G
Gast
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Hallöchen!
Ich versuche euch mal die Kurzfassung meiner Situation zu schildern und hoffe mir ein paar Meinungen oder Ratschläge von euch einholen zu können.
Also, meine Mutter ist seit nun fast drei Jahren schwer Depressiv. Mein Vater, Bruder und ich versuchen sie auf die best mögliche Art zu unterstützen, jedoch kommt es mir so vor als ob sie sich nicht von uns helfen lassen will. Mir ist bewusst, dass man eine schwere Depression nicht einfach mit einem Schnipser beseitigen kann, mir ist auch bewusst das Krankheiten Menschen oft stark verändern. Wir versuchen wirklich ihr zu helfen, aber sie wollte zum Beispiel nicht einmal, dass mein Vater sie zu einem Besuch beim Psychologen begleitet, wobei er dabei die Hoffnung gesehen hat, dass ihm dieser sagen kann was wir besser machen könnten und wie wir mit dieser Situation umgehen sollten.
Nach diesen zwei Jahren hat sie wieder angefangen zu arbeiten, die Lust auf sonstige Aktivitäten blieb leider trotzdem weg. Ich versuch sie oft dazu zu animieren etwas zu unternehmen, scheitere aber immer. Sie hängt seit dem letzten Jahr, wenn sie nicht auf der Arbeit ist, permanent vor dem Computer und spielt dieses Mahjong. Sie sagt das steigert die Konzentration. Alles schön und gut, aber wie gut kann es sein wenn man dauernd davor sitzt, nichts anderes mehr macht? Dazu kommt noch dass wir sie, nach der Reihe, beim heimlichen Rauchen erwischten. Ich habe es als erste erfahren und habe sie dann auch sofort darauf angesprochen, sie hat alles abgestritten obwohl ich so zu sagen vor ihr stand. Das hat mich ziemlich geschockt aber ich habe es ihr zu liebe für mich behalten, ich dachte das wäre kein großes Ding wenn sie ab und zu mal Raucht, Stressabbau eben. Irgendwann hab ich bemerkt dass auch mein Vater sie erwischte, dann irgendwann mein Bruder. Ich hab durch diese Sache ziemlich viel Vertrauen in meine Mutter verloren weil sie mir ins Gesicht gelogen hat, sowas hätte ich wirklich nicht erwartet. Ihr ist bewusst, dass wir es alle drei wissen, trotzdem sucht sie sich immer wieder, meiner Meinung nach schon peinliche, Ausreden zum Rauchen. Und das bezeichnet man schon lange nicht mehr als Gelegenheitsraucher. Wir haben ihr gesagt dass sie sich nicht verstecken muss, trotzdem macht sie es. In meinen Augen erniedrigt sie sich dadurch selbst, das hat sie wirklich nicht nötig. Sie steht mitten in der Nacht auf um zu rauchen, da stimmt doch irgendwas nicht.. aber sie redet mit keinem von uns. Wir sind verdammt ratlos, ich jedenfalls.. und mir wächst das langsam über den Kopf. Das alles braucht seine Zeit, aber wenn sich absolut nichts bessert und alles scheinbar nur schlechter wird, dann verliert man echt jegliche Hoffnung auf ein gutes Ende.
Wie seht ihr das? Ich bin für jeden Rat und auch für jede Meinung sehr dankbar.
Liebe Grüße und ein großes Dankeschön von...
..mir, der Unbekannten =)
Ich versuche euch mal die Kurzfassung meiner Situation zu schildern und hoffe mir ein paar Meinungen oder Ratschläge von euch einholen zu können.
Also, meine Mutter ist seit nun fast drei Jahren schwer Depressiv. Mein Vater, Bruder und ich versuchen sie auf die best mögliche Art zu unterstützen, jedoch kommt es mir so vor als ob sie sich nicht von uns helfen lassen will. Mir ist bewusst, dass man eine schwere Depression nicht einfach mit einem Schnipser beseitigen kann, mir ist auch bewusst das Krankheiten Menschen oft stark verändern. Wir versuchen wirklich ihr zu helfen, aber sie wollte zum Beispiel nicht einmal, dass mein Vater sie zu einem Besuch beim Psychologen begleitet, wobei er dabei die Hoffnung gesehen hat, dass ihm dieser sagen kann was wir besser machen könnten und wie wir mit dieser Situation umgehen sollten.
Nach diesen zwei Jahren hat sie wieder angefangen zu arbeiten, die Lust auf sonstige Aktivitäten blieb leider trotzdem weg. Ich versuch sie oft dazu zu animieren etwas zu unternehmen, scheitere aber immer. Sie hängt seit dem letzten Jahr, wenn sie nicht auf der Arbeit ist, permanent vor dem Computer und spielt dieses Mahjong. Sie sagt das steigert die Konzentration. Alles schön und gut, aber wie gut kann es sein wenn man dauernd davor sitzt, nichts anderes mehr macht? Dazu kommt noch dass wir sie, nach der Reihe, beim heimlichen Rauchen erwischten. Ich habe es als erste erfahren und habe sie dann auch sofort darauf angesprochen, sie hat alles abgestritten obwohl ich so zu sagen vor ihr stand. Das hat mich ziemlich geschockt aber ich habe es ihr zu liebe für mich behalten, ich dachte das wäre kein großes Ding wenn sie ab und zu mal Raucht, Stressabbau eben. Irgendwann hab ich bemerkt dass auch mein Vater sie erwischte, dann irgendwann mein Bruder. Ich hab durch diese Sache ziemlich viel Vertrauen in meine Mutter verloren weil sie mir ins Gesicht gelogen hat, sowas hätte ich wirklich nicht erwartet. Ihr ist bewusst, dass wir es alle drei wissen, trotzdem sucht sie sich immer wieder, meiner Meinung nach schon peinliche, Ausreden zum Rauchen. Und das bezeichnet man schon lange nicht mehr als Gelegenheitsraucher. Wir haben ihr gesagt dass sie sich nicht verstecken muss, trotzdem macht sie es. In meinen Augen erniedrigt sie sich dadurch selbst, das hat sie wirklich nicht nötig. Sie steht mitten in der Nacht auf um zu rauchen, da stimmt doch irgendwas nicht.. aber sie redet mit keinem von uns. Wir sind verdammt ratlos, ich jedenfalls.. und mir wächst das langsam über den Kopf. Das alles braucht seine Zeit, aber wenn sich absolut nichts bessert und alles scheinbar nur schlechter wird, dann verliert man echt jegliche Hoffnung auf ein gutes Ende.
Wie seht ihr das? Ich bin für jeden Rat und auch für jede Meinung sehr dankbar.
Liebe Grüße und ein großes Dankeschön von...
..mir, der Unbekannten =)