Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Neben sich "Herleben"

  • Starter*in Starter*in .darkkeks.
  • Datum Start Datum Start
D

.darkkeks.

Gast
Hi,

Ich bin es mal wieder. War lange nicht mehr hier. Dachte mir geht es besser. Mittlerweile bin ich 15 Jahre alt geworden und habe auch schon Besuche bei einem Psychiater hinter mich gebracht. Soll ich euch sagen, was sie mir gebracht haben? Nichts. Ich hasse den Psychiater wie die Pest, er schreit mich an, verletzt mich und merkt das noch nicht einmal. Er hilft mir gar nicht, er macht alles nur noch schlimmer! Das allerschlimmste: Noch mehr Stress mit meiner Mutter. Na ja, das geht jetzt mittlerweile auch wieder alles, habe dem Psychiater meine Meinung gesagt und sicherlich NICHT vor, da wieder hin zu gehen. Wozu denn auch. Seiner Meinung nach geht es mir ja eigentlich sehr gut und ich bin einfach nur verzogen.

Mittlerweile ist mir ziemlich viel egal geworden. Ich habe keine richtigen Freunde mehr. Weil mir eben so viel egal geworden ist, und ich auch mit niemandem mehr über mein Leben reden möchte. Gut- ich gehe manchmal mit ein paar Mädels aus meiner Umgebung abends weg, shoppen war ich auch mal wieder. Aber so wirklich reden kann ich nun mit niemandem mehr. Meine beste Freundin, mit der ich damals geredet hatte, hat mich angelogen und mich richtig verletzt.

Wie gesagt ist es mir jetzt egal. Aber genau das... Ich weiß nicht, schockiert mich irgendwie. Mir ist so viel egal geworden. Ich habe gerade eben erst bemerkt, wie lange es her ist, dass ich richtig Gefühle gezeigt habe, also geweint habe, so wie früher, wenn ich abends in meinem Zimmer saß. Auf der einen Seite tut es gut, auf der anderen Seite fühle ich mich so leer. Ich habe nichts mehr, ich habe niemanden mehr. Nicht einmal mehr mich selbst.

Kennt ihr dieses "Gefühl"? Ist das ein Gefühl? Dann habe ich ja doch Gefühle... Wieso fühle ich mich so? Wieso ist mir so viel egal? Sogar meine Gefühle...

Bye...
 
ja das kenn eich nur allzu gut. aber ein tipp: verschotte dich nicht noch mehr und such dir wieder freunde, sonst endest du so wi eich
 
"Meine damalige Freundin hat mich angelogen und mich richtig verletzt".

Dein Vertrauen wurde missbraucht und nun hast du Angst wieder verletzt zu werden. Dir sind alle egal - ergo du willst keine Gefühle für andere mehr empfinden weil du dich davor schützen willst dass dich wieder jemand enttäuscht den du magst. Also unterbindest du gleich am Anfang Gefühle zu entwickeln oder gar aufkommen zu lassen. Es ist zwar eine Überreaktion aber eine Selbstschutzstrategie deinerseits.
Wünsche dir dass du irgendwann dem Kennenlernen von Menschen selbstsicher gegenüberstehen kannst ohne dich dabei selbst ins Aus zu kicken. Ich meine damit--man lernt viele Menschen kennen - sympatische und die Sorte mit der man von Anfang an weiss dass da keine Wellenlänge herrscht. Da wir aber niemanden ins Herz sehen können und gleich am Anfang den Charakter kennen benötigt es Zeit jemanden besser einzuschätzen. Die Zeit bringt die schlechten und guten Eigenschaften eines Menschen hervor. Jetzt liegt es an einem selber für sich festzustellen - mit dem kann ich Pferde stehlen bzw. durch dick oder dünn gehen und mit dem anderen belasse ich es im Rahmen der Bekanntschaft denn mit dem kann ich mir kein näheres Verhältnis wie Freundschaft vorstellen weil man mit einigen Eigenschaften desjenigen nicht umgehen kann oder auch nicht will.
Finde es schade dass es deine Freundschaft dir nicht erlaubt hat ihr zu sagen dass du ihr Verhalten sowas von sch**** findest. Denn eine Freundschaft sollte auch Ehrlichkeit des anderen verkraften können und auch die Schwächen die der ein oder andere hat gemeinsam zu bewältigen. Wir haben alle Fehler der eine hier der andere wo anders. Es ist zwar jetzt nur meine Meinung aber ich denke eine Freundschaft hat es immer verdient eine Chance zu erhalten und im Fall deiner Freundin ihr die Gelegenheit zu geben sich zu entschuldigen. Sprich Klartext mit ihr und wenn sie diese Freundschaft will wird sie dafür sorgen dass sie zumindest versucht DICH nicht mehr anzulügen da sie dann ja weiss mit dir kann sie das nicht machen. Auch eine Freundschaft muss man pflegen da man sich immer wieder aufs Neue kennenlernt. Und jeder Tag ist anders und man wird sich neu begegnen. Das ist das was ich dir gerne ans Herz legen möchte. Ob du es umsetzen möchtest entscheidest du alleine. Auch wenn du die Freundschaft mit ihr nun nicht mehr suchst. So gib anderen Menschen und dir die Chance einander vertrauen zu können. Vertrauen ist nun mal die Grundlage des menschlichen Miteinander. Jeder kann es nur in gewissem Maß entgegenbringen. Die Einstellung oder das Wissen dass man niemanden 100% trauen kann (nicht mal sich selbst) wird dich eine Enttäuschung in der Hinsicht besser verkraften lassen.
 
