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Nachbarn geht es sehr schlecht - wie kann ich helfen?

Ich werde mich jetzt für "Kalter Atem" mal richtig zusammenreißen, wie er/sie mir es ja befohlen hat 😉, und empfehle, dass Geld nicht per Post zu schicken, sondern im anonymen Umschlag einfach abends einzuwerfen.
Warum per Post? 😕

Vielleicht ist sie trotz der Verantwortung für ihre Kinder zu "stolz" für die Kleiderkammer, aber eine anonyme Spende kommt sicher gut.
 
Ich werde mich jetzt für "Kalter Atem" mal richtig zusammenreißen, wie er/sie mir es ja befohlen hat 😉, und empfehle, dass Geld nicht per Post zu schicken, sondern im anonymen Umschlag einfach abends einzuwerfen.
Warum per Post? 😕

Vielleicht hat er ja Sorge, dabei beobachtet zu werden und damit nicht mehr so ganz anonym zu sein?

Vielleicht ist sie trotz der Verantwortung für ihre Kinder zu "stolz" für die Kleiderkammer, aber eine anonyme Spende kommt sicher gut.

Sehe ich nicht ganz so. Natürlich wird ihnen jede Spende helfen, klar. Vielleicht wird dann von dem Geld die Stromrechnung bezahlt, o.ä. Aber damit ist ihnen ja nicht nachhaltig geholfen. Ist dann eben ein Tropfen auf den heissen Stein. Und in ein, zwei Monaten wird dann der Strom wieder abgestellt ...

Wir leben in einem Sozialstaat und meiner Meinung nach muss niemand so leben. Und neben staatlichen Stellen gibt es auch noch andere Hilfsangebote. Also ist meiner Meinung nach der richtige Weg, die Familie dahingehend zu beraten, diese Hilfen auch anzunehmen.

Das kostet Gast keinen Cent und er kann trotzdem helfen. Aber dafür muss er meiner Meinung nach erstmal die Familie kennenlernen und etwas mehr erfahren.

Und es kann natürlich auch sein, dass sie die Hilfen, die ja da sind, nicht annehmen wollen. Aus welchen Gründen auch immer. Und dann kann man auch nur sagen: ist ihre Entscheidung.

Gruß,
Garak
 
Guten Morgen!

@Monarose:
Du meinst wirklich, sie nimmt aus Stolz keine Hilfe an bzw. holt sich Hilfe? Ich weiß nicht so recht. Ich habe mich mal informiert, hier vor Ort gibt es keine Kleiderkammer o.ä.

@Garak:
Klar, wäre es besser, wenn staatliche Stellen sie unterstützen würden. Ich verstehe auch nicht, wie sie in diese Lage gekommen sind. Denn es gibt ja ALG II, Kindergeld, Wohngeld, etc.

Strom haben sie übrigens seit gestern nachmittag wieder. Wenigstens etwas, habe mich wirklich gefreut, als ich sah, daß drüben wieder Licht angeht ...
 
also, ich würd jetzt nicht so einfach 200 euro "rüberschieben". ein minitröpflein auf den heißen stein. vielleicht ein erstes kennenlernen, ein gespräch, OHNE geldgeschenk... einen kuchen, salz und brot besorgen, und dann rübergehen und zum einzug alles gute wünschen, auf ne gute nachbarschaft, so in der art...und dann langsam an die probleme rantasten, wenn die familie es zuläßt...
 
Ich muss zum Einen die Mutter in Schutz nehmen, es scheint mir, als wolle sie niemanden belasten oder ausnutzen.
Allerdings ist es sehr verantwortungslos die Kinder im Winter mit Sommerschuhen herumlaufen zu lassen. Da gibt es sicher Möglichkeiten über das Sozialamt Geld zu erhalten, um sich, wenn auch nicht schick aber wettergerecht zu kleiden!

An Deiner Stelle würde ich auch erstmal versuchen einen lockeren und netten Nachbarschaftskontakt aufzubauen.
Vlt. kannst Du den Kindern ab und an etwas zu essen in die Hand drücken oder ihnen ein paar Schuhe schenken oder ggf. Kleidung. Man kann ja auch schwindeln und angeben, die Sachen von Verwandtschaft zu haben.
Das wären einfach mal lebenspraktische Hilfen als Nachbar. Die Kinder können nichts dafür! Sie wären sicher für solche Hilfen sehr dankbar!

Langfristig würde ich versuchen eine andere Lösung zu finden! Ein offenes Gespräch, ohne verletzend zu werden wäre sicher gut! Man könnte Tipps geben, Adressen in die Hand drücken wie z.B. "das Rote Kreuz, Hilfen für alleinerziehende Mütter, Jugendamt, Diakonische Werk....."
Vlt. wäre es für die Mutter hilfreich, wenn Du sie bei den Ämtergängen begleiten könntest.

Du hast ja beobachtet wie sie beim Einkauf fast umgekippt wäre. Vlt. könntest Du Dich freundlich erkundigen, ob es ihr gesundheitlich gut geht.

