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Neue Chefin, neuer Stress....

M.e.

Mitglied
Hallo ihr Lieben.
Ich arbeite seit ca. 1 Monat in einer Tankstelle als Minijobber und bin eigentlich sehr froh drüber.
So, nun gibt es aber einige Probleme:
1. Die Einarbeit war sehr schlecht, sodass einige male ich für Fehler der eigentlich anderen verantwortlich gemacht wurde.
Beispiel: Mir wird die Funktion der Alarmanlage nicht erklärt, man braucht dafür einen besonderen Schlüssel, sodass ich als ich einmal Spätschicht alleine hatte, und der Rest bei der Weihnachtsfeier und größtenteils nicht erreichbar war, den Laden nicht abschliessen konnte. Nach 1,5 Stunden kam die Stationsleitung, war bemüht mir zu erklären, dass es "häufiger vorkommen würde, dass Sachen mal nicht so funktionieren, wie geplant." In Ordnung, geschenkt, hat vielleicht jemand vergessen mir zu sagen. Nur häuft sich das ganz eindeutig, es gab schon öfter wieder mal solche Situationen, wo ich einfach über Arbeitsschritte nicht aufgeklärt worden bin. Alles bleibt am Ende an mir, an der "neuen" hängen.
Ebenfalls erzählt die Stationsleitung auch anderen Kollegen davon, wenn sich jemand über mich beschwert hat. Ich finde, das hat alle anderen gar nicht zu interessieren, oder darf sie das?


2. Meine Stationsleitung ist mit ihrem Job, und ihren weiteren Nebenjobs heillos überfordert.
Ich bin beispelsweise vorgestern mit Kopfschmerzen und leichter Übelkeit zu einer 4 Stunden Schicht erschienen, habe mich in der Schicht übergeben und wollte danach nur noch zum Arzt /nach Hause ins Bett.
Ich habe von der Stationsleitung schon gehört, dass sie es voraussetzt, dass wir uns selbst Ersatz suchen, aber ich konnte in der Situation nicht mal das Telefon richtig halten und habe extremen Schwindel gehabt.
Ich habe sie also angerufen und gefragt, ob sie mir Ersatz besorgen könnte, und wenn nicht, ob ich dann den Laden schliessen könnte. Sie ist ausgetickt, hat gesagt ich müsse selbst sehen, wen ich ranhole und den Laden könne ich nicht einfach schliessen, denn der Chef wolleam Ende des Monats ja das Geld haben. Außerdem habe sie jetzt Fitnesskurs (sie unterrichtet selbst) und habe da nun keine Zeit für.
Ist das in Ordnung so? Darf sie mir einfach verbieten nach Hause zu gehen, wenn ich krank bin und muss ich selbst für Ersatz sorgen, nur weil sie keine Zeit hat?
Ich habe dann die Zähne zusammen gebissen und die Mitarbeiterliste hoch und runter telefoniert, eine Kollegin kam dann nachher vorbei und machte meine Schicht zuende. Allerdings war das pures Glück, da sie eigentlich gerade erst Zuhause angekommen war ( war vorher im Urlaub).
Heute schrieb die Stationsletung mir einige Sms, ich solle doch bitte auf der Arbeit erscheinen damit wir noch einige Sachen klären könnten. Auf meine genaue Frage, was das nun sei, ging sie nicht ein.
Ich antwortete ihr, dass ich noch krankgeschrieben bin, aber sie drängte weiter darauf. Ich habe sie nochmal drauf hingewiesen und auf einmal meinte sie, es ginge um "grundsätzliches" und wir sollten dann reden, wenn ich wieder gesund bin.
Ehrlich gesagt, habe ich Angst, dass sie mich kündigt, denn ich brauche das Geld wirklich sehr dringend.
Was kann ich tun?
 
Das ist leicht gesagt, nur gibt es im meiner Umgebung keine anderen Möglichkeiten. Ich würde lieber die Probleme vor Ort lösen
 
Beispiel: Mir wird die Funktion der Alarmanlage nicht erklärt,

Nur häuft sich das ganz eindeutig, es gab schon öfter wieder mal solche Situationen, wo ich einfach über Arbeitsschritte nicht aufgeklärt worden bin. Alles bleibt am Ende an mir, an der "neuen" hängen.

Dann musst du eben FRAGEN, wenn man nicht selbst auf dich zukommt. Du hast doch einen Mund zum Reden 😉


Ich habe von der Stationsleitung schon gehört, dass sie es voraussetzt, dass wir uns selbst Ersatz suchen, aber ich konnte in der Situation nicht mal das Telefon richtig halten und habe extremen Schwindel gehabt.