Ich habe das Gespräch damals direkt mit ihr gesucht. Immerhin sind/waren wir seit der 6. Klasse beste Freundinnen! Ich bin zu ihr und habe ihr gesagt, dass ich es schade und gemein finde, wie sie sich verhalten hat und das ich nicht verstehe, wieso sie das gemacht hat. Sie hat gemeint sie hielt es einfach nicht für wichtig und sieht mein Problem nicht. Und so ist sie immer, zumindest seit dieser Zeit. Sobald wir Stress haben, und wir haben uns in letzter Zeit wirklich oft angezickt, ich bin aber kein Mensch, der dann einfach die beleidigte Leberwurst spielt, sondern ich will solche Dinge immer sofort klären. Aber sie sagt dann: "Muss das jetzt sein?" "Das interessiert mich nicht." "Ich verstehe dein Problem nicht" "Man was ist denn mit dir wieder los"

Früher war sie nicht so, okay, wahrscheinlich wird jetzt sowas kommen wie "Pubertät" oder so in der Art, aber trotzdem. Ich finde es einfach nur total traurig, weil ich in ihr damals den einzigen Menschen gesehen habe, mit der ich über meine Gefühle reden kann. Und jetzt habe ich das Gefühl, etwas falsches getan zu haben... Sie hat sich so verändert, ich kenne sie kaum mehr und sie ist manchmal so zickig (mir fällt kein anderes Wort dafür ein) oder enorm egoistisch. Okay, jeder ist ein Egoist und ich bestimmt auch total aber bei ihr ist es wirklich immer so, gibt es Probleme sucht sie das Weite, schreibt sie schlechte Noten ist sie mies drauf und will das es sich jeder anhört wie S**** sie das findet, sobald es jemanden aus der "Clique" schlecht geht, wendet sie sich für die Zeit von ihm ab und geht bewusst nur zu denen, die praktisch noch gut gelaunt sind. Und wenn man ein Problem mit ihr hat und mit ihr darüber reden will, so wie ich halt, dann blockt sie ab und macht einen meistens auch noch dumm an. Deswegen habe ich sie auch aufgegeben.

Aber ich weiß wirklich nicht mehr weiter, weil mir jetzt die letzten Tage nach etwa 2 Monaten erst mal wieder aufgefallen ist, wie gerne ich mit irgendwem wieder darüber reden würde. Aber leider habe ich niemanden, außer meinen Tieren, und mit denen reicht es mir nicht zu reden... Ich weiß wirklich nicht mehr weiter...
 
