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Nach dem Tod der Oma die Beziehung beendet.

mav19981

Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich weiß nicht ob ich hier einfach neue Hoffnung suche oder ich die bestätigung brauch um abschließen zu können, also danke schon mal für jegliche Hilfe.

Ich bin 26 jahre alt und bin nach 2 Monaten kennen lernen mit einer Frau zusammen gekommen nun nach 1 Monat ist leider ihre Oma verstorben. Leider wusste ich nicht wie ich damit umgehen soll, denn ich bin selber ein Mensch der bei Trauer die nähe zum Partner sucht. Sie hatte ein sehr dickes Verhätnis zu ihrer Oma so dass ihr den Tod sehr stark mitgenommen hat.

Die ersten 3 Tage habe ich sie versucht nach Treffen zu fragen damit sie auch mal ein wenig geborgenheit spürrt, was sie allerdings abgelehnt hat. Nach den drei Tagen habe ich es dann auch endlich mal gerafft und sie erstmal in Ruhe gelassen. Einen Tag später fragte sie mich von sich aus nach einem Treffen, dieses auch einen Tag später stattfand. Bei diesem Treffen teilte sie mir aber leider mit, dass sie eine Pause braucht weil sie erstmal für ihre Mama da sein möchte, ich ihr einfach gerade "zu viel" sei.. und ihre Depressionen ( von denen ich bis Dato nicht wusste) wieder durch den Verlust sehr stark geworden sind und sie jetzt ersteinmal in Therapie gehen möchte.

Nun zu meiner Frage, haltet ihr es für Realistisch, dass da ihrer Seits nochmal was kommt?
Meine Idee ist sie jetzt ersteinmal sie in Ruhe zu lassen und ihr in ein Paar wochen mal einen Brief zuzustellen in der ich ihr Sage dass ich weiterhin für sie da bin und ihr anzu bieten den Weg mit ihr zusammen zu gehen.


Sie kam so plötlich in mein Leben um so mehr tut es mir Weh
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Mav,
tut mir Leid, dass du gerade diese Phase durchmachen musst.
Wie du bereits geschrieben hattest: "Sie erstmal in Ruhe lassen" ist schon mal eine gute Idee.
Der Tod von ihrer Oma hat sie wahrscheinlich so aus der Bahn gerissen, dass sie vielleicht erstmal für sich selbst Zeit braucht um wieder klar zukommen.

Ich würde in diesem Fall auch erstmal meine Ruhe brauchen, klar hast du Recht, dass man für den Partner auch in so einer Lage beistehen sollte, die einen brauchen es mehr, die anderen weniger.
Ich denke, dass sie sich bei dir melden wird, sobald sie halbwegs alles im Griff hat.
Es ist von heute auf morgen wie ein Schlag ins Gesicht, aber (so böse wie es jetzt klingen mag...) ich wäre auch erstmal mit meiner Familie beschäftigt und mich um sie kümmern, an 2. Stelle würde ich mich mal hier und da bei meinem Partner melden, wie die aktuelle Lage zurzeit ist.

Das mit dem Brief ist eine schöne Idee.
Ich wünsche euch das Beste
LG
 
Depressionen rauben kraft.
Wenn du ihr zeigen kannst dass sie sich besser fühlt nachdem sie mit dir über den Tod gesprochen hat, vielleicht.
Du solltest nur auch überlegen, ob du so eine Beziehung möchtest und überhaupt quasi aushalten kannst.
 
Nun zu meiner Frage, haltet ihr es für Realistisch, dass da ihrer Seits nochmal was kommt?
Nein.
Meine Idee ist sie jetzt ersteinmal sie in Ruhe zu lassen und ihr in ein Paar wochen mal einen Brief zuzustellen in der ich ihr Sage dass ich weiterhin für sie da bin und ihr anzu bieten den Weg mit ihr zusammen zu gehen.
Bis auf das pathetische "den Weg mit ihr zusammengehen" ist das ein guter Plan.
 
Schade, dass es so gelaufen ist, aber sie hat klar formuliert, was sie möchte und was nicht. Daran solltest Du Dich halten. Der Brief kann eine gute Idee sein oder auch nicht. Verlass Dich auf Dein Gespür, aber bedränge sie nicht.
 
Ich würde in diesem Fall auch erstmal meine Ruhe brauchen, klar hast du Recht, dass man für den Partner auch in so einer Lage beistehen sollte, die einen brauchen es mehr, die anderen weniger.
Ich denke, dass sie sich bei dir melden wird, sobald sie halbwegs alles im Griff hat.
Es ist von heute auf morgen wie ein Schlag ins Gesicht, aber (so böse wie es jetzt klingen mag...) ich wäre auch erstmal mit meiner Familie beschäftigt und mich um sie kümmern, an 2. Stelle würde ich mich mal hier und da bei meinem Partner melden, wie die aktuelle Lage zurzeit ist.


wenn ich so einen Schicksalsschlag verdauen muss, ist mein erster und mein letzter Gedanke mein Partner.
Ich würde mich um die Familie kümmern, aber ich selbst bräcuhte als erwachsener Mensch jemand, bei dem ich mich auskotzen, an den ich hinreden kann.
Das kann ich schlecht bei den anderen Trauerenden.

Sie drückt nun auf Pause, nach meinem Verständnis warst du dann eh nicht der Richtige, sonst würde es sie zu dir ziehen, als Insel.
Wenn sie dich aber als zusätzlichen Stress empfindet, ist das m.A. nach keine Partnerschaft.

lass sie ziehen und wenn sie sich wieder meldet, beende es endgültig.

Zumal die Depressionen für dich eh eine Red Flag sein sollten.
Wenn der Partner während der Partnerschaft erkrankt - okay, das ist dann so. Aber eine Beziehung mit einem Depressiven solltest du dir zweimal überlegen. Das ist harter Tobac.
 
Lass ihr Zeit und halte dich erstmal zurück. Es könnte natürlich sein, dass sie sich wieder meldet, könnte aber ebenso sein, dass es eine höfliche Abfuhr war und du nie wieder etwas von ihr hörst. Das mit dem Brief klingt doch nett. Ich würde an deiner Stelle jetzt aber nicht monatelang nur auf sie warten, denn möglicherweise kommt sie auch nicht zurück zu dir.

Depressionen und Therapie sind auch keine schnelle Sachen die man mal eben abhackt, es kann unter Umständen auch eine Beziehung erschweren oder gar unmöglich machen.
 
Lieber TE,
sei dankbar, dass sie so offen über ihre Gründe gesprochen hat und ehrlich zu dir war. Dies schaffen heute leider die wenigsten.

Schreibe den Brief für dich. Gib dir aber nicht die Blöße ihn abzuschicken.

Und dann schließe mit ihr ab, wenn du kannst.
 
Ehrlich? Ich halte das für einen Ausrede.

Großeltern sterben meist vor den Enkeln, das ist der Lauf der Dinge. Wenn ich meinen Partner liebe, dann heul ich mich bei dem aus, mag vielleicht mal einen Abend für mich sein, beende aber nicht die Beziehung.

Für mich klingt das, so böse es sich anhören mag, als hätte sie die Gelegenheit genutzt...

Ich würde mir den Brief sparen, und den Pathos erst recht.
 

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