Sie ist ausgetickt, hat gesagt ich müsse selbst sehen, wen ich ranhole und den Laden könne ich nicht einfach schliessen, denn der Chef wolleam Ende des Monats ja das Geld haben.

Das ist Unsinn. Es ist Sache des Chefs, dafür zu sorgen, dass der Laden läuft. Man kann diese Verantwortung nicht einem kranken Mitarbeiter aufbürden! Leute gibts...


Ist das in Ordnung so? Darf sie mir einfach verbieten nach Hause zu gehen, wenn ich krank bin und muss ich selbst für Ersatz sorgen, nur weil sie keine Zeit hat?

Wie schon gesagt, Nein. Es ist nicht euer Problem, dass die Gute völlig überfordert ist, und lieber mit den Beinen in der Luft strampelt, anstatt sich vernünftig um ihren Job zu kümmern.

Heute schrieb die Stationsletung mir einige Sms, ich solle doch bitte auf der Arbeit erscheinen damit wir noch einige Sachen klären könnten. Auf meine genaue Frage, was das nun sei, ging sie nicht ein.
Ich antwortete ihr, dass ich noch krankgeschrieben bin, aber sie drängte weiter darauf.

Wenn du krank bist, bist du krank. Ende der Durchsage. Du musst dann nirgendwo erscheinen und dich auch nicht rechtfertigen. Du musst noch nichtmal ihre SMS lesen. Du bist krankgeschrieben, weil du, Überraschung, KRANK bist! Das bedeutet, dir wurde Zeit zur Verfügung gestellt, damit du dich auskurieren kannst, um deine volle Arbeitskraft wieder zu erlangen.

Ich glaube dir, dass du froh bist, wieder zu arbeiten, aber ein Minijob ist so viel Stress und dumme Anmachen nicht wert. Man muss sich nicht alles bieten lassen. Sieh dich nach etwas anderem um.

