dass man die Probleme ganzheitlich angeht. Pillen alleine bringen sicher nichts. Aber manchen Menschen geht es einfach enorm schlecht. :mad:
 
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