Ich würde mich nicht sofort abwimmeln lassen, sondern weiter vorsichtig versuchen einen tragfähigen Kontakt herzustellen.

Das wären Dinge, die Du als Nachbar vlt. tun könntest.

Ich finde es ganz toll, dass Dir die Mitmenschen nicht egal sind und Du ihnen helfen möchtest!
 
Hm....
Schön das es noch offene Augen gibt. Aber ich glaube das es in dem Fall mit 100 - 200€ zwecklos wäre. Nicht nur ihre Schuhe sind Zeugnis dafür wie lange das schon so geht.

Wenn sie jetzt nicht aufpasst, landet sie im Frauenhaus und die Kinder werden ihr weggenommen. Daran ändern auch 1000€ Spende nichts mehr.

Da steckt mehr als nur falscher Stolz dahinter.
Ich weiß nicht was ich an Deiner Stelle tun würde, @TE. Aber so ganz tatenlos könnte ich auch nicht sein. Schwierig.

Das Problem eine Anonymen Spende sehe ich darin, dass sie dann weiß das da jemand ist der auf sie achtet. Damit könnte sie sich in die Ecke gedrängt fühlen. Damit hat sie keinen Handlungsspielraum mehr. Genau den braucht sie aber, wie die Situation mit Deinem Nachhausefahren-Angebot vom Supermarkt gezeigt hat.

Ich finde hier sind offene Karten mehr als angebracht.
Erkläre ihr schriftlich die Situation ähnlich wie Du sie hier niedergeschrieben hast! Damit wird deutlich, dass es keinerlei Hintergedanken gibt. Nur menschliche Hilfe/Nachbarschaftshilfe

Ein Lösungsweg sehe ich darin, dass Du ihr Vorschlagen kannst dort behilflich zu sein - wo es richtig brennt. Wo das ist, dass kann nur sie wissen. Ob sie es schafft sich diesbezüglich einen Fremden zu Offenbaren, glaube ich aber nicht.
Also muß man sich erstmal näher kommen. Nur wie? Ich denke das Du das Schreiben direkt in ihren Briefkasten steckst. Mit Deinem Namen und Adresse! Dann kannste eh nur abwarten was passiert. Aber so hat sie schon mal eine Anlaufstelle von der sie weiß das diese nichts ohne sie untenehmen wird. Das ist ganz wichtig!!!

Was die Schule betrifft, da wird ggf. schon aufgefallen sein, dass bei der Mutter etwas total quer läuft. Das wird auch sie wissen.
Jetzt ist auch noch der Strom weg. Wenn das in der Schule bekannt wird, enstehen automatisch Nachfragen. Zumindest kann man das stark annehmen. Getratscht wird ja immer.


Viel Glück für alles...
abendtau
 
Wie schön, daß Du Dir Gedanken machst.
Hatte und habe auch mit Menschen zu tun, die - durch welche Umstände auch immer - in krasse Situationen geraten sind. Mit Geld habe ich nie geholfen. Aber mit Lebensmitteln oder Kleidung zum Beispiel. Habe mich immer für den "offenen" Weg entschieden. Manche sind einfach nur dankbar, für manche ist es aber auch schmerzlich und/oder peinlich.
Wäre es meine Nachbarin, würde ich mit ihr zu klären versuchen, ob sie die Hilfe von Ämtern in Anspruch nimmt bzw. ihr dabei ggf. helfen.
 
Schenk ihr einen Einkaufsgutschein von H&M, damit wenigstens die Mädchen nicht mehr frieren.
Kein noch so armer Mensch muss seine Kinder in kaputten Klamotten rumlaufen lassen.
Auch die Kirchen haben Kleiderkammern.
 
Das beste wäre so schnell wie möglich das Jugendamt zu informieren. Weil unter solchen Bedingungen können ihre beiden Kinder wohl kaum vernünftig leben. Immerhin gets da ja auch um ihre Zukunft, und die kann durch solche Verhältnisse ja komplett zerstört werden.

Wenn die Mutter so leben will ist das ihre Sache, aber bei den Kindern schauts anders aus.
 
..........
Vlt. kannst Du den Kindern ab und an etwas zu essen in die Hand drücken oder ihnen ein paar Schuhe schenken oder ggf. Kleidung. Man kann ja auch schwindeln und angeben, die Sachen von Verwandtschaft zu haben.
Das wären einfach mal lebenspraktische Hilfen als Nachbar. Die Kinder können nichts dafür! Sie wären sicher für solche Hilfen sehr dankbar!,,,,,,
Die "Kinder" sind ca,15 und 18 Jahre alt. Denen sollte man als Fremder was zu essen in de Hand drücken ?
Peinlicher geht es wohl nicht.

Ob sie auch noch einen Knicks machen ? Immerhin hat man das Alter um sich auf dem A.A,melden zu können.
Ob da wohl jemand scharf auf die Mutter ist ?
 

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