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Muss man mit 24 ausziehen?

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Claudia97

Gast
Muss man mit 24 Jahren ausziehen? Wohne in meinem Elternhaus und bin 24 geworden. Wir haben ein sehr großes Haus. Meine Eltern sind zufrieden und nur eine neu zu gezogene Nachbarin meinte zu mir schon öfters, wann ich mein Nest verlasse um Lebenserfahrung durch eine Mietwohnung sammeln. Ich persönlich wüsste auch gar nicht, wie das ist, alleine zu wohnen, alles selbst alleine machen und so. Ich will nicht allein wohnen, nur weil es andere Leute sagen. Muss ich jetzt wirklich mir eine kleine Wohnung suchen? Ich habe einen guten Job, bin finanziell von niemandem abhängig. Aber dennoch will ich gar nicht ausziehen. Erst wenn ich heirate und jemanden wirklich vertrauen kann in einer Beziehung. Niemand aus meinem Freundeskreis wohnt allein. Nur ein paar, die sich ein Zimmer im Studentenwohnheim genommen haben, weil sie zum studieren weiter weg gegangen sind, aber ihr Zimmer Zuhause noch haben.
 

Weltkind

Aktives Mitglied
alles selbst alleine machen und so.
Was bedeutet das?
Dass Du immer noch, wie ein Kind, Deinen Kram von Deinen Eltern erledigen lässt?
Hast Du da kein schlechtes Gewissen?

Kann Euer Haus so verändert werden, dass Du einen abgeschlossenen Bereich, eine kleine Wohnung, für Dich hast?
Und dann lernst, Dich selbst zu kümmern?

Ich fände einen Partner, der Mitte 20 sein Leben, was für mich auch heißt, seinen Haushalt, nicht selbst auf die Reihe bringt, ziemlich unattraktiv. Ok, ich bin eine Ecke älter, aber Tochter und Lebensgefährte denken beide auch so.

Du klingst, als möchtest Du von einem sicheren, bequemen Nest ins nächste. Willst Du irgendwann Kinder? Dann bist DU diejenige, die ein sicheres Nest bieten sollte. Wann willst Du die nötige Selbstsicherheit entwickeln?
Was, wenn es zu einer Trennung kommt?
Was, wenb Du keinen Partner findest und Deine Eltern sterben?
Willst Du solange in der unselbständigen Kinderrolle verharren und in einer sowieso schwierigen Situation gezwungen sein, auf harte Weise nachzuholen, was Du bis dahin versäumt hast?
 

Binchy

Sehr aktives Mitglied
Man muss nicht, aber es ist gut, wenn man es tut und lernt, alleine zu leben. Im Haus der Eltern lernt man nicht, unabhängig zu werden und was deine Freunde tun, sollte nicht das Mass der Dinge sein.

Ich bin mit 18 Jahren als Aupair nach England gegangen und als ich zurück war zum Studium in ein Studentenwohnheim. Ich hätte nie längere Zeit im Elternhaus wohnen wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
C

