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Mutter hat Krebs

skuld

Mitglied
Hallo Leute,

meine Mutter hat heute erfahren das sie schon wieder Brustkrebs hat.. Sie hat es gerade vor 2 Jahren bekämpft. Nun müssen sie ihr die Brust abnehmen. Meine Schwester und ich leiden wirklich mit. Meiner Mutter geht es sehr schlimm.. Ich weiß nicht wie ich ihr helfen soll. Sie weigert sich auch eine Chemo zu machen weil sie keine Kraft mehr hat. Was sollte ich tun - wie kann ich ihr helfen außer ratlos daneben zu sitzen. Ich habe so große Angst um sie und sie hat schon soviel leid miterlebt.. ich kann das nicht mitansehen wie es ihr derzeit geht. Ich versuche immer stark zu sein und sie zu stützen.

Vielleicht wisst ihr einen Rat.

lg skuld :(
 

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M

Mahdia

Gast
Hallo Skuld!

Es tut mir sehr leid für Deine Mama :(! *knuddel*

Sicher ist es für Euch alle sehr schwer, mit der Situation umzugehen. Wenn man bedenkt, dass sie schon einmal so sehr um ihre Gesundheit gekämpft hat....das geht an die Substanz. :(

Deine Mama hat die Diagnose erst heute erfahren, in so einer Situation reagieren wahrscheinlich viele so wie sie.

Sag Deiner Mama dass sie immer mit Dir reden kann. Durchs reden wird vieles wenigstens ein bisschen leichter. Vielleicht könnt ihr ihr ein bisschen im Haushalt abnehmen und sie bei Besorgungen unterstützen, damit sie Zeit hat um noch Kraft zu tanken?

Es kommt nun eine harte Zeit auf sie bzw. Euch zu. Aber ich bin mir sicher, sie wird weiterkämpfen.

Ich wünsche ihr unbekannterweise alles Gute!

Liebe Grüße
 

MissV

Mitglied
Ich denke, es ist wichtig, dass ihr ihr jetzt sehr viel Halt gibt.
Von einer meiner besten Freundinnen ist die Mutter an Krebs gestorben, aber sie hat bis zum Ende gekämpft.

Ihr solltet eurer Mutter immer wieder sagen, wie viel sie euch bedeutet und das ihr ohne sie nicht leben wollt, denn gerade Liebe ist in solchen Zeiten am Wichtigsten.
 

skuld

Mitglied
hallo,

vielen dank für die lieben worte :(
ich hab sie gestern besucht.. und bei ihr übernachtet.. sie hat die ganze zeit geweint.. schwankte zwischen verzweifllung und ständigen weinen.
Ich weiß einfach nicht was tun... es ist echt schwer.
aber ich war stark für sie.. .und werde es bleiben. Aber die OP steht erst an - nächste Woche vielleicht. .. und vor der habe ich am meisten Angst. Sie weigert sich mit einem Psychologen oder ähnlichen zu reden. Sie möchte nicht..
-seufts- ich hab sie noch nie so traurig gesehen.. und ich rede viel mit meiner mama und hab eine sehr enge Bindung zu ihr.
Dennoch.. so traurig und verzweifelt hab ich sie noch nie gesehen.. es fällt mir wirklich schwer :(
 

Sigi

Sehr aktives Mitglied
Liebe Skuld, ich könnte gleich mit weinen, denn ich weiß, wie du und sie sich fühlt.

Ich habe das jetzt mit meiner Partnerin durch.
Ich war nur noch wie versteinert. Natürlich hilft man so man kann,
aber man kriegt das kaum runter, was an einer Person, deren Gefühle und Wünsche man genau kennt, herumgeschnippelt und dergleichen wird.

Sie ist jetzt in der Phase, in der deine Mutter war, alles ist gut gelaufen, erstmal, sie hat sich aufgerappelt, aber ist innerlich gezeichnet und ich wage gar nicht daran zu denken, wenn das eintritt, was bei euch eintrit. Das muss unglaublich umhauen, zumal jeder nach dem ersten Mal denkt, er könne es schaffen.

Wie alt ist deine Mutter? Hat sie ein Rezidiv? Oder was ganz neues?

Ich selbst wüsste auch nicht, ob ich eine Chemo machen würde, nach allem was man widersprüchliches darüber liest. Wahrscheinlich muss man sich dem Ablauf dann doch ergeben und man braucht starke Leute um sich herum. Ich wünschte, du wärst das, stark, dein eigenes Leben trotzdem lebend und aus der Position heraus, auf sie eingehend. Sie hat ja auch nichts davon, wenn du auch zusammenbrichst. Hörst du? Leb also weiter, hol dir die Kraft aus DEINEM Leben, die du brauchst, um alles nötige für sie zu tun.

Schöne Grüße an euch beide.

Sigi
 

Alex1770

Aktives Mitglied
Liebe Skuld, ich könnte gleich mit weinen, denn ich weiß, wie du und sie sich fühlt.

Ich habe das jetzt mit meiner Partnerin durch.
Ich war nur noch wie versteinert. Natürlich hilft man so man kann,
aber man kriegt das kaum runter, was an einer Person, deren Gefühle und Wünsche man genau kennt, herumgeschnippelt und dergleichen wird.

Sie ist jetzt in der Phase, in der deine Mutter war, alles ist gut gelaufen, erstmal, sie hat sich aufgerappelt, aber ist innerlich gezeichnet und ich wage gar nicht daran zu denken, wenn das eintritt, was bei euch eintrit. Das muss unglaublich umhauen, zumal jeder nach dem ersten Mal denkt, er könne es schaffen.

Wie alt ist deine Mutter? Hat sie ein Rezidiv? Oder was ganz neues?