LG Gubie
 
Hallo!
Ein Update:
Ich habe besagtes Gespräch mit der Chefn geführt, es kam dabei rum, dass eine Kollegin sich permanent über mich beschwert. Diese Kollegin sollte eigentlich auch wissen, dass man solche Sachen direkt sagen kann bzw. man kann anrufen (liste hängt im Büro aus, man müsste nur mal den Hörer in die Hand nehmen), aber sie zog es vor direkt zur Chefin zu gehen. Vorweg hatte diese Kollegin mir gegenüber immer einen sehr herablassenden Ton und ich weiss, man muss sich mit Kollegen nicht anfreunden, allerdings sollte ein Mindestmaß an Respekt doch aufzeigen können. Ich hatte bei ihr oft das Gefühl, dass eben dies fehlte. Ihr Ton, Gestik und Mimik mir gegenüber wenn Kundschaft da war oder besonders ihrem Ehemann gegenüber, der sie meist von der Arbeit abholt und ihr teilweise sogar bei der Abrechnung hilft (?!) war oft grenzwertig. Ich habe sie dann freundlich gefragt, ob sie einen schlechten Tag hat und meist merkte sie dann, dass sie eine Grenze überschritten hatte. Ich habe bis vor einigen Vorfällen dieser Art NIEMANDEN, der sich beschwert hat, erst danach ging es also los.
Ich bin weiss Gott nicht zickig oder engstirnig, man kann gern mit mir über Arbeitsabläufe sprechen, aber ich lasse mir nicht alles gefallen.
So, nach einigem Hin und Her habe ich das mit meiner Chefin geklärt, habe meine Chefin auch über die vorigen Vorkommnisse zwischen mir und meiner Kollegin in Kenntnis gesetzt. Was sie allerdings daraus macht ist ganz allein ihre Sache, ich habe einfach darauf vertraut, dass sie ihre Arbeit macht.
So, gestern Abend hatte ich Spätschicht, besagte Kollegin vor mir Früh. Ich kam zur Arbeit und der Laden sah aus wie ein Saustall, Ehemann und beste Freundin der Kollegin standen hinter (!) dem Tresen, also in Reichweite der Kasse, die man öffnen kann, indem man einfach nur einen Schlüssel umdreht.
Ich habe mir dabei nichts gedacht, meine Kollegin sogar etwas früher abgelöst, allerdings gab es ein paar Probleme mit der Elektronik, sodass sie sich erst eine gute Stunde später abmelden konnte.
Zuvor hatte sie die Kasse neu gestartet( die läuft eigentlich durchgehend) und ich fragte sie, ob dies meine Abrechnung verfälschen könnte. "Nein, da ist alles okay!", kam nur zurück und am Ende des tages hatte ich doch, merkwürdigerweise, 300 Euro plus. Soweit, so gut. Ich hatte mich also auf eine 9 Stunden Schicht und viel Arbeit eingestellt, weil ich ihren Dreck schließlich wegputzen musste. Ich nahm mir eine Zeitung( es war gerade nichts los, bis auf meine Kollegin, die an ihrer Abrechnung saß) und laß einen Artikel, packte die Zeitung danach wieder zurück und fing an zu putzen. Die Schicht verlief ruhig, bis auf ein Gast der sich über einen tropfenden Hahn beschwerte, und da der Laden voll war, bat ich den Ehemann meiner Kollegin (die im verschlossenen Büro saß), doch einmal nachzusehen. Ich weiss von meiner Kollegin, dass ihr Mann früher Tankwart war und somit mehr Ahnung haben sollte als ich, die nichts in die Richtung gelernt hat. Ich wollte ihn eigentlich noch bitten, mir vielleicht zu erklären, wie es zum Auslaufen vom Benzin ect kommen könnte, allerdings kam ich gar nicht so weit, denn er unterbrach mich ziemlich unwirsch und meinte, er wäre hier ja nicht angestellt. Damit hat er natürlich Recht! Und wenn er es gern für seine Frau macht, muss er es ja nicht für mich tun mögen. Allerdings hat er seiner Frau schließlich eine ganz andere Geschichte erzählt, die ich nachher aufklären werde.
Heute morgen rief ich auf der Arbeit an, um zu hören, ob gestern alles in Ordnung sei.
Ich glaube ich habe noch nie innerhalb von kürzester Zeit so viel Unsinn erzählt bekommen.... ich hätte weder gefegt noch gewischt, der Müll sei nicht rausgebracht worden ect ect... und ich solle langsam echt noch aus dem Quark kommen, ansonsten würde sie zur Chefin gehen und ich würde dann eh gefeuert. Der Satz hat mich etwas überrascht, weil sie damit absolut abtut, dass meine Chefin selbst das letzte Wort hat, nicht meine Kollegin. Ich wies sie dann darauf hin, dass man durch die Überwachungskameras schließlich nachvollziehen könne, dass ich alle diese Arbeiten erledigt hätte. Da wurde sie still und sprang zu einem anderen Thema
und zwar warf sie mir noch vor, ich hätte ja ihren Mann "dumm angemacht" und sie hätte das ja mitbekommen, wie blöd ich denn sei, zu denken, sie würde das nicht merken. Wie gesagt: Sie saß für die Abrechnung im verschlossenen Büro. Se warf mir dann vor, lieber Zeitung zu lesen als zu arbeiten, der Laden wäre ja voll gewesen ( wie sie das weiss, verstehe ich nicht, denn sie saß ja im Büro..?) und sowieso dürften sich das ja nur Mitarbeiter leisten, die schon länger da sind. (Ja, ich weiss auch, dass sie es gern einmal tut oder sich im Büro an den PC setzt, um die Zeit tot zu schlagen, wenn gar nichts los ist... ist auch nicht verwerflich!)

Ich habe nach diesem Telefonat mein Chefin angerufen, die natürlich wieder genervt war und meinte, es sei nicht ihre Aufgabe diese Konflikte zu lösen bzw. ein Machtwort zu sprechen, allerdings bekam ich ja auch von ihr aufgrund der Vorwürfe der Kollegin einen Einlauf...)

Was soll ich tun?
Bitte helft mir!
Ich habe ihr ziemlich deutlich zu verstehen gegeben, dass sie mich nicht mögen muss, allerdings ich auch nicht alles auf mir sitzen lasse.
 
Genau so geht es mir auch seit mittlerweile 5 Jahren. Gerecht oder nicht gerecht-wen interessiert das? Den Chef mit Sicherheit nicht. Ich blicke nicht durch, weiß nicht warum manche Leute mit den dreisteten Lügen durchkommen. Anfangs habe ich auch noch versucht mich zu wehren, mir die Nächte um die Ohren geschlagen. Mittlerweile hat sich sowas wie eine Depression eingestellt, mir ist vieles egal geworden und lasse es über mich ergehen. Ich habe keine Ausbildung, keine Seilschaften mir bleibt daher nur auszuharren oder Arbeitsamt. Zudem könnte ich nicht mal selber kündigen da das Amt dann eine Sperre verhängen würde. Ich bin unglücklich, der Job macht auch mein privates Leben kaputt.
Du arbeitest nur stundenweise aber brauchst das Geld dringend? Schlechte Aussichten auf eine Besserung, deine Kollegin hat offenbar den Durchblick wie der Laden läuft und du nicht.
Viele arbeiten so das ist der einzige Trost den ich dir geben kann.
 

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