Bonnie1312
Mitglied
Hallo liebe Mitleser,
ich habe die letzten Jahre einiges mitgemacht bzgl. Gesundheit und Job. Meinen langjährigen Arbeitsplatz habe ich nach einer OP verloren - das war sozial sehr unfair von meinem AG, aber ich habe mich in meiner damals schwachen Situation (körperlich und mental) damit abgefunden und nach 1/2 Jahr etwas Neues gefunden.
Dabei stellte sich gleich heraus, dass die beiden Chefs sehr schwierige Persönlichkeiten waren und fast alle Mitarbeiter unter ihnen gelitten haben. Ich habe es dennoch versucht, aber nach ein paar Monaten haben sie mir gekündigt, weil ich angeblich "als Persönlichkeit" nicht zu ihnen gepasst habe. Ich habe anschließend sofort eine neue Stelle gefunden, wo ich bei den Gesprächen den Eindruck hatte, mit dem Chef auf einer ähnlichen Wellenlänge zu sein, allerdings ist der Job recht anspruchsvoll und Vollzeit mit Überstunden und ich hatte vorab einige Zweifel, ob es mir nicht doch auf Dauer zuviel werden würde. Ich habe den Eindruck, dass ich seit meiner OP und mit voranschreitendem Alter (bin 46) nicht mehr so leistungsfähig wie früher mit 20, 30 bin. Manche Leute sagen, das bilde ich mir ein, aber ich merke, dass ich tatsächlich oft was vergesse, schneller ermüde und nicht mehr so fit bin bzw. nicht mehr soviel Lust auf Sport habe, etc. Um es zusammen zu fassen: ich habe seit der OP, die übrigens unbedingt notwendig war und mich vor Krebs bewahrte, scheinbar abgebaut.
Ich habe letzte Woche mit dem neuen Job begonnen. Es ist ein sehr gutes Unternehmen und ich werde gut bezahlt, allerdings ist es sehr leistungsorientiert mit viel Druck und wahrscheinlich in Folge auch mit viel Stress. Ich hatte schon vor einem halben Jahr oft Nächte, wo ich kaum geschlafen habe und wirklich Angst hatte, nicht zu bestehen (was sich dann leider auch bewahrheitete - wenn's auch nur die Chemie war, die nicht gepasst hat). Ich wache oft schweißgebadet auf und schlafe sehr unruhig, bin am nächsten Tag wie gerädert. Ich nehme schon Tabletten mit Baldrian zum Einschlafen, manchmal auch "Calmaben" wenn ich merke, dass es eine schwierige Nacht werden könnte. Ich habe dein Eindruck, meine Ängste nehmen immer mehr zu. Vor allem wenn ich alleine bin. In der Arbeit funktioniere ich, muss ich ja. Allerdings frage ich mich, wie lange das alles gutgehen wird. Soll ich ein "angstlösendes" Präparat wie zB "Lasea" probieren? Für eine Therapie habe ich leider keine Zeit, da ich soviel arbeiten muss. Ich wollte eigentlich gern Teilzeit arbeiten, aber das ist in meinem Bereich fast unmöglich zu finden und wenn, dann verhältnismäßig schlecht bezahlt.... Ich möchte den aktuellen Job nicht voreilig aufgeben, andererseits möchte ich meine Gesundheit nicht (wieder) gefährden. Wie und woran merke ich, dass ich eine ernstzunehmende Angststörung habe? Was kann ich gegen meine aktuellen Ängste tun?
LG,
V.
ich habe die letzten Jahre einiges mitgemacht bzgl. Gesundheit und Job. Meinen langjährigen Arbeitsplatz habe ich nach einer OP verloren - das war sozial sehr unfair von meinem AG, aber ich habe mich in meiner damals schwachen Situation (körperlich und mental) damit abgefunden und nach 1/2 Jahr etwas Neues gefunden.
Dabei stellte sich gleich heraus, dass die beiden Chefs sehr schwierige Persönlichkeiten waren und fast alle Mitarbeiter unter ihnen gelitten haben. Ich habe es dennoch versucht, aber nach ein paar Monaten haben sie mir gekündigt, weil ich angeblich "als Persönlichkeit" nicht zu ihnen gepasst habe. Ich habe anschließend sofort eine neue Stelle gefunden, wo ich bei den Gesprächen den Eindruck hatte, mit dem Chef auf einer ähnlichen Wellenlänge zu sein, allerdings ist der Job recht anspruchsvoll und Vollzeit mit Überstunden und ich hatte vorab einige Zweifel, ob es mir nicht doch auf Dauer zuviel werden würde. Ich habe den Eindruck, dass ich seit meiner OP und mit voranschreitendem Alter (bin 46) nicht mehr so leistungsfähig wie früher mit 20, 30 bin. Manche Leute sagen, das bilde ich mir ein, aber ich merke, dass ich tatsächlich oft was vergesse, schneller ermüde und nicht mehr so fit bin bzw. nicht mehr soviel Lust auf Sport habe, etc. Um es zusammen zu fassen: ich habe seit der OP, die übrigens unbedingt notwendig war und mich vor Krebs bewahrte, scheinbar abgebaut.
Ich habe letzte Woche mit dem neuen Job begonnen. Es ist ein sehr gutes Unternehmen und ich werde gut bezahlt, allerdings ist es sehr leistungsorientiert mit viel Druck und wahrscheinlich in Folge auch mit viel Stress. Ich hatte schon vor einem halben Jahr oft Nächte, wo ich kaum geschlafen habe und wirklich Angst hatte, nicht zu bestehen (was sich dann leider auch bewahrheitete - wenn's auch nur die Chemie war, die nicht gepasst hat). Ich wache oft schweißgebadet auf und schlafe sehr unruhig, bin am nächsten Tag wie gerädert. Ich nehme schon Tabletten mit Baldrian zum Einschlafen, manchmal auch "Calmaben" wenn ich merke, dass es eine schwierige Nacht werden könnte. Ich habe dein Eindruck, meine Ängste nehmen immer mehr zu. Vor allem wenn ich alleine bin. In der Arbeit funktioniere ich, muss ich ja. Allerdings frage ich mich, wie lange das alles gutgehen wird. Soll ich ein "angstlösendes" Präparat wie zB "Lasea" probieren? Für eine Therapie habe ich leider keine Zeit, da ich soviel arbeiten muss. Ich wollte eigentlich gern Teilzeit arbeiten, aber das ist in meinem Bereich fast unmöglich zu finden und wenn, dann verhältnismäßig schlecht bezahlt.... Ich möchte den aktuellen Job nicht voreilig aufgeben, andererseits möchte ich meine Gesundheit nicht (wieder) gefährden. Wie und woran merke ich, dass ich eine ernstzunehmende Angststörung habe? Was kann ich gegen meine aktuellen Ängste tun?
LG,
V.