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Nahtoderfahrungen

Ich bin lediglich der Ansicht, das man sich auch und gerade im fortschreitenden Alter der Realität wenigstens etwas öffnen sollte. Ehe die Kinder womöglich einen Antrag auf Betreuung stellen.
 
Ich bin lediglich der Ansicht, das man sich auch und gerade im fortschreitenden Alter der Realität wenigstens etwas öffnen sollte. Ehe die Kinder womöglich einen Antrag auf Betreuung stellen.


😀😀😀 was bist du frech!!!!!!!!!😀 kannst du aber froh sein,das Du keine Kinder hast ;-)
 
Hallo nochmal.

Zugegebener Maßen sollte man davon ausgehen, dass tiefgreifende Ereignisse ebensolche
Denkweisen hervor rufen.
Und diese Denkweisen müssen wohl immer irgendwo einen bestimmten Eindruck hinterlassen.
Anders könnte ich mir nicht erklären wieso der Mensch sich "Götterbilder" schuf.
Auch mich haben Erfahrungen und Ereignisse nachdenklich gemacht. Aber nicht "verklärt".

Was ich jedoch nicht verstehe sind diese Bilder selbst.
In manchen Religionen wurde hin und wieder das Nennen "Gottes Namens" verboten,
im Islam ist es die bildhafte Darstellung usw.
Wenn ich also so rumdenke, frage ich mich ob gerade dieses Bedürfnis einen Namen zu vergeben
oder ein "Gottwesen" in Bilder zu fassen,nicht erst du den aktuellen Konfusionen geführt hat.

Ich denke, nähme man hier alle Texte die das Wort Gott enthielten...
und ersetzte diese durch Johanisbeerkompot, fänden sicher die meisten ein besseres Verständnis der Text.
Weil sie die Texte sähen - und nicht die dazu "projezierten Bilder".

Aller entsprechender posts - sowohl der Bibel als auch des Korans oder Anderer.
Das soll jetzt nicht plasphemisch sein.
Und auch nicht wertend "wer denn dadurch nun besser wird".
Nur kann ich trotz des in-ein-katholisches-Land-geboren-sein,
trotz der katholischen (Zwangs-)Erziehung nicht umhin den Muslimen Recht zu geben.
Die das in-Bilder-Fassen Allahs und der Propheten verdammen.
Wobei Morddrohungen wegen Karrikaturen aber doch entschieden zu weit gehen. 😉

Aber auch was mit dem Buddhismus betrieben wird irritiert mich.
Es ist als offizielle Religion in D anerkannt.
Nur fehlt ein wichtiger Besandteil: ein Gott.

Und falls jetzt jemand meint: aber was ist mit Buddha?
Erst müsste man mal wissen, dass es mehrere gab.
Wie ebenfalls Bodisattvas.
Es geht dabei um Menchen, welche den höchsten Punkt des Menschseins erreichen...
nicht des Gottseins.

Buddhismus ist de Fakto kein Theismus.

Und was ich fast schon paradox finde ist,
das der Atheist im als Religion verschrieenen Buddhismus genau das vorfindet was er sucht...
das Nirvana. 🙂

Aber lassen wir da jede Diskussion aussen vor.

Was ich eigentlich schreiben möchte ist,
das Relgion eben doch etwas sehr privatpersönliches ist.
Was aber in größeren Gruppen gelebt wird.
Egal wo, egal wie die Gottheit heißt.

Ich denke mal dass das in dem einen oder anderen post auch gemeint war.

Wieso aber diese (jetzt nicht im Speziellen hier) kontrovers, ideologische Diskussion?

Meine kleinster, gemeinsamer "Nenner" wäre:
was Gut ist hilft!

(Und hey - nein - es kann keine Diskussion geben welcher Grad der Gutheit gilt!)

Ich meine etwas Gutes, im guten Sinne angewandt usw.....

Vielen hat wohl in einer existenziellen Bedrohung Religion geholfen,
Anderen das Abwenden von Selbiger. Und trotzdem "missionieren" oft beide Seiten.

Wieso denk nicht jeder: soll Der oder Die mit dem Gott oder der Göttin halt machen.
Oder dem Nichtgott oder der Nichtgöttin.
Ich es denn nicht auch so, dass ein Atheist trotzdem von dem Gottesglauben "Lebt"?
Würde niemand an Götter glauben...
Dann würde nicht mal ein Mensch überhaupt wissen,
dass es Atheismus geben könnte. 😉

Wo ist also die "Frucht" dieser kraftzehrenden Diskussionen bis hin zu internationalen Hetzen?

Es kann werde in einem "Gottgefallen" enden - noch in einem "Nicht-Gott-Gefallen".

Oder das Aufwiegen, was im Namen der Religionen für Fortschritte gemacht wurden...
aber auch Tiefstpunkte der Menschlichkeit.

Wo liegt der Gewinn?
(Und Ja - diese Frage ist erlaubt!)

Die Antwort ist: im Erlangen von Stärke.
(Und wenn das kein realer Gewinn ist!?) 😉
Stärke die der Religiöse Mensch aus seinem Glauben zieht.
Und der Atheist aus "seinem Glauben". 😉

Wieso also streiten die beiden Parteien denn überhaupt?

