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Neustart mit chronischen Schmerzen

Hallo zusammen!

Hier mal ein kleines Update. Ich bin zur Zeit die 3 Woche von insgesamt 4 krank geschrieben. Habe auch Psychologische Unterstützung von der Klinik in die ich gehe.
Die erste Woche ging es mir richtig gut, meine Schmerzen haben nachgelassen, habe viel für mich selbst getan.

Die zweite Woche hat mich erdrückt, weil ich mich wieder extrem unter Druck gesetzt habe. Auch meine Wohnung hat mich erdrückt, Habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich die Situation am besten angehe. Meine Schmerzen kamen wieder.

Jetzt in der dritten Woche kam mein Bruder auf die gute Idee, mit ihm doch mal eine kleine spontane Reise zu unternehmen um den Kopf frei bekommen. Das haben wir dann auch alles geplant, wollten erst nach Süddeutschland, dann in die Schweiz und von da aus nach Italien um ins Stadion zu gehen nach Mailand und Rom. Haben die Tickets gekauft, alle Unterkünfte gebucht usw. .
Haben uns dann am Mittwoch auf die Socken gemacht und gestern bin ich wieder abgereist, weil ich mich die ganze Woche schon vom Magen und Darm komisch gefühlt habe und am Donnerstag fast umgefallen wäre vor Schmerzen. Hatte als ein starkes stechen auf der kompletten rechten Seite. Und ich dachte mir bevor ich im Ausland ins Krankenhaus muss, fahre ich vorsichtshalber nach Hause. Ich habe mich so darauf gefreut, einfach mal auf andere Gedanken zu kommen und dann so ein Mist. War dann gestern Abend in der Notaufnahme, die haben nur den Bauch abgetastet und haben mich wieder heim geschickt. Mein Bruder ist alleine nach Italien gereist. Die Situation hat mich jetzt noch mehr gebrochen als ohnehin schon. Ich fühle mich so endlos schlecht. Die Schmerzen haben zwar ein bisschen abgenommen, aber sind immer noch da. Jetzt muss ich wohl am Montag zum Arzt um mich genauer untersuchen zu lassen.

Es geht irgendwie nichts voran, ich stehe komplett neben mir. Und das mit der abgebrochenen Reise hat mir jetzt irgendwie den Rest gegeben.
 
Also ich bin jetzt nicht mehr krank geschrieben. Ich kann meine Wohnung auch nicht mehr sehen, das erdrückt mich. Meine Psychologin meinte, ich solle doch einfach meinen Job kündigen wenn ich es nicht mehr aushalte und erstmal das tun, was mir Spaß macht und gut tun würde. Und in der Zeit mir nicht wieder den Kopf zermürben um die Zukunft, einfach mal im hier und jetzt Leben. Und anschließend, nach einer von mir definierten Zeit, wieder in das Berufsleben einsteigen. Und wenn ich einen Job annehme der mir nicht gefällt, direkt wieder einen neuen suchen.

Die Idee finde ich eigentlich nicht schlecht. Das Problem ist nur, ich weiß nach wie vor gar nicht was ich will. Irgendwie sind alle Säulen in meinem Leben abhanden gekommen, vor allem auch sozial und Hobbymäßig. Ich habe früher Fußball gespielt, das ich wegen den körperlichen Problemen aufgeben musste. Dadurch hatte ich immer ein paar Kumpels und man hat sich nicht einsam gefühlt.

Ich habe nur Angst, dass das eine Flucht sein könnte vor meinen Problemen. Sie meinte dann, selbst wenn es sich als Flucht rausstellt am Ende, hätte ich wenigstens eine coole Reise hinter mir und vielleicht wieder Lebensfreude gewonnen.

Warum tue ich mich so schwer? Das ist so anstrengend.
 

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