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Müllsünder

hexe111

Neues Mitglied
Guten Tag,

Ich wohne in einer Gemeinde mit ca. 4000 Einwohnern und ich arbeite nebenbei in der Gemeinde für die Abfallbewirtschaftung.
Bei uns in der Gemeinde und auch in den umliegenden Ortschaften funktioniert die Abfallentsorgung folgendermaßen:
Jeder Haushalt besitzt eine 90l Tonne für den Restmüll und eine 90l Tonne für den Biomüll. Jeden Donnerstag werden diese beiden Tonnen entleert. Dazu muss man die Tonnen an bestimmten Sammelpunkten bringen die es in jedem Wohnviertel gibt. An den Sammelpunkten gibt es auch Abfallglocken für Altpapier, Glas und Dosen.
Andere Wertstoffe wie Plastikverpackungen, Kartonagen, Altmetalle, Sperrmüll, Sondermüll usw. müssen bei uns im Recyclinghof abgegeben werden, der jeden Tag und auch Samstag Vormittag offen hat.
Bei uns und auch in den Nachbargemeinden passiert es recht häufig, das vor allem in den Nachtstunden illegal Müll an den Sammelplätzen abgelegt wird. Oft sieht es dann so aus wie im beigehängten Foto. Dadurch muss dieser Müll vom Abfallentsorgungsunternehmen manuell aufgesammelt werden und es verursacht massiv Kosten, diesen einzusammeln und auch noch extra zu trennen. Dadurch mussten wird als Gemeinde die Müllgebühren für alle stark erhöhen, ich finde das nicht richtig jetzt alle zu Strafen nur für ein paar Leute die zu faul sind ihren Müll richtig zu entsorgen.
Da wir eng mit dem Magistrat zusammenarbeiten sind diese auch bei Kontrollen im Einsatz. Mittlerweile beschweren sich viele Bürger bei mir wieso die Müllgebühren so stark erhöht wurden und teilweise werden die Leute noch laut.
Einmal haben wir einen Erwischt der illegal einen ganzen Anhänger dort geleert hat und er bekam dann vom Magistrat ein Bußgeld von 1000€, aber den Leuten schreckt sowas nicht ab.
Wie ist es in eurer Gemeinde, sind dort die gleichen Probleme?
 

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Hallo hexe111,

schau mal hier: Müllsünder. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo,

In manchen Stadtteilen gibt es bei uns ein ähnliches Problem. Meist dort, wo sich Flüchtlingsheime befinden oder eben viele Migrant_innen (M/W/D) aufhalten. Die haben regelmäßig Müllprobleme, weil sie den Müll nicht trennen. Dann wird er nicht mitgenommen, wenn z.B. Plastik oder Bauschutt in der Biotonne ist. Natürlich sortiert niemand nach, sondern es bleibt alles so stehen. Bei uns haben die Migranten dann auch einfach wilde Müllkippen in der Umgebung eröffnet.

Lösung des Gemeinderats: Sämtliche Flüchtlings-Mülltonnen werden künftig als Restmüll behandelt und einfach alle zwei Wochen geleert, egal was darin ist. Die Migranten kapieren einfach nicht, wie das (zugegebenermaßen übertrieben komplizierte) Müllsystem hier in Deutschland so funktioniert.

Vielleicht wäre das auch bei euch die Lösung? Schlagt das dem Magistrat doch mal vor!

LG,
SFX
 
Bei uns liegt auch überall illegaler Müll an den Containern. Im Wald habe ich sogar schon Farbeimer und Autoreifen entdeckt und gemeldet. Das liegt einfach auch daran, dass die Leute mit der Mülltrennung überfordert sind. Und das betrifft nicht nur Migranten. Ich habe z.B. kein Auto und muss einiges laufen, um zum nächsten Glascontainer zu kommen. Wäre der voll, gehörte ich wohl zu den wenigen, die nichts nebendran stellen, obwohl bei uns die meisten ein Auto haben, also ihren Müll wieder mitholen könnten. Und jetzt darf man kaputte Kleidung auch nicht mehr in die Restmülltonne machen. Nur noch eine Frage Zeit, dass die Kleidercontainer abgeschafft werden und ich dann mit meinen Sachen mit den Öffis zum Wertstoffhof fahren muss.
 
Ja klar ist das eine Frechheit. Das geht gar nicht.

Allerdings braucht man bei uns in Ö schon fast in jeder Wohnung einen eigenen Müllraum. Glas, Papier, Plastik, Dosen/Flaschen zum Zurückgeben, Restmüll, Bio, Sperrmüll.

In manchen Gemeinden muss man Papier und Karton auch noch trennen und gesondert wegbringen.

Die Müllgebühren sind nicht wenig und dann wird der Müll weiter verkauft. Ich ärgere mich auch manchmal und würde gerne alles zusammen in eine Tonne verfrachten.

Sperrmüll und Grünschnitt wird auch nicht abgeholt - selber entsorgen.

