Ich bin jetzt 42 Jahre alt und man kann sagen die letzten Jahre sind bei mir echt in die Hose gegangen. Seit Corona bin ich zunächst beruflich und danach auch privat ziemlich aus der Spur geraten. Seit 2020 habe ich es nicht mehr geschafft einen festen Job zu finden ich hangele mich mit Zeitverträgen und Freelancer Geschichten so durch die Gegend auch immer wieder unterbrochen von Phasen der Arbeitslosigkeit. Bei einem meiner letzten vorstellungsgespräche hat einer der Personalchefs mir gesagt, dass in dem Bereich den ich studiert habe , in den nächsten Jahren eh viel Jobs abgebaut werden. Ki und Automatisierung würden einen wiedereinstieg nach so langer Arbeitslosigkeit fast aussichtslos machen. Auch Privat sieht es schlecht aus, ich bin Dauersingle was mich nicht allzu sehr stört aber mein Freundeskreis ist mir abhanden gekommen. Einige sind weg gezogen, andere sind so nicht mehr in meinem Leben. Ich sitze seit fast fünf Jahren unglücklich in meiner kleinen Wohnung in der Großstadt und vereinsame immer mehr. In den letzten fün Jahren habe ich 15 kg zu genommen. Da einzige was mich noch oben hält ist meine Familie die 25km weit weg wohnt. Das ist auch der springende Punkt. Ich will wieder nach Hause zum meiner Familie. Deshalb habe ich heute einen radikalen Schritt unternommen.
Ich habe heute einen Arbeitsvertrag unterschrieben für eine Umschulung zur Pflegehelferin. Der Plan ist das eine Jahr hier in der Stadt durch zu ziehen und dann mit dem Abschluss wieder nach Hause in mein Heimatdorf zurückzukehren.
Das Dorf wird sich zwar das Maul zerreißen, dass die "studierte" zurück kommt und im Heim die Omas wäscht aber mittlerweile ist es mir sowas von Wurscht egal. Ich will nach Hause. Ich will meine Freien Tage mit meinen Geschwistern im Garten grillen oder am See baden gehen, ich will die letzten Jahre die ich noch mit meinem Vater habe in seiner Nähe genießen. Meine Nichten und Neffen werden so schnell erwachsen, ich will einfach noch ein paar Jahre für sie die coole Tante sein
Ich hoffe, dass ich die Zeichen richtig gedeutet habe als ich letztes Jahr zum Dorffest zu Hause war. Dort habe ich eine alte Klassenkameradin wieder getroffen. Sie wirkte, als suche sie Anschluss und einen neuen Freundeskreis. Ihre Kinder sind jetzt ältere Teenager und gehen langsam ihre eigenen Wege und sie hat auch in den letzten Jahren neben den Kinder keinen Freundeskreis aufbauen können. Sie hat jedenfalls gesagt, dass sie sich freuen würde, wenn ich wieder nins Heimatdorf ziehen würde. Auch meine Nachbarin mit der ich als Kind gut befreundet war, hat nach Jahren in denen wir immer nur kurz miteinander am Gartenzaun geredet hat mich letzten Herbst spontan zum Kaffeetrinken eingeladen.
Es wird nicht einfach nach so vielen Jahren in der Großstadt wieder zurück ins Dorf zu gehen aber nach Weihnachten bei der Familie wäre ich am liebsten gleich da geblieben. Irgendwie konnte ich mich aber nicht aufraffen schon die Umschulung in Heimatnähe zu machen. Zu viele Leute die einen kennen, zu groß die Angst, das es doch nicht klappt.
Meine große Hoffnung ist jetzt, dass ich im April/Mail näcsten Jahres die Ausbildung bestanden habe und ich meinen Geburtstag Ende Mai 2027 schon im Heimatdorf wohnend mit meiner Familie feiern kann.
Eigentlich könnte ich jetzt heute Abend eine Flasche Sekt aufmachen und entspannt das Dschungelcamp anschauen aber statt dessen habe ich die letzten Stunden nur geheult. Der ganze Freust der letzten Jahre ist aus mir herausgebrochen.
Ich habe heute einen Arbeitsvertrag unterschrieben für eine Umschulung zur Pflegehelferin. Der Plan ist das eine Jahr hier in der Stadt durch zu ziehen und dann mit dem Abschluss wieder nach Hause in mein Heimatdorf zurückzukehren.
Das Dorf wird sich zwar das Maul zerreißen, dass die "studierte" zurück kommt und im Heim die Omas wäscht aber mittlerweile ist es mir sowas von Wurscht egal. Ich will nach Hause. Ich will meine Freien Tage mit meinen Geschwistern im Garten grillen oder am See baden gehen, ich will die letzten Jahre die ich noch mit meinem Vater habe in seiner Nähe genießen. Meine Nichten und Neffen werden so schnell erwachsen, ich will einfach noch ein paar Jahre für sie die coole Tante sein
Ich hoffe, dass ich die Zeichen richtig gedeutet habe als ich letztes Jahr zum Dorffest zu Hause war. Dort habe ich eine alte Klassenkameradin wieder getroffen. Sie wirkte, als suche sie Anschluss und einen neuen Freundeskreis. Ihre Kinder sind jetzt ältere Teenager und gehen langsam ihre eigenen Wege und sie hat auch in den letzten Jahren neben den Kinder keinen Freundeskreis aufbauen können. Sie hat jedenfalls gesagt, dass sie sich freuen würde, wenn ich wieder nins Heimatdorf ziehen würde. Auch meine Nachbarin mit der ich als Kind gut befreundet war, hat nach Jahren in denen wir immer nur kurz miteinander am Gartenzaun geredet hat mich letzten Herbst spontan zum Kaffeetrinken eingeladen.
Es wird nicht einfach nach so vielen Jahren in der Großstadt wieder zurück ins Dorf zu gehen aber nach Weihnachten bei der Familie wäre ich am liebsten gleich da geblieben. Irgendwie konnte ich mich aber nicht aufraffen schon die Umschulung in Heimatnähe zu machen. Zu viele Leute die einen kennen, zu groß die Angst, das es doch nicht klappt.
Meine große Hoffnung ist jetzt, dass ich im April/Mail näcsten Jahres die Ausbildung bestanden habe und ich meinen Geburtstag Ende Mai 2027 schon im Heimatdorf wohnend mit meiner Familie feiern kann.
Eigentlich könnte ich jetzt heute Abend eine Flasche Sekt aufmachen und entspannt das Dschungelcamp anschauen aber statt dessen habe ich die letzten Stunden nur geheult. Der ganze Freust der letzten Jahre ist aus mir herausgebrochen.