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Neid zerfrisst mich (Keine Ratschläge oder Tipps notwendig)

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Für weitere Antworten geschlossen.
AW: Neid zerfrisst mich

Ich will ja nicht sagen, dass ich anderen Böses wünsche, aber ich sehe auch keinen Grund, weshalb sie "mehr" Glück "verdient" haben sollten als ich.

Niemand hat Glück oder Unglück verdient. Glück kann man nicht verdienen: Man kann einfach versuchen, sein Leben so gut wie möglich zu gestalten- aber einen Anspruch auf Glück, oder sagen wir mal ein mildes Schicksal hat keiner mehr als der andere: Was sollen die vielen Menschen zB in Syrien sagen: Die haben sich vielleicht auch ihr Leben lang geackert und jetzt ist alles im Ar***. Haben die das verdient?
Man sollte aufhören, sein Glück mit anderen zu vergleichen sondern lernen, dankbar zu sein, für das was man hat. Das ist nämlich schon sehr viel. Wir alle hier sind mehr als vom Glück geküsst, allein schon dafür ,dass wir in Frieden leben dürfen: Wir schlafen in einem Bett in einem Haus, wir müssen nicht fürchten, dass uns die Rübe abgehauen wird, wenn wir die Nase zum Fenster rausstrecken. Wir können uns frei bewegen. Wenn uns einer was tut, können wir uns von der Polizei geschützt wissen. Wenn wir krank sind, dann gibt es einen Arzt, zu dem wir gehen können. Wir haben zu essen und zu trinken.
Das ist verdammt viel mehr, als die meisten Menschen auf dieser Welt sich nur erträumen können.
Eins haben wir aber kolossal verlernt: Dankbar zu sein, für all das, was uns geschenkt ist.

Anstatt sich zu beklagen, dass der Nachbar noch ein "größeres" Geschenk hat, sollten wir lieber für das dankbar sein, was WIR haben.
Das heißt nicht, dass man keine Träume haben kann, oder eben bedauern kann, dass man etwas nicht erreicht hat: Aber auch wenn man nicht alles erreicht: Das was man hat sollte man dennoch mit Dankbarkeit sehen.
 
AW: Neid zerfrisst mich

Ich möchte kein mitleid sondern verständnis
Umsonst stehe ich nicht da wo ich bin.


Mit Mitleid ist dir auch nicht geholfen und auch Verständnis hat seine Grenzen.
Was hindert dich daran dir realistisch erreichbare Ziele zu setzen? Du selber bist dir dein größtes Hindernis weil du kein wirkliches Ziel hast oder aber zuwenig unternimmst um es zu erreichen.
Das muss ja nichts großes sein Erfolge aber heben nicht nur dein Selbstwertgefühl an sondern spornen auch zu größeren Taten an.

Was du brauchst ist Geduld und davon reichlich und du brauchst jemanden der dich an die Hand nimmt und dir symbolisch in den Allerwertesten tritt nicht etwa um dich zu demütigen sondern um dafür zu sorgen das du am Ball bleibst und zwar stetig.
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen aber es schafft es jedes Jahr aufs neue weil es ein Ziel hat und wenn es nur fressen ist.

Neid aber ist ein schlechter Wegbegleiter er ist demoralisierend und auch Beziehungen welcher Art auch immer werden unter ihm leiden weil du nie zufrieden sein wirst, weil es immer Menschen gibt die mehr haben als du.
 
AW: Neid zerfrisst mich

Ja, ich habe schon Mitleid mit Dir: Du tust mir leid und zwar nicht weil Dir etwas fehlt, sondern weil Du etwas HAST: Sturheit! Du bist stur wie eine Wand. Das ist eine echte Begabung, die Du da hast: So eine Sturheit findet man selten. Du bist damit so reichlich ausgestattet, wie wenige auf unserem Planten. Leider hindert sie Dich am leben.
Das ist wirklich tragisch.
Ich hoffe, Du wachst bald auf und lässt Dir helfen!
 
AW: Neid zerfrisst mich

@ hesback

Damit hat sie nicht ganz Unrecht Sturheit ist ein großer Blocker ebenso wie Neid.
 