Sie hat sich nicht verändert sondern bestimmte Situationen bringen den inneren verborgenen Menschen der man wirklich ist zum Vorschein. Durch diese Situation konntest du erfahren welche Einstellung sie zu der Angelegenheit hat. Am Anfang einer Beziehung wirkt nur das Sympatische und freut sich jemand gefunden zu haben mit dem man über dies oder jenes spricht. Doch erst durch die Zeit und verschiedenen alltäglichen Hürden lernt man den Menschen erst wirklich kennen. Du hast dich weiterentwickelt und sie will stehen bleiben und will ihren Wendepunkt noch nicht sehen. Da ihr nicht mehr den gleichen Schrittrhytmus habt müsst ihr eure Wege getrennt gehen. Lass dich nicht aufhalten und nach dem trauern dass sich nicht lohnt. Aus dieser Erfahrung hast du gelernt sie war dir für eine gewisse Zeit eine gute Freundin. Auf deinem jetzigen Weg wirst du auch wieder jemand finden. Verschaff dir Hobbys wo du Leute kennenlernst dann wird auch das Gefühl der Einsamkeit dich nicht mehr so einholen. Vielleicht ergibt sich aus einer Bekanntschaft mal eine Freundschaft. Eine wahre Freundschaft muss sich erst entwickeln und besteht nicht gleich am Anfang durch Sympathie.
Allem voran ist so eine aufgebaute Freundschaft dann dauerhafter.
Siehs positiv durch ihr Verhalten hast du gespürt dass du so nicht sein willst.
 
Hm... Am Anfang habe ich bestimmt "getrauert", wie gesagt waren wir mehr als 3 Jahre lang beste Freundinnen und ich habe ihr eigentlich alles erzählt. Aber mittlerweile... Ist mir so viel egal geworden (oder ich weiß noch nicht mal, in wie fern das Wort "egal" zutrifft)... Das beängstigt mich irgendwie, ich komme mir gar nicht mehr lebendig vor. Es ist ja auch nicht nur wegen meiner damaligen besten Freundin, sondern wegen so vielen Dingen:

Ich falle dieses Jahr durch, also muss die 9. Klasse wiederholen. Gut, so schlimm empfinde ich das nicht. In der Familie sieht es nicht besser aus, zwar streite ich mich nicht mehr so oft mit meinen Eltern wie vor gut einem halben Jahr, aber Vertrauen tue ih ihnen trotzdem oder gerade deshalb nicht. In der Liebe erwarte ich sowieso nichts mehr, seit ich 3 Jahre in ein und denselben Jungen verliebt bin, unglücklich verliebt bin. Mein größtes Hobby ist im Moment das einzige was Bergauf geht: Pferde. Vor etwa einer Woche habe ich ganz überraschend eine Reitbeteiligung, also so etwas wie ein eigenes Pferd bekommen, also fast. Bisher läuft das dort auch ganz gut, die Leute scheinen ganz nett zu sein, die meisten zumindest. Ich habe aber irgendwie jeden Tag Angst, etwas falsch zu machen und dort nicht mehr Willkommen zu sein. Aber diese Angst habe ich immer und überall. Tja, und als Krönung oben drauf das mit meiner damaligen besten Freundin und noch andere Kleinigkeiten, die jetzt aber nicht so schlimm sind. Wie gesagt: Mir ist das alles im Moment... <egal>

Ich weiß nicht. Noch vor einem halben Jahr habe ich wegen allem und mindestens zweimal am Tag richtig geweint und so habe ich mich auch dauernd gefühlt, sogar in der Schule habe ich geweint, ich hatte Selbstmordgedanken, ich bin oft zusammengebrochen,... Und jetzt? Mir ist alles so... egal... geworden- das macht mir fast shcon richtig Angst!
 