Naja - wie immer lass ich das mal hier im Raum stehen.
Zur freien Begutachtung


Ein letzte BIld sei mir aber noch gewährt:

Auch wieder ohne Wertung ob Fortschritt Gut oder Böse ist.

Ich stell mir vor wie die ersten Urmenschen...
Oder besser ihre Vorgänger... oder wer in der Kette auch immer...
sich nach der wärmenden und lichtspendenden Sonne zuwenden.
Und wie irgendwann einer sich von seinen Vorderbeinen oder "Laufarmen" aufrichtet...
sich erhebt um "diese Scheibe" zu sehen
(welche ein uraltes, vielverwandtes Göttersymbol ist über Babylon, Ägypten aich China usw bis hin in die Neuzeit.)
Und wer sagt dass Das nicht die erste Form der "Parteinahme"/der "'Jüngerschaft" war,
welche den "Mensch von den Bäumen holte"?
Oder gar an der ganzen Entwicklungsgeschichte "Schuld" ist? 🙂

Gruß
 
Nur ganz kurz..

Ich es denn nicht auch so, dass ein Atheist trotzdem von dem Gottesglauben "Lebt"?
Würde niemand an Götter glauben...

Wie kommst du denn auf diese abstrakte "Idee"?
Wenn ein Gott im Weltbild eines Menschen nicht existiert, dann existiert er / es nicht und damit ist das Thema im Alltag auch schon gegessen. Vielleicht möchtest du darauf hinaus dass ein Atheist sich über den Atheismus "definiert", aber dem ist eben nicht so.

Dann würde nicht mal ein Mensch überhaupt wissen,
dass es Atheismus geben könnte. 😉

Im Grunde sind wir alle irgendwo / irgendwie Atheisten, oder glaubst du noch an Zeus, Apollon, Baal, Odin, Mars, Athene und Aphrodite? 😉

Und zu deinem Eingangssatz, yes, "tiefgreifende" Ereignisse können unter Umständen (je nach Mensch) vielleicht wirklich einen bleibenden EIndruck in der Denkweise bzw. im Weltbild eines Menschen hinterlassen, sofern der Mensch ohnehin "empfänglich" ist, ein solches Ereigniss in eine - ich sag mal - "metaphysische Ecke" zu interpretieren.

Der Unterschied ist eben, dass ein Mensch der mit "Glaube" infiziert ist, seine Wahrnehmung und seine Sinneseindrücke kritiklos hinnimmt und ohne sie zu hinterfragen blind als "Zeichen einer höheren Macht" deutet, während rationale Menschen stets im Hinterkopf haben dass die Wahrnehmung einen sehr leicht in die Irre führen und bzw. täuschen kann und dass es vorteilhaft ist, eine gesunde Portion Skepsis an Bord zu haben.
 
Über Nahtoderfahrungen habe ich zwei Bücher von Ärzten gelesen, die zu der Thematik Studien durchgeführt haben.
Auffällig ist, dass vielen das Wesen ihrer schon vorher gehabten Glaubensrichtung begegnet. Also Christen begegnen Jesus, Muslime Mohammed, Hindus Krishna etc. etc.
Wenn man jetzt nicht davon ausgeht, dass sie alle existieren, kann man schon stark zweifeln, dass den erfahrenen Wahrnehmungen (Ich denke nicht, dass alle erfunden sind) eine objektive Realität zu Grunde liegt.
Natürlich kann man jetzt als Christ sagen, alle die nicht Jesus begegnet sind, sind dem Teufel auf dem Leim gegangen, aber das wäre eine Argumentation aus dem eigenen Glaubenssystem heraus, ein Zirkelsschluss. Genauso könnte ein Hindu behaupten, dass Shiva diejenigen, denen Jesus begegnet ist ein bisschen genarrt hat.
 
Jeder sollte seine Meinung dazu äußern dürfen. Aber sollte es nicht dabei bleiben? Warum müssen immer (teilweise erbitterte) Kämpfe entstehen? Warum muß immer die eine Seite die andere unbedingt niedermachen bzw. überzeugen wollen?
Ich kann auch an vieles nicht glauben. Glaube nicht, daß die Bibel Gottes Wort ist und vieles andere ebenfalls nicht.
Aber ich find's schön für die, die es können.
 
Ist doch völlig normal, daß man sich über Religion auch mal streitet.
Erbitterte Kämpfe sind etwas anderes......

Stimmt, es scheint völlig normal zu sein, sich über Religion (oder auch anderes) zu streiten.
Aber warum? Man kann doch auch Meinung äußern, ohne den anderen niederzumachen bzw. überzeugen zu wollen.
Erbitterte Kämpfe werden leider gerade in Bezug auf Religion geführt.
 
Erbitterte Kämpfe werden leider gerade in Bezug auf Religion geführt.


stimmt, da frage ich mir doch glatt wie das wohl kommt? 🙄

Versucht ein Atheist Menschen zu missionieren?
Und wie sieht das beim Religion aus? "geht hin und verkündet mein Wort" steht das nicht irgendwo in der Bibel?
Dürfen Atheisten nicht sagen das das nervt?
 

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