Neid und Unwohlsein in Gegenwart von erfolgreicheren "Freunden". Fühle mich schlecht
Hallo. Ich trage ein Problem mit herum. Im Grunde lässt sich dies nicht nur auf direkte Freunde übertragen, sondern auch allgemein sobald man im weiteren Umfeld von irgendwelchen Erfolgsstories hört.
Vielleicht nenne ich 1-2 Beispiele.
Meine Freundin und ich haben mit Mitte 30 relativ "normale" Jobs und kommen einigermaßen klar. Große Sprünge sind nicht drin.
Wir haben ein befreundetes Pärchen, er beim Daimler, sie bei einer Porsche Tochterfirma.
Beide sind 5 bzw. 8 Jahre jünger als wir.
Sie waren im April in Panama, jetzt 2 Wochen Kroatien, direkt im Anschluss nochmals 1 Woche Teneriffa, im Herbst geht es 3 Wochen in die USA. Beide haben offensichtlich ständig Urlaub, denn es geht bei jedem Treffen immer um dieses Thema. Beide wirken aber so als würden sie sich auf der Arbeit kein Bein rausreißen.
Wir arbeiten relativ hart für unser Geld und können uns nichtmal ansatzweise mehrere Urlaube im Jahr leisten.
Ein anderes Paar kauft jetzt gerade eine zweite Wohnung, sozuzusagen als Geldanlage, ein weiteres Paar befindet sich seit Mai auf USA-Rundreise, wieder ein anderes bezieht jetzt grade deren Haus.
Wäre da nicht noch eine Freundin, die ganz normal im Einzelhandel arbeitet, wäre ich längst vom Glauben abgefallen. ABER: neuen Typen kennengelernt, der natürlich auch regelmäßig für die Firma mit dem Stern im Auslandseinsatz ist, kommt beim Kennenlernen mit 30 gleich mal mit dem Porsche daher.
Auf deutsch gesagt: ich komme mir manchmal vor wie im falschen Film, fast wie etwas gedemütigt. Und es fällt mir zunehmend schwerer dies zu verbergen. So sind mir schon 1-2 Mal diverse Sprüche herausgerutscht um den nächsten Urlaub oder den Sportwagen entprechend ironisch zu kommentieren. Dabei fühle ich mich natürlich nicht wirklich wohl und riskiere auch die Freundschaften.
Ständig gehen mir die "Anderen" im Kopf herum. Wie machen die das, warum habe ich diese Situation nicht, warum bin ich bzw. sind wir beide weniger als die? Das geht schon so weit, dass ich Angst vor Treffen habe, es könnte wieder irgendjemand was "Besonderes" machen. Natürlich vermiese ich mit dem Vermeidungsverhalten dann irgendwann die sozialen Kontakte. Aber ich fühle mich immer so schrecklich zweitklassig, da es sich bei den anderen immer alles so verdammt perfekt anhört. Sobald jemand mit irgendeinem Erfolg daherkommt ist bei mir die Stimmung im Keller.
Ich weiß dass Neid ein schlechter Charakterzug ist, aber was soll ich tun wenn man immerzu das Gefühl hat als einzigster "weniger" zu sein, und sich dabei noch frägt warum alle anderen, nur ich nicht?
Hallo. Ich trage ein Problem mit herum. Im Grunde lässt sich dies nicht nur auf direkte Freunde übertragen, sondern auch allgemein sobald man im weiteren Umfeld von irgendwelchen Erfolgsstories hört.
Vielleicht nenne ich 1-2 Beispiele.
Meine Freundin und ich haben mit Mitte 30 relativ "normale" Jobs und kommen einigermaßen klar. Große Sprünge sind nicht drin.
Wir haben ein befreundetes Pärchen, er beim Daimler, sie bei einer Porsche Tochterfirma.
Beide sind 5 bzw. 8 Jahre jünger als wir.
Sie waren im April in Panama, jetzt 2 Wochen Kroatien, direkt im Anschluss nochmals 1 Woche Teneriffa, im Herbst geht es 3 Wochen in die USA. Beide haben offensichtlich ständig Urlaub, denn es geht bei jedem Treffen immer um dieses Thema. Beide wirken aber so als würden sie sich auf der Arbeit kein Bein rausreißen.
Wir arbeiten relativ hart für unser Geld und können uns nichtmal ansatzweise mehrere Urlaube im Jahr leisten.
Ein anderes Paar kauft jetzt gerade eine zweite Wohnung, sozuzusagen als Geldanlage, ein weiteres Paar befindet sich seit Mai auf USA-Rundreise, wieder ein anderes bezieht jetzt grade deren Haus.
Wäre da nicht noch eine Freundin, die ganz normal im Einzelhandel arbeitet, wäre ich längst vom Glauben abgefallen. ABER: neuen Typen kennengelernt, der natürlich auch regelmäßig für die Firma mit dem Stern im Auslandseinsatz ist, kommt beim Kennenlernen mit 30 gleich mal mit dem Porsche daher.
Auf deutsch gesagt: ich komme mir manchmal vor wie im falschen Film, fast wie etwas gedemütigt. Und es fällt mir zunehmend schwerer dies zu verbergen. So sind mir schon 1-2 Mal diverse Sprüche herausgerutscht um den nächsten Urlaub oder den Sportwagen entprechend ironisch zu kommentieren. Dabei fühle ich mich natürlich nicht wirklich wohl und riskiere auch die Freundschaften.
Ständig gehen mir die "Anderen" im Kopf herum. Wie machen die das, warum habe ich diese Situation nicht, warum bin ich bzw. sind wir beide weniger als die? Das geht schon so weit, dass ich Angst vor Treffen habe, es könnte wieder irgendjemand was "Besonderes" machen. Natürlich vermiese ich mit dem Vermeidungsverhalten dann irgendwann die sozialen Kontakte. Aber ich fühle mich immer so schrecklich zweitklassig, da es sich bei den anderen immer alles so verdammt perfekt anhört. Sobald jemand mit irgendeinem Erfolg daherkommt ist bei mir die Stimmung im Keller.
Ich weiß dass Neid ein schlechter Charakterzug ist, aber was soll ich tun wenn man immerzu das Gefühl hat als einzigster "weniger" zu sein, und sich dabei noch frägt warum alle anderen, nur ich nicht?