Ich selbst wüsste auch nicht, ob ich eine Chemo machen würde, nach allem was man widersprüchliches darüber liest. Wahrscheinlich muss man sich dem Ablauf dann doch ergeben und man braucht starke Leute um sich herum. Ich wünschte, du wärst das, stark, dein eigenes Leben trotzdem lebend und aus der Position heraus, auf sie eingehend. Sie hat ja auch nichts davon, wenn du auch zusammenbrichst. Hörst du? Leb also weiter, hol dir die Kraft aus DEINEM Leben, die du brauchst, um alles nötige für sie zu tun.

Schöne Grüße an euch beide.

Sigi
Hallo Skuld,

das tut mir sehr leid und ich hoffe sehr, dass es bald wieder bergauf geht mit Deiner Mutter. Du sagst, dass sie nicht mit einem Psychologen reden möchte, da wollte ich Dir sagen, dass Du Dich aber auch nicht vergessen darfst. Vielleicht würde es Dir auch helfen, mit einem Psychologen zu reden, denn für Dich ist die ganze Situation sicherlich auch sehr belastend. Ich weiss leider nicht was ich Dir sonst raten soll, ausser dass Du die Hoffnung nicht aufgibst und Deine Mutti versuchst, Mut zuzusprechen, aber das machst Du wahrscheinlich sowieso.
Alles Gute,
Alex
 

skuld

Mitglied
Lieber Sigi,

Es tut mir leid zu hören das du derzeit das gleiche durchmachen musst - ich hoffe das wir beide stark sind um unseren Lieben beizustehen. :(

Meine Mutter ist derzeit ständig umgeben von Freunden und Verwandten die ihr beistehen. Obowhl ich nicht mal sicher bin ob sie das überhaupt will. Ich denke sie brauch tauch ein bisschen ruhe - anstatt ständig leute die sie fragen - Wieso, Warum usw.

Meine Mutter ist jetzt 43 - sie hatte vor 2 Jahren einen Tumor in der Brust und "Verkalkungen".
Sie musste ihre Lymphe rausnehmen lassen damit sich die Metastasen nicht im ganzen Körper ausbreiten.
Jetzt hat sich bei der Narbe wieder ein Tumor gebildet der schon lange Fäden gezogen hat. Deshalb muss man ihr eben die komplette Brust abnehmen.
Ich weine schon bei dem Gedanken - sie tut mir unendlich leid. Schon alleine weil sie sich gerade erst vor einem halben jahr wirklich erholt hat von allem. Sich geöffnet hat.. und wieder Mut gefasst hat.

Und jetzt das - es ist wirklich ein Schlag ins gesicht. Wir hätten nie damit gerechnet - ehrlich nicht.

Du hast recht - ich darf mich auch nicht hängen lassen. Ich hab gottsei dank auch leute die für mich da sind. Da ich mir auch sehr schwer tue mit dem allen zurecht zukommen. Sie ist ja meine Mama :( Ich habe auch einen Psychologen mit dem ich darüber reden kann. Um meine Probleme anders los zu werden als bei Freunden.

Ich ruf sie derzeit sooft wie möglich an - sie ist immer verschieden. Manchmal traurig, dann wieder zornig - ich kann es schlecht einkategorisieren ob ich sie nerve oder nicht. Ich hoffe das ich ihr eine Unterstützung bin und ich hoffe das sie den Mut nicht aufgibt weiterzukämpfen.. Das sie stark bleibt für meine Geschwister, für mich und vor allem für sich selbst.

lg skuld
 

Sigi

Sehr aktives Mitglied
Danke für dein Mitgefühl, auch meine Lage betreffend. Noch lebt sie ja in der Hoffnung, dass es werden könnte.
Lymphdrüsen hat man ihr nicht rausgenommen, vielleicht weil sie 50 ist und nichts befallen war und die Wechseljahre schon vorbei sind, keine Ahnung. Auch keine Chemo, aber Bestrahlung.

Also ich stell mich immer wieder auf das ein, was bei deiner Mutter passiert. Ihr muss man nat. Hoffnung machen.

Nochmal viele liebe Grüße zu dir rüber und fühl dich verstanden.

Sigi
 

ayla61

Neues Mitglied
ich weiß auch wie es dir geht meiner mutter hatten sie 1996 die brust abgenommen und sie ist heute noch gut drauf. im gleichen jahr verlor ich meine schwiegermutter an krebs. auch wenn es dir sehr viel kraft kostet sei immer optimistisch gegenüber deiner mutter sie darf nie in selbstmitleid verfallen. es ist aber auch wunderbar wenn alles überstanden ist. meine töchter damals 13 und 8 haben mir auch beistand gegeben. ich habe zwar einen lieben menschen in diesem jahr verloren aber ich geniese jedes jahr was mir geschenkt wird mit meiner mutter. ich wünsch dir und deiner mutter die kraft all dies zu überstehen. ein gesegnetes und gesundes 2009 wünsch ich
 

maximilian

Aktives Mitglied
Hey du, warte erstmal ab, deine mutter ist im Schock.

Ich kann dir nur sagen, dass es mir leid tut, und dir vllt. ein bißchen kompetenz anbieten.

Du musst dir vorstellen, wenn ein mensch sowas verliert, verliert er ein stück selbstbild mit, das ist ein Trauerprozess, deshalb, zum Verständnis, lies dir mal was über den Trauerprozess durch. Das hier ist ne schöne Seite, zwar auf Sterbende gemünzt, aber Kast hat ihre Theorie eher allgemein gefasst:
Kapitel 2.4.1.2: Die Trauerphasen nach Verena Kast
 

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