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Nach Trauer > um etwas was ich nie besaß

  • Starter*in Starter*in Hexe75
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H

Hexe75

Gast
Hi Leute!
Kennt ihr das auch > das ihr dem nachtraurert was ihr nie hattet oder nie getan habt?
Eine glückliche Kindheit, die erste Liebe, liebevolle Eltern in der Kindheit, gute Freunde in der Schulzeit, jemand der dich versteht, der dich so nimmt wie du bist, eine richtige Jungend, traumhafter Urlaub, kribbeln im Bauch, etwas spontanes zu tuen, auch mal kein schlechtes Gewissen zu haben wenn man einen Fehler gemacht hat, Glück zu empfinden, einfach sich zu lieben, auch mal einen Schritt nach links zu machen ohne zurück zu schauen, das zu tuen was man selber möchte und nicht das was andere möchten, einen Brief mal nicht zu öffnen, eine zweite Chance!

Ich Trauer ein paar Dingen hinterher.
Ich weiß das sollte ich nicht!
Statt dessen sollte ich nach vorne schauen und das Leben genießen was vor mir liegt, doch leider gelingt es mir nicht.

Zwickmühle!😱🙁

Gruß Hexchen
 
Um Dinge hab ich auch schon nachgetrauert.. Aber es hilft nichts. Die Chance ist verpasst worden, wenn man glück hat bekommt man eine neue Chance. : )
 
Hallo Hexe 75,

ich trauere manchmal um die Zeit die ich nicht für mich nutzen konnte, quasi um verlorene Zeit. Oft habe ich das Gefühl, zu spät mit dem Leben angefangen zu haben und zuviele Chancen nicht erkannt zu haben. Es ist manchmal einfach mühsam, immer eine Kämpferin zu sein.

Diese Gedanken habe ich aber nur in wirklich komischen Phasen.

In der Regel sehe ich, wer ich bin und welche Stärke ich durch mein Leben gewonnen habe.

Auch wenn das etwas abgedroschen klingt. Ein Blick auf das Leben anderer macht mir oft bewusst, wie gut es mir geht. Auch ein Blick in die eigene Vergangenheit zeigt mir, dass ich froh sein kann, wie es mir heute geht.

Wie ist es denn bei dir? Hast du solche Gedanken öfter, oder nur mal phasenweise?

Grüße
Valerie
 
Danke euch für eure Beiträge!

Hi Valerie,
ich habe das auch pahsenweise.
Es geht mir wie dir ich sehe auch in der Regel was für eine Stärke ich druch mein Leben gewonnen habe.
Nur leider sehe ich eben auch was ich verloren habe.😕🙄
Vielleicht denke ich das auch nur.

Hi glasmeer,
Sehnsucht ja das Wort könnte wirklich besser passen.


Gruß Hexchen
 
Ehrlich gesagt - nein.

Ich bin Fatalist und finde mich mit dem ab, was ich nicht ändern kann. Glückliche Kindheit? Liebe? Was ist denn das? 😕

Ich trauere solchen Dingen nicht hinterher denn ich weiss ja schlichtweg gar nicht, was das ist. Was man nicht kennt, vermisst man eben nicht. Ich schätze man sollte nicht den Dingen hinterhertrauern, die man nie hatte, egal aus welchen Grund auch immer sondern nach vorne blicken, sonst entgehen einem noch andere Dinge, die man tatsächlich haben und erreichen kann.

LG,
Loner
 
Hallo,

Ich trauere solchen Dingen nicht hinterher denn ich weiss ja schlichtweg gar nicht, was das ist. Was man nicht kennt, vermisst man eben nicht.

Ich denke schon, dass man vermissen kann, was man persönlich nicht kennt. Wer ohne Mutter aufgewachsen ist, aber durch Freunde eine liebevolle Mutter-Kind Beziehung beobachten konnte, wird diese Art Liebe wohl auch vermissen.


Ich schätze man sollte nicht den Dingen hinterhertrauern, die man nie hatte, egal aus welchen Grund auch immer sondern nach vorne blicken, sonst entgehen einem noch andere Dinge, die man tatsächlich haben und erreichen kann.

Wenn man mal traurig ist sollte man das aber auch zulassen können und nicht unterdrücken.

Deinen letzten Satz stimme ich voll und ganz zu. Man sollte sich schöne Zeiten nicht entgehen lassen, nach vorne sehe und nicht in der Vergangenheit leben.


Ich persönlich versuche jeden Tag, wie ein neues Leben zu leben. Niederlangen und komische Gefühle vom Vortag nicht mitzunehmen, sondern jeden Tag neu zu beginnen.

Gruß
Valerie
 
Hi,

Ich denke schon, dass man vermissen kann, was man persönlich nicht kennt. Wer ohne Mutter aufgewachsen ist, aber durch Freunde eine liebevolle Mutter-Kind Beziehung beobachten konnte, wird diese Art Liebe wohl auch vermissen.

Ja, vielleicht, ich kann halt nur aus eigener Erfahrung sprechen und ich verschwende keine 3 Sekunden am Tag an so etwas. Aber vielleicht bin ich ja auch ein kalter Stein...😉

Wenn man mal traurig ist sollte man das aber auch zulassen können und nicht unterdrücken.

Wo hab ich geschrieben, dass ich das unterdrücke? Im Gegenteil, wenn ich mal down bin, lebe ich das voll aus und höre beispielsweise entsprechende Musik. Ich versuche gar nicht erst, mich künstlich aufzuheitern sondern akzeptiere meine Gefühlslage so, wie sie in diesem Augenblick nun einmal ist. Sie dauert ja nicht ewig an...

Deinen letzten Satz stimme ich voll und ganz zu. Man sollte sich schöne Zeiten nicht entgehen lassen, nach vorne sehe und nicht in der Vergangenheit leben.

So ist es...Life is too short...😎

LG,
Loner
 

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