Hallo nochmal.
Zugegebener Maßen sollte man davon ausgehen, dass tiefgreifende Ereignisse ebensolche
Denkweisen hervor rufen.
Und diese Denkweisen müssen wohl immer irgendwo einen bestimmten Eindruck hinterlassen.
Anders könnte ich mir nicht erklären wieso der Mensch sich "Götterbilder" schuf.
Auch mich haben Erfahrungen und Ereignisse nachdenklich gemacht. Aber nicht "verklärt".
Was ich jedoch nicht verstehe sind diese Bilder selbst.
In manchen Religionen wurde hin und wieder das Nennen "Gottes Namens" verboten,
im Islam ist es die bildhafte Darstellung usw.
Wenn ich also so rumdenke, frage ich mich ob gerade dieses Bedürfnis einen Namen zu vergeben
oder ein "Gottwesen" in Bilder zu fassen,nicht erst du den aktuellen Konfusionen geführt hat.
Ich denke, nähme man hier alle Texte die das Wort Gott enthielten...
und ersetzte diese durch Johanisbeerkompot, fänden sicher die meisten ein besseres Verständnis der Text.
Weil sie die Texte sähen - und nicht die dazu "projezierten Bilder".
Aller entsprechender posts - sowohl der Bibel als auch des Korans oder Anderer.
Das soll jetzt nicht plasphemisch sein.
Und auch nicht wertend "wer denn dadurch nun besser wird".
Nur kann ich trotz des in-ein-katholisches-Land-geboren-sein,
trotz der katholischen (Zwangs-)Erziehung nicht umhin den Muslimen Recht zu geben.
Die das in-Bilder-Fassen Allahs und der Propheten verdammen.
Wobei Morddrohungen wegen Karrikaturen aber doch entschieden zu weit gehen. 😉
Aber auch was mit dem Buddhismus betrieben wird irritiert mich.
Es ist als offizielle Religion in D anerkannt.
Nur fehlt ein wichtiger Besandteil: ein Gott.
Und falls jetzt jemand meint: aber was ist mit Buddha?
Erst müsste man mal wissen, dass es mehrere gab.
Wie ebenfalls Bodisattvas.
Es geht dabei um Menchen, welche den höchsten Punkt des Menschseins erreichen...
nicht des Gottseins.
Buddhismus ist de Fakto kein Theismus.
Und was ich fast schon paradox finde ist,
das der Atheist im als Religion verschrieenen Buddhismus genau das vorfindet was er sucht...
das Nirvana. 🙂
Aber lassen wir da jede Diskussion aussen vor.
Was ich eigentlich schreiben möchte ist,
das Relgion eben doch etwas sehr privatpersönliches ist.
Was aber in größeren Gruppen gelebt wird.
Egal wo, egal wie die Gottheit heißt.
Ich denke mal dass das in dem einen oder anderen post auch gemeint war.
Wieso aber diese (jetzt nicht im Speziellen hier) kontrovers, ideologische Diskussion?
Meine kleinster, gemeinsamer "Nenner" wäre:
was Gut ist hilft!
(Und hey - nein - es kann keine Diskussion geben welcher Grad der Gutheit gilt!)
Ich meine etwas Gutes, im guten Sinne angewandt usw.....
Vielen hat wohl in einer existenziellen Bedrohung Religion geholfen,
Anderen das Abwenden von Selbiger. Und trotzdem "missionieren" oft beide Seiten.
Wieso denk nicht jeder: soll Der oder Die mit dem Gott oder der Göttin halt machen.
Oder dem Nichtgott oder der Nichtgöttin.
Ich es denn nicht auch so, dass ein Atheist trotzdem von dem Gottesglauben "Lebt"?
Würde niemand an Götter glauben...
Dann würde nicht mal ein Mensch überhaupt wissen,
dass es Atheismus geben könnte. 😉
Wo ist also die "Frucht" dieser kraftzehrenden Diskussionen bis hin zu internationalen Hetzen?
Es kann werde in einem "Gottgefallen" enden - noch in einem "Nicht-Gott-Gefallen".
Oder das Aufwiegen, was im Namen der Religionen für Fortschritte gemacht wurden...
aber auch Tiefstpunkte der Menschlichkeit.
Wo liegt der Gewinn?
(Und Ja - diese Frage ist erlaubt!)
Die Antwort ist: im Erlangen von Stärke.
(Und wenn das kein realer Gewinn ist!?) 😉
Stärke die der Religiöse Mensch aus seinem Glauben zieht.
Und der Atheist aus "seinem Glauben". 😉
Wieso also streiten die beiden Parteien denn überhaupt?
Naja - wie immer lass ich das mal hier im Raum stehen.
Zur freien Begutachtung
Ein letzte BIld sei mir aber noch gewährt:
Auch wieder ohne Wertung ob Fortschritt Gut oder Böse ist.
Ich stell mir vor wie die ersten Urmenschen...
Oder besser ihre Vorgänger... oder wer in der Kette auch immer...
sich nach der wärmenden und lichtspendenden Sonne zuwenden.
Und wie irgendwann einer sich von seinen Vorderbeinen oder "Laufarmen" aufrichtet...
sich erhebt um "diese Scheibe" zu sehen
(welche ein uraltes, vielverwandtes Göttersymbol ist über Babylon, Ägypten aich China usw bis hin in die Neuzeit.)
Und wer sagt dass Das nicht die erste Form der "Parteinahme"/der "'Jüngerschaft" war,
welche den "Mensch von den Bäumen holte"?
Oder gar an der ganzen Entwicklungsgeschichte "Schuld" ist? 🙂
Gruß