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Nachbarn machen mich krank

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cigouri

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Ich wohne bereits seit 6 Jahren in einer Wohnung, in der ich bislangnie gravierende Probleme mit Nachbarn hatte. Abgesehen von der Tatsache, dass eine Nachbarin auf meinen freundlichen Gruß hin lediglich mit einem verächtlich-hasserfüllten Blick zu antworten pflegte, war bislang nichts.

Nach mehreren vergeblichen Versuchen, die Dame höflich zu grüßen gab ich schließlich irgendwann auf.

Es entstand eine Art von "Neutralität" bzw. gegenseitigem Ignorieren. Ich grüßte sie nicht und sie mich nicht. Nun denn, zwar nicht gerade erfreulich, wenn man schweigend aneinander vorbeigeht, obwohl man als Nachbarn im selben Haus lebt, aber meinetwegen.

Ich hatte übrigens von ANFANG AN 2 Katzen in meiner Wohnung, das war niemals ein Problem.

Vermutlich wusste es auch niemand, denn meine Tiere sind sehr leise und ich hatte bis vor ca. einem Jahr auch mit niemanden über sie gesprochen. Dann traf mich einer der bis dato eher "freundlichen" Nachbarn mit einem Sack Katzenstreu im Treppenhaus an und fragte mich, ob ich Katzen hätte. Ich bejahte dies, denn ich hatte auch den Vermieter bei meinem Einzug hierüber informiert.

Irgendwie ist das dann wohl zu der -oben erwähnten - extrem unfreundlichen Nachbarin vorgedrungen und seitdem lässt sie keine Gelegenheit aus um bei anderen Nachbarn gegenüber Hetze gegenüber mir und meinen Haustieren zu verbreiten.

Leider gelang es ihr zwei etwas naive ältere Leutchen mit ihrem Gehetze "einzuwickeln" und gegen mich zu mobilisieren, obwohl ich bis dahin noch nie Probleme mit denen hatte.

Die Dame ist wesentlich jünger als ich, hat drei Kinder von drei verschiedenen Männern, lebt seit jeher von Sozialhilfe, hat -wie mir von anderen berichtet wurde - noch nie richtig gearbeitet und hat offenbar nun ihre Art von "Beschäftigungstherapie für arme Irre" gefunden, welche darin besteht mich überall in der Gegend anzuschwärzen und zu schickanieren.

Ganz krass wurde es vor ein paar Monaten, als ihre Freundin -die vorher wohnungslos war, im Frauenheim lebte, psychosozial betreut wird und ganz offensichtlich etwas an der Waffel hat, in eine frei gewordene kleinere Wohnung (Dachmansarde) einzog.

Seitdem bekomme ich ständig mit, wie man im Treppenhaus und auch vor dem Haus - da sitzen diese "Damen" nämlich immer in Klappstühlen auf der Straße - über mich lästert. Seit dem Einzug der Freundin der besagten Nachbarin wird sich auch ständig beim Vermieter über mich beschwert: Meine Katzen würden nachts Krach machen, es würde im ganzen Treppenhaus nach Katzenurin stinken, meine Balkonblumen würden ständig auf den Balkon der unter mir wohnenden Nachbarin fallen, sie müsse ständig ihren Balkon fegen, ich würde vom Balkon herunterspucken (Lächerlich, ich spucke niemals, noch nicht einmal auf die Straße, sie kreischt immer dann, wenn ich meine Balkonpflanzen gieße und ein paar Tröpfchen nach unten fallen, zu mir hoch, ich solle aufhören aus dem Balkon zu spucken).

Sie hat auch irgendwie mitbekommen, dass ich Lehrer bin und seitdem bekomme ich immer Satzfragmente mit, wie z. B. "Der Scheiß-Lehrer-A****", "Den mache mer feddisch", "Die alde Lehrer-Sau muss bluuuuude".

Leider kann ich, da die beiden geschickterweise sofort mit ihren Schimpftiraden aufhören, sobald sich eine andere Person nähert, diese nervtötenden und inzwischen extrem belastenden Umtriebe, nicht beweisen. Die meisten anderen Nachbarn sind ältere Leute, die sich aus allem raushalten (so hatte ich es bisher auch immer getan - mich aus den Angelegenheiten der Nachbarn herausgehalten und diese vollkommen in Ruhe gelassen).

