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Nach Studienstart sozial total am Ende

Samnang

Neues Mitglied
Hi,
Ich habe mich in der verlängerten Frist an einer Fachhochschule beworben, da ich nach einem halben Jahr reisen, nicht wirklich wusste, was ich tun sollte und meine Eltern mächtig Stress gemacht haben.
Den Studiengang an sich fand ich auch nicht uninteressant, und deswegen habe ich such zugesagt.
Nun gab es bereits erste Einführungsveranstaltungen, und ich musste feststellen, dass ich in meinen Studiengang mit meinen fast 19 mit Abstand der jüngste bin. Meine Kommilitonen sind alle mindestens 23/24 und ich fühle mich schon nach 3 Tagen wie der totale Außenseiter. Ich habe immer versucht, ein wenig ins Gespräch zu kommen, im Endeffekt sind sie logischerweise auch an anderen Dingen interessiert als ich. Da ich für die FH sogar extra ziemlich weit weg von zu Hause bin (wegen der Kurzfristigkeit gerade aber in einer Jugendherberge wohne), gammel ich sozusagen den ganzen Tag hier rum. Freunde u. Familie sind alle 400km + entfernt, Ich bin echt verzweifelt, obwohl die Vorlesungen noch gar nicht so richtig angefangen haben :/. Nun bin ich am Überlegen, ob ich das ganze nicht sofort abbrechen sollte, weil ich mich echt wie im Falschen Film hier fühle. Hat jemand schonmal was ähnliches durchgemacht und wie sollte ich das angehen?
 
Es geht nur darum ob das Fach für dich passt oder nicht.
Die anderen haben vielleicht erst mal eine Ausbildung gemacht oder waren beim Bund und haben dann erst gesehen dass sie mit ihrer Qualifikation keine Chance auf einen Job haben der schön ist.

Du hast das übersprungen und fängst gleich an. Das ist okay.

Wichtig ist ja nur dass du weißt was du mal später machen möchtest.
Du kannst jetzt 3 Jahre mit einer stupiden Ausbildung vergeuden wenn du magst.
Bei den meisten Ausbildungsberufe reichen meiner Ansicht nach 2 oder 3 Monaten um alles wissenswertes aufzunehmen.

Ich wäre jetzt wahrscheinlich wohl eher Arzt/Chirurg wenn ich damals mal im Krankenhaus gearbeitet hätte. Da hätte man einfach mal ein paar Wochen arbeiten können, quasi als Praktikum um mal alles kennen zu lernen.

Es gibt hier Studenten die einfach etwas studiert haben, aber das gar nicht mögen. Es ist natürlich doof wenn sie sich dann einen Job suchen müssen und sie da so widerwillig reingleiten.
Es gibt auch genügend Leute die einfach etwas studiert haben was später viel Geld verspricht. Da fallen auch zum Beispiel Ärzte in diese Kategorie, die machen ihr Ding, haben aber eigentlich kein richtiges Interesse an der Arbeit.


Es ist möglich dass du jetzt erst mal ein halbes oder ganzes Jahr lang ein paar Praktikas machst, damit du weißt wie es da in dem Bereich so zugeht. Es ist aber auch recht günstig wenn du mit deinem frischen Wissen von der Schule das Grundstudium absolvierst.

... so, jetzt viel Spaß beim Entscheiden. 🙂
 
Jetzt mach dir mal nicht gleich in die Hose, deine Vorlesungen haben nicht mal angefangen, und du machst dir alles schon total schwer.

Als ich bei der Einführungswoche im Audimax saß, dachte ich auch: Mein Gott, was mache ich hier?
Ich habe mich irgendwie voll einsam gefühlt, einfach so. Ich hatte gedacht, dass ich niemanden finden werde, dass alle "ganz anders" sein würden als ich.

Tatsächlich war aber alles nicht so wie gedacht. Ich bin habe schnell Anschluss gefunden - das ist bei jedem so, weil jeder dort Angst hat, keine Gruppe zu finden. Sei einfach entspannt, rede keinen Mist, tu nicht auf verzweifelt und verhalte dich einigermaßen erwachsen. Du wirst sehen, die meisten Studenten, die zwischen 22-25 sind verhalten sich teilweise wie 16/17 - ist echt so.

Für mein Alter hat sich kaum jemand interessiert. Ich bin 24, hab das Studium mit 22 angefangen - in unserem Studiengang waren ein paar jünger als 20, ein paar älter als 20. Das ist völlig normal.
Mit den Leuten, mit denen ich am Anfang guten Kontakt hatte, sehe ich heute gar nicht mehr. Entweder sind die weg oder man hat sich verloren.

Außerdem, merk dir bitte eins: du studierst, um dich weiterzubilden in erster Linie, nicht um Freunde zu finden. Ich würde auch nicht unbedingt "Freunde" sagen sondern eher Kommilitonen oder Kontakte. Das ist alles immer sehr oberflächlich finde ich.

Warte einfach mal ab.
 
Es geht nur darum ob das Fach für dich passt oder nicht.
Die anderen haben vielleicht erst mal eine Ausbildung gemacht oder waren beim Bund und haben dann erst gesehen dass sie mit ihrer Qualifikation keine Chance auf einen Job haben der schön ist.

Du hast das übersprungen und fängst gleich an. Das ist okay.

Wichtig ist ja nur dass du weißt was du mal später machen möchtest.
Du kannst jetzt 3 Jahre mit einer stupiden Ausbildung vergeuden wenn du magst.
Bei den meisten Ausbildungsberufe reichen meiner Ansicht nach 2 oder 3 Monaten um alles wissenswertes aufzunehmen.


Was redest du da für 'nen Mist, bitte? In einer beruflichen Ausbildung hat man vor allem eins, was viele Arbeitgeber suchen: Berufserfahrung (!)

2 - 3 Monate mit 3 Jahren zu vergleichen, finde ich etwas arg übertrieben.

Hast du eigentlich mal eine Ausbildung gemacht?


Ich wäre jetzt wahrscheinlich wohl eher Arzt/Chirurg wenn ich damals mal im Krankenhaus gearbeitet hätte. Da hätte man einfach mal ein paar Wochen arbeiten können, quasi als Praktikum um mal alles kennen zu lernen.

Ein Praktikum ist keine Ausbildung.

Es gibt hier Studenten die einfach etwas studiert haben, aber das gar nicht mögen. Es ist natürlich doof wenn sie sich dann einen Job suchen müssen und sie da so widerwillig reingleiten.
Es gibt auch genügend Leute die einfach etwas studiert haben was später viel Geld verspricht. Da fallen auch zum Beispiel Ärzte in diese Kategorie, die machen ihr Ding, haben aber eigentlich kein richtiges Interesse an der Arbeit.

Also ich würde mir es schon überlegen, ob ich Medizin studiere oder nicht...

Wer nimmt den so ein anspruchsvolles Studium auf sich, nur um viel Geld zu verdienen?
Nicht jeder Dahergelaufene kann Arzt werden. Auch Steuerberatung ist kein Beruf, für den man sich mal so kurz entscheiden kann, auch Jura kann nicht jeder.
Ich glaube, diese Menschen haben sich schon Gedanken dazu gemacht, was sie studieren, jetzt mal unabhängig von den wirtschaftlichen Vorteilen.
 

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