Was machen Menschen ohne Auto?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

In manchen Stadtteilen gibt es bei uns ein ähnliches Problem. Meist dort, wo sich Flüchtlingsheime befinden oder eben viele Migrant_innen (M/W/D) aufhalten. Die haben regelmäßig Müllprobleme, weil sie den Müll nicht trennen. Dann wird er nicht mitgenommen, wenn z.B. Plastik oder Bauschutt in der Biotonne ist. Natürlich sortiert niemand nach, sondern es bleibt alles so stehen. Bei uns haben die Migranten dann auch einfach wilde Müllkippen in der Umgebung eröffnet.

Lösung des Gemeinderats: Sämtliche Flüchtlings-Mülltonnen werden künftig als Restmüll behandelt und einfach alle zwei Wochen geleert, egal was darin ist. Die Migranten kapieren einfach nicht, wie das (zugegebenermaßen übertrieben komplizierte) Müllsystem hier in Deutschland so funktioniert.

Vielleicht wäre das auch bei euch die Lösung? Schlagt das dem Magistrat doch mal vor!

LG,
SFX
Hallo,
Flüchtlingsheime gibt es bei uns nicht und ich möchte auch nicht behaupten das die Müllsünder nur Ausländer sind. In jedem Wohnviertel wird illegal Müll entsorgt.
Ich weiß auch nicht ob beim abgelagerten Müll alles zusammengemischt ist, oder ob es sich um Plastik usw. handelt weil die Leute zu faul zum Recyclinghof zu fahren sind. Die Säcke werden alle vom Abfallwirtschaftsunternehmen abgeholt ob die dann getrennt werden weiß ich nicht.
 
Das ist natürlich alles andere als schön. Aber immerhin wird der Müll an die dafür vorgesehenen Stellen angelegt und nicht einfach in den Wald/ Natur geschmissen.
Wie wäre es mit Videoüberwachung oder das ein Auto vom Ordnungsamt dort abgestellt wird?
Zusätzlich könnte man auch eine Anzeige im örtlichen Tagesblatt schalten, die über die unverschämte Müllentsorgung berichtet.
Ich gehe davon aus, dass der Müll nicht von den Anwohnern dort abgelegt wird, sondern von jemanden von außerhalb.
Wenn ihr den Müll eh sortieren müsst, dann ist doch sicherlich auch mal ein weggeworfener Brief mit dabei...?
 
Bei uns sieht es an den Glascontainern manchmal aus, wie auf der Müllhalde. Die Leute brauchen sich nicht über die höheren Kosten beschweren. Du kannst ihnen vorschlagen auf die Müllbehältnisse auszupassen, damit ihr den Täter erwischt.
 
Bei uns (Nürnberg) gibt es vier Tonnen: grün Biomüll, gelb für alles was in den gelben Sack gehört, also Dosen, Plastik etc., blau für Papier und Kartonagen und schwarz für Restmüll. Leider bilden sich trotzdem ständig wilde Müllkippen vor allem an den Sammelcontainern für Glas, da landet vieles was in den Sperrmüll gehören täte also größere Stücke wie Möbel oder Trümmer davon, kaputte Fernseher, Reifen und unsortierter Müll für den irgendwelche Anwohner anscheinend keine eigenen Mülltonnen haben, oder es sind "Landfahrer" die ihr Zeug gewohnheitsmäßig irgendwohin werfen, sprich Ausländer, das merkt man schon in einer Stadt wo hauptsächlich wohlhabende Deutsche wohnen (geleckt) und wo Ausländer (da hat die Stadtreinigung immer zu tun).

Das Hirngespinst daß die Firmen die Altkleider sammeln wie z. B. Rotes Kreuz, in Zukunft auch verschmutztes und kaputtes Zeug übernehmen sollen, ging (wie zu erwarten) voll nach hinten los, denn die haben keinen Bock noch mehr Müll auf eigene Kosten entsorgen zu müssen, also wurden in den Regionen wo ohnehin viel Müll in den Kleidercontainern landet, diese stattdessen abgebaut, nur noch in den "ergiebigen" weil wohlhabenden Vierteln findet man welche. Deswegen landen jetzt logischerweise viel mehr Kleider und Stoffwaren im Restmüll wie vor dieser Schnapsidee. Gut gemeint ist halt äußerst selten auch gut gemacht.
Inzwischen hat es mit dem wilden Müllen so ausgeartet, daß die Stadt an den "üblichen Stellen" Überwachungskameras anbringen will. Hab bisher noch keine gesehen, soll aber kommen. Zuweilen sieht man Polizisten wenn die zufällig einen Müllberg erspähen, daß die den mal durchforsten ob was nützliches, z. B. Briefumschläge mit Namen und Adressen drauf, zu finden ist, dann weiß man wer die Müllsünder sind oder wo sie zu finden sind. Dann setzt es Geldstrafen für wildes Müllen.
 

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