AW: Neid zerfrisst mich

Anstatt sich zu beklagen, dass der Nachbar noch ein "größeres" Geschenk hat, sollten wir lieber für das dankbar sein, was WIR haben.
Aus psychohygienischen Gründen halte ich es auch für besser, weder an Familien- noch an Klassentreffen teilzunehmen und auch nicht hinter entfernten Verwandten, ehemaligen Klassenkameraden und Bekannten her zu "googeln", damit man sich diesen typischen Vergleichssituationen so wenig wie möglich freiwillig aussetzt. Ganz verhindern kann man es ja nicht, vor allem nicht im Beruf, dass man mit den Erfolgen anderer, die einen überholt haben, konfrontiert wird. Es macht auf Dauer bitter, immer wieder damit konfrontiert zu werden, dass andere für besser, interessanter, attraktiver, befähigter, förderungswürdiger etc. gehalten werden. Hauptgrund: Extraversion, selbstbewusstes Auftreten. Bei höheren Posten zählt das eben mehr als Fachkompetenz, Sorgfalt, Gründlichkeit und Teamfähgkeit. Und auch mehr als die sog. "soft skills", auch wenn immer das Gegenteil behauptet wird. Eine Schulfreundin von mir, Ärztin in einer Klinik, durchaus tüchtig, aber ebenfalls zurückhaltend, macht in ihrem Beruf ganz ähnliche Erfahrungen wie ich, hat aber wenigstens privat unterm Strich mehr Glück als ich, wenn auch nicht ausschließlich. Gerade Mediziner sind ja oft vom Ehrgeiz zerfressen, haben schon als Oberstufenschüler um jedes Pünktchen für ihren N.C. gekämpft und geschleimt und boxen sich in Kliniken auf dem Weg zum Chefarztsessel gegenseitig weg. Der Patient ist nur schmückendes Beiwerk, mit ihm wird ebenso unpersönlich umgesprungen. Angehörige stören sowieso nur, für die ist man möglichst nicht zu sprechen, und wenn es sich gar nicht umgehen lässt, dann werden sie kurz abgefertigt. Hauptsache, die Karriere läuft.

Irgendwann winkt man bei gewissen Erfolgsmeldungen über die Karriere von Berufskollegen oder sonstigen Leuten, die man kennt oder früher kannte, innerlich nur noch ab, kann sich auch schon gar nicht mehr darüber aufregen und erwartet gar nichts anderes mehr. An dem Punkt bin ich inzwischen auch angekommen. Dennoch mache ich meine Arbeit, so gut und engagiert ich es kann, um nicht auch noch denken zu müssen, dass ich ja selbst schuld bin. Aber immerhin habe ich mein gutes Auskommen und einen sicheren Arbeitsplatz, auch das ist ja längst nicht jedem vergönnt. Dafür bin ich auch dankbar.

Bei Familien- und Klassentreffen geht es nach meiner Erfahrung im Grunde auch nur ums Angeben und darum, im Vergleich (möglichst um Längen) besser abzuschneiden. Wirkliches Interesse am anderen habe ich da jedenfalls noch nie bemerkt; die Selbstdarstellung steht im Vordergrund. Denn wenn der andere einem wirklich am Herzen läge, würde man den Kontakt ja auch außerhalb solcher nur alle paar Jahre stattfindenden Treffen pflegen.

Genauso ist es im Regelfall auch bei Facebook-Auftritten und in ähnlichen Social Media. Da profilieren sich auch nur die PR- und Marketing-Experten, manche als Laien, manche haben das tatsächlich zu ihrem Beruf gemacht, über deren Angebereien braucht man sich natürlich erst recht nicht zu wundern. Am liebsten würde ich mal einen mir bekannten, typischen Fall hier einstellen (die betreffende Person ging früher auf dasselbe Gymnasium wie ich), aber das kann ich leider aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Neid zerfrisst mich

Nicht nur bei Klassentreffen, das ganze Leben ist so aufgebaut.

Ich wüsste auch nicht wie ich mein leben noch ändern soll.
Ihr wisst doch garnicht wie ich lebe, welche chancen ich noch habe, eigentlich wisst ihr garnix
 
AW: Neid zerfrisst mich

Durch Verständnis kommst du aber auch nicht dahin, wo du eigentlich hin willst ..

Verständnis ist die notwendige Voraussetzung dafür! Es muss der erste Schritt sein, denn es ermöglicht das Erkennen der Ursachen der Not, - dessen was einem fehlt, um aus ihr rauskommen zu können.

Ohne Verständniss wird der Notleidene in seiner Not nicht wirklich wahrgenommen, sondern intrumentalisiert - zu einem Werkzeug, der die Ratschläge anderder umsetzen soll, welche sehr schnell zu (oft wütenden) Befehlen und Vorwürfen werden, die ihm aus der Entfernung zugerufen werden.

Für mich hat HESBACK sich hier noch viel zu wenig geöffnet und zu knapp mitgeteilt, damit man ihn richtig verstehen und so überzeugte Antworten/Ratschläge geben kann.
 
