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Neue Küche, neue Diskussion

Letztendlich müsst ihr euch zusammensetzen und ausdiskutieren, wie ihr was haben wollt, und wer/wie das gezahlt wird, und was mit den Sachen passiert, wenn es zu einer Trennung kommen sollte.

Klar nen Fließenspiegel oder die neue Elektrik kann man schlecht rausreissen und mitnehmen, Küche ist auch schwierig, aber machbar, da hat aber auch der Eigentümer mitzureden, ihr habt die Wohnung incl. Küche gemietet (von den Eltern), und wenn ihr auszieht, muss eigentlich wieder eine drin sein.

Ich würde mal trennen, was zur "Immobilie" gehört, und was transpotabel/demontierbar ist.
Tendenziell ist das was drin bleibt eher deine Sache ( wahrscheinlich bleibt die Wohnung ja in Familienbesitz), aber andererseits kann sie z.B. die Sachen für das Schlafzimmer und/oder das Wohnzimmer kaufen und gestalten, und das dann evtl. auch wieder mitnehmen.
Wenn ihr das geschickt macht, dann kommen da annähernd gleiche Summen raus.

So hart sich das anhört, aber ich würde mich nicht auf den Deal einlassen, alles komplett alleine zu zahlen, und ihr im Falle einer Trennung, dann das halbe Mobiliar zu schenken, weil sie ja keines mehr hat.

Und wenn eine neue Küche erst in ein paar Jahren finanziell drin ist, dann ist das halt so.
Mit Klebefolie oder Verkleidungen, evtl ner neuen Arbeitsplatte, kann man auch für keines Geld die alte Küche noch etwas aufhübschen, bis die neue gestemmt werden kann.

Just my 2 cents
 
Deine Schilderung kam mir so bekannt vor. Ich hab mal recherchiert und noch andere Threads von dir gefunden.
Geld scheint für dich das wichtigste auf der Welt zu sein.
Wie hält deine Freundin es so lange schon bei dir aus?
 
Vielleicht könnt ihr ja einen Mittelweg finden. Etwa so, dass ihr schaut, was die Basisvariante kosten würde, mit welcher du zufrieden wärst. Und dann was die Differenz zur Luxusvariante ist, die sie gern hätte. Ihr zuliebe zahlst du bei baulichen Maßnahmen die Basisvariante + die Hälfte zum Aufpreis der Luxusvariante (die Hälfte finde ich fair, denn im Fall einer Trennung bleibt dir der Mehrwert). Den Rest soll sie zahlen. Solange es im Rahmen einer günstigen Miete bleibt, finde ich es durchaus angemessen, wenn sie sich finanziell beteiligt. Ich investiere demnächst auch ein paar Tausender in das Haus meines Partners, weil ich da bei manchen Dingen luxuriösere Vorstellungen habe als er und vor allem nicht die Geduld, zu warten, bis er nach den dringend nötigeren Sanierungen wieder Geld dafür hat. Da auch ich mietfrei wohne, sehe ich es so, dass diese Investition in Anbetracht der bisherigen mietfreien Zeit immer noch deutlich weniger ist als das, was ich einst für mein WG-Zimmer für einen solchen Zeitraum bezahlt hatte.

Bevor ihr solche Großrenovierungen macht, würde ich aber erst nochmals ehrlich über eure Zukunftswünsche sprechen. Ob ihr was Kinderwunsch und Hochzeit betrifft überhaupt kompatibel seid. Nicht, dass es dann in 2 Jahren daran scheitert und du dann entweder mit ner überteuerten Küche herumsitzt, die du ohne sie nie gekauft hättest, bzw. sie zig tausend € in ne Wohnung investiert hat, die sie dann verlassen muss.

Denn da du auch mir aus alten Threads bekannt vorkommst, meine ich mich dunkel daran zu erinnern, dass sie eigentlich ja Kinder wollte, du aber nicht und sie auch hier nur deinetwegen verzichtet. Was meiner Prognose nach bis zu ihrem 35. Lebensjahr ohnehin zu einer Trennung führen wird, spätestens, wenn ihr jemand über den Weg läuft, den sie attraktiv findet und der in Sachen Geld und Kinderwunsch ne andere Einstellung hat als du. Bevor das nicht geklärt ist, würde ich daher nicht ein halbes Vermögen in die Wohnung stecken.
 
Ich suchte einen schönen aus, der eine moderne Form und Farbe hat und auch nicht ganz billig war. Hätte sie es gleich gesagt, hätte ich übergangsweise einen günstigen, weißen Kühlschrank hingestellt.
Warum hast du sie denn nicht einbezogen? Das macht man doch eigentlich vorher bei größeren Investitionen. Interessierst du dich nicht für ihre Meinung? Ich mein das nicht als Angriff, aber es klingt, als würdest du deine Meinung einfach drüber bügeln und durchziehen.
 
Ich kann Dich schon sehr gut verstehen, ich komme auch aus "kleinen" Verhältnissen und bin eher vorsichtig mit Geldausgeben. Kredite kommen bei mir auch nur für ausgesuchte Sachen (Auto, wenn es nötig wird z.B.) in Frage, nicht für Luxus.
Deine Freundin hat aber eine völlig andere Einstellung. Die ist deswegen aber nicht falsch, nicht besser oder schlechter. Halt nur anders.

Was ich aus Deinen Threads herauslese: Dir ist der Besitz von Geld sehr wichtig, ihr der Konsum, also das Ausgeben von Geld. Soweit seid Ihr Euch einig: Geld ist Euch Beiden wichtig. Aber eben auf eine andere Art und Weise. Und obwohl es für Beide ein so wichtiges Thema ist, wird anscheinend nicht endlich mal so richtig, offen und ehrlich darüber geredet. Beide fressen den Ärger in sich hinein und irgendwann platzt Einer und dann ist der Streit da.

Ihr baut gerade Euer Nest, Ihr plant die Hochzeit. Ich tippe, dann kommen auch irgendwann Kinder. Und Ihr habt ein Streitthema. Nie wirklich besprochen und schon gar nicht gelöst. Es gibt jetzt schon immer wieder Streit deswegen. Ich denke daher, das Thema wird Euch mal so richtig auf die Füße fallen und dann ist nicht auszuschließen, dass Ihr Euch deswegen trennt. Spätestens, wenn einer in Elternzeit geht und das Geld knapper wird und nur noch von einem/r kommt.

Ihr müsst reden. So richtig. Ihr habt eine völlig entgegenstehende Meinung zu Geld und Konsum. Das ist ein dermaßen wichtiges Thema, das müsst Ihr klären. Ihr müsst Euch klar machen, was Ihr wollt, was Ihr nicht wollt und wie zukünftig der Umgang mit einem gemeinsamen Einkommen aussehen soll. Ihr müsst klären, ob Ihr überhaupt auf einen gemeinsamen Nenner kommt. Und das müsst Ihr vor der Hochzeit machen. Am Besten jetzt sofort.
 

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