Claudia97

Gast
Dass Du immer noch, wie ein Kind, Deinen Kram von Deinen Eltern erledigen lässt?
Ich bin die älteste Tochter, gehe arbeiten und verdiene mein eigenes Geld, fahre ein eigenes Auto, zahle meine eigenen Kredite ab, gebe meinen Eltern 30% meines Lohns jeden Monat ab. Nur meine Klamotten die lege ich meiner Ma immer zum waschen raus, wenn sie ohnehin wäscht. Oft helfe ich ihr aber auch. Am Wochenende oder wenn ich Urlaub habe und Zuhause bin und helfe auch sonst im Haushalt mit. Nur weil ich Zuhause wohne, heißt das nicht, ich würde mich verwöhnen lassen. Deine haltlosen Vorurteile sind genauso wie von Leuten die selbst früher lang genug bei den Eltern gewohnt hatten und sich als was besseres ausgeben wollen. Ich vermute du hast nicht mal Selbstbewusstsein, sonst würdest du nicht auf mich herab reden. Auf Augenhöhe bist du mir sicherlich nicht, nur weil du meinst, mehr Lebenserfahrungen zu haben und älter zu sein.
Hast Du da kein schlechtes Gewissen?
Nein. Warum? Muss ich das?
Kann Euer Haus so verändert werden, dass Du einen abgeschlossenen Bereich, eine kleine Wohnung, für Dich hast?
Ja das ist auch angedacht, wenn ich mal heirate.
Und dann lernst, Dich selbst zu kümmern?
Ich habe schon gelernt, sehr früh übrigens wie man den Haushalt macht. Da kann ich meiner Ma danken. Gibt ja Leute, die wohnen alleine und lassen alles verdrecken oder mutieren zu Messies, nur weil die Eltern es nicht auf die Reihe bekommen hatten ihren Nachwuchs Regeln und Anstand beizubringen. Bei uns gibt es Regeln. Wir sind auch anständige Leute. Jeder geht arbeiten, keiner muss vom Staat leben. Danke der Nachfrage.
Ich fände einen Partner, der Mitte 20 sein Leben, was für mich auch heißt, seinen Haushalt, nicht selbst auf die Reihe bringt, ziemlich unattraktiv. Ok, ich bin eine Ecke älter, aber Tochter und Lebensgefährte denken beide auch so.
Gut, ich finde Leute unattraktiv, die Vorurteile haben und selbst nichts besseres zustande bringen, als andere zu verurteilen.
Du klingst, als möchtest Du von einem sicheren, bequemen Nest ins nächste. Willst Du irgendwann Kinder? Dann bist DU diejenige, die ein sicheres Nest bieten sollte. Wann willst Du die nötige Selbstsicherheit entwickeln?
Ja. Ich fühle mich hier Zuhause wohl. Warum soll das nicht so sein?
Willst Du solange in der unselbständigen Kinderrolle verharren und in einer sowieso schwierigen Situation gezwungen sein, auf harte Weise nachzuholen, was Du bis dahin versäumt hast?
Ich bin kein Kind mehr, nur weil ich noch Daheim lebe. Wo draus schließt du das?

Fazit: Du klingst sehr verhasst auf diese Welt. Du musst ja nicht kommentieren und mich in einer Tirade missmutig beschimpfen.
 
C

Claudia97

Gast
Ich hatte mal einen Freund, mit dem ich aber wieder auseinander bin. Damals war ich 19 und zog bei ihm in die Wohnung ein. Auch er wohnte im Haus der Eltern. Aber das oberste Stockwerk hatten wir umgebaut und es wurde eine abgeschlossene Wohnung draus, mit eigener Küche und sogar Waschküche.
 

Berdine

Aktives Mitglied
Mir wäre eine eigene Wohnung im Elternhaus schon zu uneigenständig. Du hast einen Job, dann kannst du auch endlich selbstständig und erwachsen werden.

Zahlst du den Eltern Miete?

Natürlich muss man nicht Mut 24 ausziehen, aber für deine Entwicklung ist es auf jeden Fall besser.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Der Grund, warum Leute zu hause ausziehen, nennt sich " Generationenkonflikt".
Wer diesen als Betroffener erlebt, befürwortet natürlich eine Trennung.

Jedoch kann das Zusammensein einer Familie auch ( erfolgreich) darauf ausgerichtet sein, in einem Mehrgenerationenhaus zusammen zu bleiben, beispielsweise indem genug Wohnraum erstellt wird und man sich beiderseits an Wünsche oder Lebensvorstellungen Anderer angleicht .
Dazu kann eine Aufgabenverteilung beitragen, so dass beide Parteien entlastet werden - wie es mit Partner auch der Fall ist.

Da Ressourcen abwechselnd bzw mehrfach genutzt werden können, weil sie nur einmal vorgehalten werden müssen, ergibt sich über die Zeit ein nicht unerheblicher finanzieller Vorteil.
Beispielsweise spart man einen Rundfunkbeitrag (200€:2=100€),ein Bad+ einen Flur ( 15+10m x 10 Euro/m²x12Monate/2=1500€ Mietersparnis. So spart man genug um alle zwei Jahre ein 3000-Euro Auto zu kaufen und es danach wegzuwerfen.
Das Gegenteil davon, Ressourcen zu teilen wäre also auszuziehen, sich eigene Möbel etc anzuschaffen um danach mit einem Partner festzustellen, dass man alles doppelt hat.