Inzwischen haben die beiden "Damen" sich wohl mehr als 40-mal über mich beschwert. Mein Vermieter teilte mir dies Anfangs gar nicht mit, er ist ein sehr rationaler und toleranter Mensch, weiß, dass ich arbeite und meine Miete aus eigener Tache stets pünktlich zahle, es gab vorher keine Beschwerden über mich...

Aber irgend wie haben de beiden "Damen" es nun doch irgendwie fertiggebracht ihn auszuhöhlen. Wahrscheich weil beide jetzt behaupten sie hätten eine Katzenallergie und ich bzw. meine Katzen würden sie "töten" und sie würden sich beim Gesundheitsamt beschweren und das Ganze an die große Glocke hängen. Meine Katzen sind reine "Stubentiger",
sie sind niemals im Treppenhaus und auch nur selten auf dem Balkon!

Jedenfalls hat er mir jetzt gesagt, dass ihm der Druck leider zu groß würde und ich solle meine Katzen weggeben. Er hätte Angst, dass die beiden "Damen" sonst eine Riesen-Staatsaffäre daraus machen würde und sagte mir ernsthaft "ich weiß, dass die nicht ganz normal sind, aber sehen Sie es doch mal so; der Der Klügere gibt nach!"

Ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen!

Kann ich eventuell versuchen Gespräche mit einem Mikrophon aufzunehmen damit ich einen Beweis habe, oder verstößt das gegen irgendwelche Gesetze, die die Privatsphäre schützen? Meines Wissens darf man von niemanden eine Videoaufzeichnung machen, wenn dieser dies nicht ausdrücklich gestattet.

Und gibt es eventuell eine Möglichkeit, mich der absurden Forderung meines Vermieters, meine Tiere nach 6 Jahren, wo sie niemanden gestört haben, nur um des "lieben Hausfriedens willen" wegzugeben (ein Friede der meiner Meinung nach sowieso niemals eintreten wird) juristisch zu widersetzen?

Welche juristischen Möglichkeiten bestehen möglicherweise sonst noch?
 
....
Welche juristischen Möglichkeiten bestehen möglicherweise sonst noch?
Hallo,
das ist hier keine Rechtsberatung.

"Abhören" darfst Du die Damen ganz sicher nicht.
Begib Dich ja nicht auf deren Niveau - der größte Fehler, den Du machen kannst.

Mit der Katzenhaltung fährst Du 100% sicher, wenn Du die Vermietereinwilligung beweisen kannst. Schriftstück wäre klasse.
Ansonsten kann ich dir nur empfehlen, dem Vermieter schriftlich kurz (!) mitzuteilen, dass er vor 6 Jahren eingewilligt hat und Du die Katzen deshalb nicht weggibst.
Sie richten keinen Schaden an - falls irgendwann doch, dann kommst Du dafür auf.
Vorbehalte möge der Vermieter Dir bitte begründet mitteilen.
Ziel ist, dass Du ein Schreiben vom Vermieter erhält, was die Kenntnisnahme beweist. Die Vorbehalte räumst Du aus (z.B. Behauptung, Urin im Hausflur). Google sicherheitshalber noch mal zu: Katzenhaltung gegen Vermieterwillen.

Das Getratsche der Damen...
Mein lieber Scholli, lass das mal einfach an Dir abprallen!
Es ist doch völlig egal, was die erzählen. Du willst doch mit denen sowieso keinen gesellschaftlichen Kontakt pflegen.

Vor Gericht (ebenso Abmahnungen) muss alles beweisbar sein.
Ob die Damen jetzt 40 oder gar 400 Briefe losschicken, macht deren Zeugs nicht glaubwürdiger - im Gegenteil.
Richter fallen auf solches tiefes Niveau nicht rein.
Lass die doch die Arbeit machen - sie fallen spätestens vor Gericht sehr tief.
Bleib cool und lächel freundlich.

Du befindest Dich viel zu sehr im Rechtfertigungsdruck. Schalte das aus.
 
Die Katzen würde ich nicht weggeben. An deiner Stelle würde ich über eine Umzug nachdenken. Alleine die Idee, die Katzen wegzugeben, weil die Nachbarn offensichtlich psychisch gestört sind, finde ich absurd.

