Die Überschrift hört sich sehr negativ an. Warum schreibst du so etwas?
Ich meine das im positiven wie das hier schon gut erklärt worden ist. Das soll so viel heißen wie "Sie macht mich verrückt und ich bin hin und weg über Sie..."
Soll das was Gutes sein? Jemand anderem das Denken überlassen? Insgesamt lese ich viel über deine Bedürfnisse und Vorstellungen, die sie erfüllt. Nichts über sie als Mensch, außer, dass sie reif für ihr Alter ist? Ihr seid doch beide in den 20ern. Abgesehen davon, dass mich die Art wie du alles beschreibst, irgendwie befremdet: Mach doch. Du hast ja schon alles von A bis Z durchdacht.
Ich habe mich hier oberflächlich gehalten. Sie meinte es so, dass Sie sich quasi endlich mal fallen lassen kann und wohlfühlen kann.
Wie willst du mit ihr wachsen, wenn du es langsam angehen willst? Euer Status ist momentan "Arbeitskollegen", da gibt es nichts zum gemeinsam wachsen.
Na los! Lade sie auf einen After-Work-Drink ein, dann erst siehst du, ob sie sich auch vorstellen könnte gemeinsam mit dir zu wachsen.
Ich finde dieses "langsam angehen" kontraproduktiv. Meistens geht es dann nämlich einem von beiden zu langsam und Tschüss.
Mit gemeinsam wachsen meine ich einfach grob gesagt die Kennenlernphase ausarbeiten. Ich habe die Tage eine Sache versucht das etwas zu beschleunigen (Im Sinne von 2 Schritte vor, 1 Schritt zurück) aber kann leider nicht deuten was nun genau Sache ist.. Sie hat mir erstmal wieder ein Kompliment gemacht und Ich habe dann ein deutlich stärkeres bzgl Ihres Aussehens gegeben, was wir bisher nicht so extrem angegangen sind. Wir sind ja "nur" Kollegen und ich will nicht, dass Sie sich unwohl dabei fühlt, wenn wir so flirty unterwegs sind. Dachte ich versuche es einfach mal.
Sie hat sich dann paar Stunden zurück gezogen und mich im nachhinein wieder arbeitstechnisch viel mehr um Hilfe gebeten, damit Sie näher bei mir ist. Das habe ich so wahrgenommen, weil es Fragen waren, die ich eigentlich nicht unbedingt beantworten müsste...
Also was soll man dir da raten als Aussenstehender?
Es kommt doch immer auf die Situation an und auf die beteiligten Personen.
Ihr kennt euch ja nun schon etwas, bei manchen Menschen sollte man langsam vorgehen, bei anderen ist wieder Forschheit gefragt. Kannst du das bei ihr nicht einschätzen? ungefähr?
Da kann ich eine Frau aber nicht genug lesen. Ich bin halt in einer Phase, in der ich nichts falsch machen will, da ich sehr gerne eine positive Entwicklung aufbauen will. Die o.g. Situation vom vorherigen Zitat konnte mir jetzt nicht wirklich helfen, ob ich nun doch mal den ersten deutlichen Schritt wagen sollte oder doch beim langsam angehen bleiben sollte.
Die Chemie scheint bei euch beiden ja zu stimmen.
Da sie dich ja gefragt hat, ob ihr zusammen zum Firmenfest gehen könntet, dann kannst du davon ausgehen, dass sie ihrerseits ebenfalls Interesse an dir hat.
Beim Firmenfest kannst du sie näher kennenlernen und nebenbei befragen, ob es da jemand anderes in ihrem Leben gibt.
Viele Beziehungen beginnen im Job.
Warum also sollte es bei dir nicht klappen?
Weiter so, du machst doch alles richtig. Bleib dran!
Die Chemie stimmt gefühlt tatsächlich! Ich denke das werde ich eventuell so machen. Jenachdem wie sich das bis dahin entwickelt. Mir fällt es aktuell nur schwer die Balance in dem ganzen Themenbereich zu finden/halten, sodass ich die Entwicklung schlimmstenfalls falsch angehe. Es gibt gemischte Gefühle, da wir uns auch oft Bilder aus dem Internet schicken, die an eine Beziehung erinnern (keine Sorge!), Sie zeigt tatsächlich viel Interesse und merkt sich auch mal Sachen die ich mal genannt hatte. So etwas habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr erlebt und genossen...
Die Frage, ob jemand Single ist, kann man aber sehr leicht gut verpacken, sodass es nicht zu plump rüberkommt.
Wie sollte man so etwas denn stellen, damit es aus dem Kontext nicht komisch aufgefasst wird? Ich mein, was hat mich das als "Kollegen" zu interessieren? Ich lese auch oft, dass es eher abturnend ist wenn man über die Ex spricht und ich finde es geht in dem Fall schon etwas in diese Richtung, was ich eigentlich vermeiden will.
Na ja. Kritisch ist das eigentlich nur, wenn das Zwischenmenschliche nach der Beziehung dermaßen zerrüttet ist, dass eine Zusammenarbeit unmöglich ist oder es compliance technisch schon vornherein nicht ganz koscher war (z.B. Verhältnis Teamleitung - unterstellter Mitarbeiter).
Dieses "never f the company" halte ich für überholt, dafür gibt es bei uns im Konzern zu viele Beispiele von Paaren die sich auf der Arbeit kennenglernt haben, Kinder haben und schon jahrelang miteinander verheiratet sind. Für mich persönlich wäre das auch keine Option (einen Großteil der Kolleginnen hier kann ich nicht ausstehen) aber grundsätzlich kann ich schon verstehen, warum sich so viele Menschen auf oder über die Arbeit kennenlernen. Man verbringt nun mal einen sehr großen Teil seiner Zeit auf der Arbeit. Da ist einfach mehr Raum jemanden richtig kennenzulernen als ein paar oberflächliche Nachrichten auf tinder auszutauschen..
Das ist aber ein überschaubarer Zeitraum. Sicher, dass das nicht nur einfache Schwärmerei ist? Möglicherweise ist der Wunsch hier auch Vater des Gedanken (du willst eine Beziehung, sie ist ganz sympathisch und vermutlich auch nett anzusehen). Da wirkt die Wiese schon mal grüner als sie tatsächlich ist.
Wirklich richtig "kennen" wirst du sie noch nicht. Vielleicht kommen da noch Eigenschaften oder Charakterzüge zum Vorschein, die dir missfallen.
Das kann ich total nachvollziehen, aber ich versuche da mit gesundem Menschenverstand an die Sache ranzugehen. Wir sind hier auch hirarchisch gleichgestellt.
Ich weiß natürlich nicht wie lange so etwas anhält und ob es wirklich nur eine Schwärmerei ist, aber seit der Anfangszeit gibt es Signale in beide Richtungen, die ich einfach nur nicht korrekt deuten kann. Es ist nichts 100% deutbar bisher ;D
Vermutlich gibt es missfallende Eigenschaften von ihr die ich noch nicht kenne und das ist ein anderer Punkt, der dann, wenn es soweit ist, angesprochen werden sollte. In einem gemeinsamen Arbeitsleben im Anfangsstadium, finde ich, gehört es noch nicht hin.