Wird die Wohnungsgemeinschaft gar langfristig aufrecht erhalten, so werden später Kinder Aufgaben übernehmen, die für die Eltern altersbedingt nicht mehr zu leisten sind.
Auch hier bleibt Kapital, das zB für eine Gartenpflege aus der Familie abwandern würde, erhalten und wird daher natürlich später auch übertragen.

Manchmal hört man Leute sagen: Blut ist dicker als Wasser. Hier wird darauf abgestellt, dass eine über Jahrzehnte aufgebaute Familienbeziehung durch Partnerschaften, die sich auch gerne mal erledigen können, unbeeinflusst bleibt.
Weiterhin sagen die Bauern hier: gib niemals Land für Stein. Damit meinen sie, dass Bleibendes nie für Vergängliches getauscht werden darf, da Vergängliches irgendwann zwangsläufig vergeht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Northern Light

Sehr aktives Mitglied
Meine Tochter ist 16 und freut sich jetzt schon, dass sie mit 18 die Tür hinter sich zu machen kann. Nein, wir haben kein schlechtes Verhältnis, ganz im Gegenteil.

Aber sie will raus, raus ins Leben. Erfahrungen sammeln, Entscheidungen treffen, selbstständig sein. Dinge tun, ohne dass ich sie mitbekomme. Ausprobieren wie es ist, seinen eigenen Rhythmus zu leben. Ihr eigenes Leben erfinden und das, was sie jetzt träumt, mit Leben füllen.

Ich als Mutter hätte dich längst rausgeschickt in die Welt.
 
C

Claudia97

Gast
Offenbar ist hier weitere antwortmöglichkeit unerwünscht. Ein Forum voller Trennugsbefürworter und dann noch dieser elendige Hass, der einem nur so um die Ohren gehauen wird.

Klar, nur weil man mit 18 Jahren nicht gleicht von heute auf Morgen auszieht, seine Eltern erst wieder zur Beerdigung besucht, ist man ein verwöhntes Mädel? Hab ich das jetzt so richtig verstanden?

Ich schrieb doch ganz oben, ich habe Arbeit, bezahle meinen Eltern Miete und ansonsten helfe ich auch im Haushalt mit. Wahrscheinlich spielt bei Euch nur der Neid mit rein. Ihr habt wahrscheinlich nur Stress Zuhause und seid deshalb abgehauen. Ich meine eigenen 3 Räume inkl. ein eigenes Bad, was ich mir aufgrund einer Dusche (meine Eltern haben ein Vollbad, aber nur eine Wanne) desöfteren teile, womit ich aber leben kann. Jeder macht seinen Dreck alleine wieder weg.

Nur weil ihr das nicht habt und nicht kennt, heißt das nicht, dass das so nicht gibt.

Meine Freunde haben ihren Wohnsitz immer noch im Elternhaus. Keiner ist verwöhnt. Wir wohnen ländlich, gehen alle arbeiten und ein Pärchen im Freundeskreis hatte diesen Sommer als erstes geheiratet und kaufte sich ein Haus, richtete es sich ein. So stelle ich mir mein Leben auch vor.

Ich möchte deshalb nicht alleine wohnen, weil momentan überall auch die Mieten explodieren und warum soll ich aus dem großen Haus Zuhause ausziehen??? Nur damit ich selbstständig werde? Das kann ich auch so. Bin zwar ab und zu mal mit meinen Eltern Zusammen im Urlaub, auch mein Freund ist dabei. Aber ich hänge nicht die ganze Zeit am Rockzipfel. Die machen ihre Tagesplanung für sich aus und wir unsere. Auch nehmen wir uns immer getrennte Ferienwohnung am Urlaubsort.
Okay,mich versteht hier niemand und jeder hackt gleich auf mich herum, aus purem Neid.

Neidisch sein ist erstmal nichts schlechtes.



Muss doch jeder selbst wissen, was er tut in der heutigen Zeit.
 
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