Du musst keine Angst haben. Du definierst mit >egal< die Dinge die dir nicht mehr so wichtig sind. Und das ist legitim total okay. Es gibt Dinge im Leben die dürfen unwichtig werden damit wieder andere Wichtigkeiten an die erste Stelle rücken können. Es muss dich nicht beängstigen dass du heute nicht mehr über das weinen kannst worüber du noch vor einem halben Jahr in Tränen ausbrachst. Die Zeit heilt Wunden und das ist NORMAL und DU bist NORMAL. Es gibt keinen Grund Angst haben zu müssen dass du falsch empfindest. Es muss dich nicht erschrecken dass sich deine Gefühle geändert haben. Du bist weder kalt noch sonst irgendwie unnormal. Es ist die Fähigkeit mit Dingen die mal waren abzuschließen einfach um mit Neuem zu beginnen.
Wenn du das nicht könntest würdest du daran zerbrechen.
Du musst doch zugeben dass es ein Fortschritt ist wenn einem schlechte Erfahrungen nicht mehr berühren. Menschen die sich ewig von solchen negativen Erfahrungen gefangen halten lassen und nicht loslassen können werden nie frei für sich selbst sein und für das Leben das vor ihnen liegt.
Dein Leben liegt vor dir und du hast ein wunderbares Hobby. Und wenn du dort mit so netten Leuten zusammen bist brauchst du auch keine Angst haben etwas falsch zu machen. Sei einfach du fühl dich frei und Fehler machen wir alle. Wenn dir ein Fehler passiert dann stell dich selbstbewusst hin steh dazu und versuch es besser zu machen. Mehr kann keiner tun.
Also sei beruhigt die netten Menschen dort haben sicher auch alle mal Fehler gemacht. Diese Angst schafft bei dir auch Berührungsängste. Die Angst etwas falsch zu machen behindert dich darin neue Menschen an dich herankommen zu lassen. Bau diese Angst ab indem du dir immer in den Sinn rufst hey ich bin noch jung mir dürfen noch Fehler passieren!
Diese Einstellung wird dir helfen lockerer zu werden. Gesteh dir Fehler zu denn dann werden sie sicher weniger vorkommen als wenn du Angst davor hast welche zu machen. Genau dann unterlaufen sie einem.
 
guten morgen darkkeks (wirklich keks? 😉 klingt nett)

ich hab nicht alles gelesen weil wir man grade erst viertel vor sieben haben
(auf nem samstag) und meine augen noch nicht richtig wach sein wollen 😉
dennoch wollt ich kurz was schreiben, weil das, was du geschrieben hast sich so nach mir anhört als ich in deinem alter war.
ich war schon im kindergarten das erste mal verliebt (warscheinlich von natur auf liebe und aufmerksamkeitsbedürftig 😉 und diese verliebtheit hielt auch die ersten vier schuljahre an. bis wir in die 5 klasse kamen und die klassen aufgeteilt wurden. bzw. endete sie erst als ich, ein halbes jahr nach beginn der fünften, 100km weit wegziehen mußte mit meiner mutter.

auch das mit den freundinnen kenn ich nur zu gut.
ich weiß nicht wieviele freundinin ich wärend der schulzeit verloren habe und mir die ganze zeit über eingeredet habe es läge an mir.
ebenso war der grundstein dafür gelegt mich in die falschen männer zu verlieben. ich wollt doch nur jemanden der für mich da ist.
mein momentaner lieblingssatz dazu ist: gewöhn dir nicht an die in die falschen männer zu verlieben. und genau das ist es. nicht mehr und nicht weniger. eine angewöhnung.
du bist den mädels in deinem alter weit voraus. du definierst freundschaft schon ganz anders als es jugentliche in dem alter machen. du gehörst wie viele andere auch (keien sorge damit stehst du wirklich nicht alleine) zu den menschen die vertrauen, ehrlichkeit und zuverlässigkeit schätzen.
diese eigenschaften werden bei vielen anderen aber erst spät, bei manchen nie entwickelt.
meine jetzige beste freundin (und auch das nur unter vorbehalt, ich hab dazu gelernt ;-) war auch so ein mensch.
aber ich hab freundschaft vor einigen jahren angefangen für mich anders zu definieren.
ich dacht immer ich hab ein anrecht drauf das meine freundin rund um die uhr für mich da ist. hab ich natürlich nicht. es gibt diese art von freundschaft (ich bin auch eine von denen die rund um die uhr für ihre freunde erreichbar ist)
und wenn man so eine freundin gefunden hat kann man sich glücklich schätzen (meine freundin ist es ;-)
aber wie heißt es so schön? gegensätze zeihen sich an. und das gehört vorallem zur freundschaft. irgendwann wirst du vielleicht mal menschen kennenlernen die genauso ticken wie du. und genauso deine nähe suchen. und du wirst vielleicht merken das das auf dauer gar nicht erstrebenswert ist.

