ein- zweimal habe ich bei therapeuten diese "nähe" gefunden. diese, die das tun konnten, haben mir geholfen. aber ich finde, nicht alle können das.. nähe zu lassen und doch immer eine gewisse distanz haben, die vertrauen schafft. (so wie man einem löwen ins offene maul langt..). hatte auch schon mal einen therapeuten, wo ich auf und weg bin...
nähe im sinne von.. ich kann mein anliegen deponieren, ich werde nicht als depp angeschaut, ich werde "ernst" genommen, man versucht mir nicht einfach ein mantra einzupflanzen. ein gewisser resonanzboden ist da. es ist ja gerade die stärke eines therapeuten, bei mir zu sein und doch sich zu sein, distanz zu wahren.. oder?
weiss nicht.. mir ging es so.. besonders in der gestalttherapie.. wo man die emotionen rauslässt.. ist es wichtig, dass da nähe sein kann, aber die kann nur sein, wenn vertrauen da ist...
das habe ich auch sonst im leben so.. wenn ich kein vertrauen spüre, öffne ich mich nicht. ich mauere dann (auch).
und ich finde, dass viele diese nähe "missbrauchen". viele sehen das aber nicht so. deshalb meine ich auch.. dass sich nicht jeder coach/therapeut/seelsorger nennen sollte/dürfte/könnte.. aber bei mir müssen sie ja nicht die prüfung ablegen.
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