Leute heimlich aufzunehmen ist illegal. Das dumme Geschwätz der Damen braucht dich nicht zu interessieren.

Die Damen kannst du nicht ändern. Was du ändern könntest, wäre unter anderem dein Gießverhalten. Muss das nach unten tropfen? Du gibst dadurch Angriffsfläche. Dass du nicht spuckst, dürfte klar sein.
 
Gib bloss nicht Deine Katzen weg. Immerhin hast Du eine Beziehung zu ihnen, es sind Lebewesen und Deine Tiere, dafür trägst Du eine Verantwortung. Sie brauchen Dich und Du sicher auch sie.
Natürlich ist diese Nachbarschaft sehr unangenehm. Wenn Du mit Leichtigkeit eine neue Wohnung finden kannst, könntest Du ja einen Umzug erwägen.
Kämpfen würde ich nicht mit derartigen Nachbarn, an deren Umgang Dir ja auch nichts liegt, weil er Dich nur herabziehen würde.
Ansonsten finde ich Uri's Ratschläge sehr empfehlenswert.
Nutze diese Gelegenheit, um an Deinem Selbstbewusstsein zu arbeiten, denn solche Leute können Dir immer wieder mal über den Weg laufen.
 
Solange eine Aufnahme des Getratsches nicht an die "Öffentlichkeit" (Gericht, Anwalt) geht, sondern es nur der Kenntnisnahme des Vermieters dient, damit er selber merkt was für asoziales Gesocks das ist, kann sich niemand dagegen wenden, weil es "privat" bleibt. Niemand muß sich ständig beleidigen lassen, ohne daß es für die Beleidiger irgendwelche Konsequenzen hat.

Behalt Deine Katzen und laß den Vermieter wissen, wer die Bösen sind. Und zieh auch nicht um, Bösartigkeit darf nicht durch "Erfolg" belohnt werden.
 
Was hält dich dort noch? Besser wird es sicher nicht mehr, das Klima ist vergiftet und die Dame wird immer neue Themen finden. Ich wäre da längst ausgezogen. Kauf dir ein schnuckeliges Häuschen auf dem Land, möglichst ohne direkte Nachbarn. Kauf dir bloß keine Wohnung, dort wärst du sonst zwar Eigentümer, hast dann aber wieder das Risiko mit den Nachbarn und kannst nicht mal staubsaugen oder Geräusche nach 22 h machen.
 
Solange eine Aufnahme des Getratsches nicht an die "Öffentlichkeit" (Gericht, Anwalt) geht, sondern es nur der Kenntnisnahme des Vermieters dient, damit er selber merkt was für asoziales Gesocks das ist, kann sich niemand dagegen wenden, weil es "privat" bleibt.
Ist eindeutig illegal und eine Straftat.
"privat" bleibt es ja gerade nicht
 
Dann steht eben Straftat gegen Straftat, Beleidigung ist nämlich genauso eine. Ohne Beweis keine Anklage und kein Strafverfahren, und wo soll ein Beweis herkommen, wenn alles unter zwei Personen bleibt - nämlich TE und Vermieter? Nur daß dann der Vermieter weiß, wen er lieber vor die Tür setzen soll. Jeder neue Mieter anstelle des TE müßte sich nämlich genauso mit den zwei "Damen" auseinandersetzen, dann herrscht niemals Frieden im Haus.
 
Vielen Dank für das aufbauend Feedback,
Ich hatte jetzt auch noch mal mit einer Verbraucherschutzorganisation Kontakt aufgenommen, die mich ebenfalls beruhigt hat. Bis jetzt wurde ich auch noch nicht schriftlich abgemahnt. Wie schon gesagt, mein Vermieter wusste von den Tieren und ist recht nett. Vielleicht war e an dem Tag einfach etwas überfordert. Auf längere Sicht werde ich aber dennoch ausziehen.
Tonaufnahmen werde ich nicht machen. Ich versuche jetzt diese Individuen zu ignorieren. Habe heute VM auch noch mal mit dem Vermieter telefoniert, der diesen gegen mich erhobenen Vorwurf, zu meiner Großen Freude mit dem Satz „Diese Frau …. Soll sich am besten mal nen Eisbeutel auf den Kopf legen“ kommentierte. Kein weiteres Wort wegen den Katzen kam über seine Lippen.
Fühle mich jetzt viel besser 🙂
 
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