ich weiß jetzt wirst du sagen ich will doch gar keine "rund um die uhr" freundin sonder es würd mir reichen wenn überhaupt eine für mich da wär.
genau das ist der knackpunkt . diesen mittelweg muß man erst finden.
man muß sein ansprüche runterschrauben, mal in andern bereichen gucken (nette menschen kann man überall kennenlernen) und langsam auf die menschen zu gehen. sie sich ertsmal angucken. aber trotzdem mit vollem herzen dabei sein.
sorry, ich mach erstmal eine pause hier. ist doch noch etwas früh 😉


lg
piper
 
Danke für eure Antworten.
Ja, Piper, es ist nur total schwer für mich im Moment, weil sie halt wirklich viele Jahre meine beste Freundin war, zumindest dachte ich das. Aber für mich war es auf jeden Fall so. Und manchmal ist es schon komisch, neben ihr im Unterricht zu sitzen, aber nicht wie früher mit ihr irgendwie Unfug zu machen oder über Gott und die Welt zu quatschen, sondern maximal mal ein kurzes Gespräch über den Unterricht zu führen. Und ihr nebenher (wir sehen uns außerhalb der Schule auch sehr oft, vor allem weil wir die gleichen Freunde haben) zuzusehen, wie sie lebt und so tut, als wäre es ihr egal dass wir nicht mehr beste Freundinnen sind. Weil ich halt wie gesagt leider jemand bin, der sehr schnell ein schlechtes Gewissen hat und nachdenkt... Am Anfang bin ich deshalb dann auch immer wieder auf sie zugegangen, bis es irgendwie... hm.. klick gemacht hat und ich es gelassen habe. Sie hätte ja auf mich zugehen können. Aber das ist bis heute nicht passiert. Es ist schade, aber wie gesagt: Mir ist es mittlerweile auch fast schon egal geworden. Zwar mache ich mir ab und zu (so wie jetzt) schon Gedanken drüber oder laber mit anderen Freundinnen die sie auch kennen über sie und ihre Aktionen (sie ist teilweise sehr komisch drauf, führt mit 15 eine Dreierbeziehung, was ja eigentlich auch weiter kein Thema ist, sie muss es ja wissen...) labern, lästern (ich denke das ist normal)- aber eigentlich berührt mich es kaum noch, wenn ich sehe wie sie mit anderen mal abends weggeht, wo sie sonst nur mit mir weggegangen ist. Und wie gesagt: Manchmal vermisse ich die Zeit damals auch, wo wir teilweise so gut wie jedes Wochenende wegwaren.
Rund-um-die-Uhr-Freundin. Ich weiß nicht, wie ich das definieren soll. Wie gesagt hatte ich um Weihnachten rum Depressionen, heftige Depressionen, da war schon eine Zeit, wo ich sie teilweise recht spät abends angerufen und zugeheult habe, sie mich getröstet hat bzw. mir Vorwürfe gemacht hat, und mir eine andere Lebenseinstellung einreden wollte. Ich wäre gerne eine Rund-um-die-Uhr-Freundin für jemanden, um zu zeigen das dieser jemand nicht alleine ist. Es ist auch schon oft vorgekommen, dass verschiedene Mädels aus meiner Bekanntschaft zu mir kamen usw... Aber ich selbst bin einfach auch sehr Redebedürftig, ich kann und will meine schlechten Gefühle nicht "in mich hereinfressen". Damals dachte ich eben, meine "beste Freundin" wäre so jemand dem ich alles erzählen kann. Aber jetzt? Jetzt weiß ich nicht mehr wohin mit mir, ich tröste alle die zu mir kommen, höre ihnen zu... Aber ich? Ich will ja nicht egoistisch sein, aber zeitweise sehne ich mich wirklich einfach nach jemanden, der mir nur zuhört, oder mich vielleicht sogar verstehen kann. Und dieser jemand ist im Moment nur mein Hund, den ich auch total lieb habe, aber es ist nicht dasselbe. Klar, mein Hund hört mir einigermaßen zu und stupst mich dann manchmal auch aufmunternd an, aber... sie ist nunmal mein Hund. Genauso "mein" Pferd.
Ich weiß nicht, wie du das meinst mit die Ansprüche herunterschrauben? Weißt du ich hatte shcon oft so Bekanntschaften, die ich langsam angefangen habe und so weiter, auf die Leute zugegangen bin. Ich habe keine Lust mehr auf sowas, weil ich da bisher auch nur gelitten habe. Es ist gar nicht so einfach... Ich weiß auch gar nicht, ob ich überhaupt neue Bekanntschaften will? Im Moment weiß ich irgendwie gar nichts... Wie gesagt: "egal"...