AW: Neid zerfrisst mich

Deswegen ist es nicht nur meine Empfehlung, sondern ich halte es sogar für Unumgehbar sich als Versager vollständig zu isolieren.Die Mitmenschen verachten einen ja sowieso nur.

Es ist ein Teufelskreis.

Sagt mal, merkt ihr beide nicht, dass ir eure Teufelskreise selbst am laufen haltet? Und zwar allein ihr selbst?
Ihr bekommt (beide bei ähnlicher Thematik) hier dauernd gesagt:
"Nein, ihr seid nicht hoffnungslos" Man kommt euch hier mit Respekt entgegen und hier werdet ihr nicht verachtet.
Trotzdem sagt ihr beide beständig: "Wir sind hoffnungslose Versager- ALLE verachten uns, die Gesellschaft ist Schuld, weil sie uns als Versager hinstellt" (sind wir hier nicht "gesellschaft?)
Wenn jedoch Beiträge kommen, die euch in diesem Punkt widersprechen und euch Hoffnung machen, sagt ihr: NEIN stimmt nicht, wenn beiträge kommen, die sagen: Ja, Du bist ein Versager, dann dankt ihr diesen Beiträgen.
Also was jetzt: WOLLT ihr von der Gesellschaft verachtet werden, oder warum überlest ihr die Beiträge, die euch NICHT verachten und warum feiert ihr die Beiträge, die euch klein machen?
Das ist doch unlogisch! Wenn ihr das im Leben auch so macht, dass ihr nur die negative Reaktion eurer Umgebung ernst nehmt und überaupt bemerkt, dann wundert es mich nicht, dass ihr die Positive Seite des Lebens überseht.
Offenbar "WOLLT" ihr das ja so: Ihr wollt keine andere Sichtweise zulassen. Solange ihr von der "Gesellschaft" (was auch immer das sein soll) ausgegrenzt werden WOLLT, so wird euch die Gesellschaft diesen Gefallen auch tun.
Wenn ihr nicht auf die Leute zugeht, werden sie von sich aus auch nicht zu euch kommen. So einfach ist das!
Ehrlich gesagt: Wenn mir jemand sagt: "Lass mich doch in Ruhe, ich will mich isolieren, ich bin eh nur ein Versager und Du (als Teil der bösen gesellschaft) bist schuld daran", dann werde ich diesem Menschen ganz sicher aus dem Weg gehen- logisch oder?
 
AW: Neid zerfrisst mich

Ich bin neidisch auf alle Personen die was erreichen, die Talent haben und was aus ihrem Leben machen.
Eine arbeit alleine würde mich nicht glücklich machen, weil ich jedesmal sehe was ich für ein Loser bin.
Das macht mich echt fertig.

Ich sehe Menschen auf der Straße und bin neidisch, weil die ein geileres Leben haben.

Hallo Hesback, jedenfalls hast Du hier im Forum eine Menge Aufmerksamkeit genossen und ich habe schon fast das Gefühl. dass andere mehr nach Lösungen suchen als Du selbst .Egal was man Dir vorschlägt es kommt immer der gleiche Kommentar
Du kannst nichts
-
ich aber sage Du willst nicht
Dich versteht keiner-verstehst Du andere
Dir gehts nicht gut-ist dir nicht egal wie es andern geht
Du sagst immer, was Du machen willst, kannst Du nicht machen--obwohl zig gefragt, ist noch nicht klar was du überhaupt machen willst
Dann denk halt Du bist ein Loser. Mir ist jedenfalls klar geworden , dass Du von deinem Standpunkt nicht abrücken wirst, egal welche Hinweise man dir gibt, du weist alles zurück. Aber eines hast Du geschafft. Du stehst seit Tagen hier im Forum im Mittelpunkt.Ich bin raus, weil es total sinnlos ist, dir helfen zu wollen.Ich habe dafür kein Verständnis und keine Lust mehr. Ich mache mich hier nicht zum Clown, spiele hier nicht den Unterhalter. An dir prallt alles ab, was man Dir hier sagt und ich kann mit meiner Zeit besseres anfangen, als mir tagelang dein Selbstmitleid rein zu ziehen
Ja, Du hast recht. Du bist ein armes Würstchen, herzliches Beileid schon im Voraus für dein weiteres Leben, denn Du wirst nichts ändern. Bist Du jetzt zufrieden ? Ich bin wütend und enttäuscht von Dir. Glückwunsch, ist ein Erfolgserlebnis besonderer Art für dich
Susen
 
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