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dreamer468
Gast
Hallo an alle Nachteulen!
Mehr und mehr wird mir bewusst, dass ich mein Fundament verloren habe. In meiner letzten Therapie-Stunde habe ich eine Panikattacke bekommen, als ich mir eine idyllische Situation vorstellen sollte. Wie paradox... Mir werden die Zusammenhänge bewusst. Wie sehr hat es mich traumatisiert, dass mir ein Hund die linke Gesichtshälfte zerfleischt hat als ich 5 war... Meine Bulimarexie mit 18 hatte Gründe, ohne dass ich es wusste. Es war direkt nach der Verg**********. Zur gleichen Zeit die plötzliche Angst vor größeren Menschenmengen (Disko, Parties,...). Die Beziehung, in der ich sexuell missbr***** wurde bzw. mich habe missbr****** lassen. Was zählte mein NEIN schon? Vor 21 Monaten der M*rd an Frere Roger, ich saß 5 - 10 Meter dahinter. Was hat das nur für Schäden angerichtet? Die immer größer werdende Distanz zu den Menschen, die ich liebe und die mich lieben und die ständige Anspannung, die mich sogar körperlich krank gemacht hat... Wo ist meine Offenheit, meine Geduld, die liebevolle Gelassenheit im Umgang mit Anderen hin? Warum kann ich heute (speziell heute) nicht mal zulassen, dass jemand meine Hand hält? Warum macht es mir Angst, wenn mich andere Menschen, egal ob Freunde, Familie oder Fremde, mich berühren wenn sie neben mir sitzen? Seit wann schrecke ich zurück bei zufälligen Berührungen?
In Nächten wie dieser sehe ich keinen Weg, weiß nicht, wohin ich gehen soll und wie ich weiterkommen kann. Ich fühle mich gefangen in Depression, Resignation, Isolation. Schon früher kannte ich das Gefühl, umgeben von so vielen Freunden einsam zu sein. Heute macht es mir so wahnsinnig große Angst...
Sorry, ich brauchte das jetzt einfach, mein Wirrwarr irgendwie "loszuwerden", ohne meine Family oder Freunde zu wecken. Und wie soll ich denen auch sagen, dass ich Panik bekomme, wenn sie mir zu nah kommen? Es kommt doch nur noch mehr schlechtes Gewissen dazu, dass ich Nähe, die die Anderen brauchen und wollen, nicht zulassen kann und fast schon angewiedert zurückweiche, zumindest innerlich.
Ich wünsch euch eine gute Nacht!
dreamer
Mehr und mehr wird mir bewusst, dass ich mein Fundament verloren habe. In meiner letzten Therapie-Stunde habe ich eine Panikattacke bekommen, als ich mir eine idyllische Situation vorstellen sollte. Wie paradox... Mir werden die Zusammenhänge bewusst. Wie sehr hat es mich traumatisiert, dass mir ein Hund die linke Gesichtshälfte zerfleischt hat als ich 5 war... Meine Bulimarexie mit 18 hatte Gründe, ohne dass ich es wusste. Es war direkt nach der Verg**********. Zur gleichen Zeit die plötzliche Angst vor größeren Menschenmengen (Disko, Parties,...). Die Beziehung, in der ich sexuell missbr***** wurde bzw. mich habe missbr****** lassen. Was zählte mein NEIN schon? Vor 21 Monaten der M*rd an Frere Roger, ich saß 5 - 10 Meter dahinter. Was hat das nur für Schäden angerichtet? Die immer größer werdende Distanz zu den Menschen, die ich liebe und die mich lieben und die ständige Anspannung, die mich sogar körperlich krank gemacht hat... Wo ist meine Offenheit, meine Geduld, die liebevolle Gelassenheit im Umgang mit Anderen hin? Warum kann ich heute (speziell heute) nicht mal zulassen, dass jemand meine Hand hält? Warum macht es mir Angst, wenn mich andere Menschen, egal ob Freunde, Familie oder Fremde, mich berühren wenn sie neben mir sitzen? Seit wann schrecke ich zurück bei zufälligen Berührungen?
In Nächten wie dieser sehe ich keinen Weg, weiß nicht, wohin ich gehen soll und wie ich weiterkommen kann. Ich fühle mich gefangen in Depression, Resignation, Isolation. Schon früher kannte ich das Gefühl, umgeben von so vielen Freunden einsam zu sein. Heute macht es mir so wahnsinnig große Angst...
Sorry, ich brauchte das jetzt einfach, mein Wirrwarr irgendwie "loszuwerden", ohne meine Family oder Freunde zu wecken. Und wie soll ich denen auch sagen, dass ich Panik bekomme, wenn sie mir zu nah kommen? Es kommt doch nur noch mehr schlechtes Gewissen dazu, dass ich Nähe, die die Anderen brauchen und wollen, nicht zulassen kann und fast schon angewiedert zurückweiche, zumindest innerlich.
Ich wünsch euch eine gute Nacht!
dreamer