Danke Internetcafe. Aber das Schlimme ist ja, dass mir Dinge wie meine Freundschaft zu meiner damaligen besten Freundin egal geworden sind. Irgendwie ist das alles so komisch... Ich laufe durch die Stadt mit ihr nach der Schule, wir reden über Kleinigkeiten die in der Schule passiert sind. Da kommt ihr Freund (sie führt mit ihm eine Dreierbeziehung- ihr Freund hat neben ihr noch eine andere Freundin! Was ich absolut nicht nachvollziehen kann, aber es ist ihre Sache, ... mir ist das egal...) die beiden machen nur noch rum, ich bin gegangen. Ich war an dem Tag dann auch nur noch deprimiert. Weil ich erstens wieder an ihn denken musste, an den Typ in den ich seit über drei Jahren verliebt bin, und zweitens mich geärgert habe. Wieso hat sie so ein Glück? Wieso kann sie so leben? Macht sie sich denn gar keine Gedanken um ihre Mitmenschen? Wieso kommt sie so gut an, obwohl sie so ist, und ich gar nicht? Wieso sie und nicht ich? Ich versuche immer allen alles Recht zu machen, zu jedem nett zu sein, ich habe sogar schon eine 7. Klässlerin vor einer anderen Freundin von mir geschützt, weil die (also meine Freundin) sie angeschissen hat weil sie nerven würde, und das seit über einem halben Jahr. Einfach weil ich dachte, das arme Mädchen, die hat keine richtigen Freunde (hängt dauernd bei uns ab) und kann bestimmt mit niemandem reden. Und was bekomme ich für sowas? Nichts. Meistens noch shcön was oben drauf. Ich kann machen was ich will, es ändert sich ja doch nichts.
Vielleicht ist mir deshalb alles so egal geworden, was um mich herum passiert? Ich glaube ich habe es einfach aufgegeben, dass sich noch mal irgendwas ändert. Weil es ja anscheinend doch niemanden gibt, der mich auch mal sieht.
 
Stört dich an dir dass du ein Gewissen hast?
Stört dich an dir dass du Gerechtigkeitsempfinden hast?
Willst du dass tatsächlich eintauschen nur um so leben zu können wie sie?
Nicht dein Ernst oder?
darkkeks, es kann dir auch egal sein was sie tut weil sie es nicht anders machen würde wenn du sie darauf aufmerksam machen würdest. Also jeder muss sein eigenes Leben leben und irgendwann dafür auch gerade stehn.
Deine Art und Weise die Dinge zu sehen wird dir ein ruhiges Gewissen bringen. Ihre Art und Weise das Leben zu genießen wird ihr langfristig gesehen auf alle Fälle Probleme einbringen. Dieses arme Mädchen dass du erwähnst....warum betrachtest du die; die nicht so eine forsche Art haben, als arm an.
Siehst du dich auch so?
Denkst du wirklich etwas zu verpassen wenn du nicht so bist?
Nein! du behütest dich vor vielen Problemen womit andere dann den Rest ihres Lebens beschäftigt sind sie auszubügeln. Und du kannst dich auf dein Leben konzentrieren. Red dir nicht ein dass du nicht gesehen wirst. Solange du dich selbst so negativ siehst (obwohl du eine positive Art hast auch wenn der Rest der Welt dir vorgaukelt dass anders sein in ist) und du hinter dir selbst nicht stehst und dich selbst in Frage stellst wirst du nicht gesehen werden. Also zeig dich wie du bist und steh dafür grad, denn das bist du und so wie du bist in deiner Einstellung beweist du gegenüber anderen eine Reife die sie innerlich sicher bewundern, es aber nie zugeben werden.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
D Und so dreht sich das Leben weiter....Aber ich stehe still... Ich 27
S Für sich sorgen Ich 58
G Man macht sich über mich lustig Ich 15

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben