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Mutter verprasst ihr Geld

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G

Gelöscht 135274

Gast
Es geht um meine Mutter. Sie lebt seit dem Tod meines Vaters alleine. Mein Vater hat immer gut verdient, hat ihr eine üppige Rente aus verschiedenen Quellen und eine größe Summe Geld auf dem Konto hinterlassen. Wir reden da von recht viel Geld, keine Million, aber schon deutlichst sechsstellig.

Normalerweise müsste das, was bei ihr monatlich reinkommt, locker ausreichen. Es sind einige Tausend Euro. Allerdings kann sie mit Geld wirklich überhaupt nicht umgehen. Wohnt sehr teuer, in einer Wohnanlage mit diversen Zusatzleistungen. Geht jeden Tag essen, oft genug mit Freundinnen, die sie dann oft auch einlädt. Macht mit diesen teure Urlaube in echten Luxushotels. Es ist mehr als offenkundig, dass sie damit eine enorme innere Leere zu füllen versucht. Andere Hobbys außer Konsum hatte sie nie und hat sie auch jetzt nicht.

Wenn ich mal vorsichtig anspreche, wie sie das alles finanziert, dann kommt immer, dass sie jeden Monat was von dem Ersparten zuschießt und dass das reicht, bis sie 85 ist. Und danach würde ich sie dann bestimmt unterstützen.

Nein, werde ich nicht. Weil ich es nicht will und auch nicht muss. Und weil ich schon finde, dass man erwarten kann, dass sie mit 4.000 Euro netto im Monat auskommt, oder? Zur Not arbeite ich weniger, um unter die Schwelle zu kommen, wo ich zahlen muss. Aber zahlen werde ich nicht.

Keine Ahnung, was ich hier suche. Meinungen. Vielleicht auch Absolution. Denn manchmal komme ich mir hart vor. Aber ehrlich, mich kotzt das alles nur noch an, wie sie wirklich alles verprasst.
 
Wenn ich mal vorsichtig anspreche, wie sie das alles finanziert, dann kommt immer, dass sie jeden Monat was von dem Ersparten zuschießt und dass das reicht, bis sie 85 ist. Und danach würde ich sie dann bestimmt unterstützen.
Diese Aussage empfinde ich als eine ziemliche Frechheit.
Offensichtlich hat sie es nie anders lernen müssen, außer in Saus und Braus zu leben und das Geld deines Vaters zu verjubeln.

Auch vergisst sie das sie ein Erbe mit Gewalt an die Wand fährt.
Normalerweise sind vermögende Eltern darauf bedacht, dass noch Geld übrig bleibt.

Deine Mutter hingegen segnet irgendwann das zeitliche, und die Beerdigungskosten darfst du dann womöglich noch von deinem Geld berappen. Furchtbare Frau, sorry.
 
Es geht um meine Mutter. Sie lebt seit dem Tod meines Vaters alleine. Mein Vater hat immer gut verdient, hat ihr eine üppige Rente aus verschiedenen Quellen und eine größe Summe Geld auf dem Konto hinterlassen. Wir reden da von recht viel Geld, keine Million, aber schon deutlichst sechsstellig.

Normalerweise müsste das, was bei ihr monatlich reinkommt, locker ausreichen. Es sind einige Tausend Euro. Allerdings kann sie mit Geld wirklich überhaupt nicht umgehen. Wohnt sehr teuer, in einer Wohnanlage mit diversen Zusatzleistungen. Geht jeden Tag essen, oft genug mit Freundinnen, die sie dann oft auch einlädt. Macht mit diesen teure Urlaube in echten Luxushotels. Es ist mehr als offenkundig, dass sie damit eine enorme innere Leere zu füllen versucht. Andere Hobbys außer Konsum hatte sie nie und hat sie auch jetzt nicht.

Wenn ich mal vorsichtig anspreche, wie sie das alles finanziert, dann kommt immer, dass sie jeden Monat was von dem Ersparten zuschießt und dass das reicht, bis sie 85 ist. Und danach würde ich sie dann bestimmt unterstützen.

Nein, werde ich nicht. Weil ich es nicht will und auch nicht muss. Und weil ich schon finde, dass man erwarten kann, dass sie mit 4.000 Euro netto im Monat auskommt, oder? Zur Not arbeite ich weniger, um unter die Schwelle zu kommen, wo ich zahlen muss. Aber zahlen werde ich nicht.

Keine Ahnung, was ich hier suche. Meinungen. Vielleicht auch Absolution. Denn manchmal komme ich mir hart vor. Aber ehrlich, mich kotzt das alles nur noch an, wie sie wirklich alles verprasst.
Hast du ihr das genau so gesagt?
Ich verstehe dich. Sie hat an sich genug Geld und wäre theoretisch nicht darauf angewiesen, dass du sie noch unterstützen müsstest. Das würde ich ihr auf liebe Weise sagen.
 
Es ist ihr gutes Recht, das Geld nach Belieben auszugeben und auf den Kopf zu hauen. Niemand muss für die nächste Generation sparen.

Allerdings ist es auch klar, dass sie nicht so viel ausgeben kann, dass du dann "einspringen" musst. Ich würde ihr nahelegen, nicht bis 85 sondern bis 100 zu planen, um auf der sicheren Seite zu sein.
 
Tut mir leid , das Du zuschauen darfst, wie Dein Erbe sich schmälert.Da hört man jahrelang sowas wie Familie und wenn man das Wort Familienvermögen in den Mund nimmt, ist man der Buh man.
Aber daran siehst Du wie das Hirn verteilt wurde.....

der eine hat mit 4000 netto kein Problem und freut sich, legt was weg und schafft so Rücklagen.

Der andere hat mit 4000 netto zu wenig und füllt ggf. Leere. Ich denke die "kauft" sich die Freundinnen oder sieht es aus der Warte, Dir geht's gut, die gehn mit ihr Essen, das kostet halt...jetzt noch nicht mal im Hinblick auf Vermögensbildung, sondern im Hinblick auf Alltagsbewältigung Friseur oder Spa ....ist ja auch schwierig ...

Normalerweise, denke ich , regelt der vermögende Part das zu Lebzeiten und da hätte der auch verfügen können,, dass eben Du nicht leer ausgehst.

Schade das dem nicht so ist. Was Du tun kannst ist zu versuchen, Deiner Mutter andere Muster aufzuzeigen, sie aus dieser gekauften Idylle befreien und zeigen es gibt auch lebenswertes.

Aber grämen sollte es Dich nicht, das ist nur belastend, Du bist da nicht der einzige der so eine Konstellation betrachten muss.
 
Und danach würde ich sie dann bestimmt unterstützen.

Nein, werde ich nicht.
Hast du ihr das auch so klar gesagt?
Das wird vermutlich keinen Unterschied machen, sie wird weiterhin alles verprassen und vermutlich weiterhin davon ausgehen, dass du dann einspringst, aber trotzdem fände ich es gut, wenn du einerseits klarmachen würdest, dass es dich nichts angeht, wie sie ihr Geld ausgibt, es dich aber andererseits auch nichts angeht, wenn das Geld alle ist.
 
[...]
Keine Ahnung, was ich hier suche. Meinungen. Vielleicht auch Absolution. Denn manchmal komme ich mir hart vor. Aber ehrlich, mich kotzt das alles nur noch an, wie sie wirklich alles verprasst.
Okay. Meiner Meinung nach sollte es dir total egal sein was deine Mutter mit ihrem Geld macht. Es ist eindeutig ihre Sache imho. Du musst sie nicht unterstuetzen spaeter wenn du keine emotionale Bindung zu ihr hast. Btw. ich empfehle dir fuer solche Diskussionen den Reddit BIDA ("bin ich das ArschloXX?") - dort darf sowas unemotional zur Abstimmung gestellt werden. (Mein Eindruck ist, du willst andere Meinungen hoeren, keine ethische Diskussion)
 
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