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Moppelproppel = Karriereflop

B

Beata

Gast
Manchmal habe ich den Eindruck als "Dicke" mit leichten Übergewicht ist man gleichzeitig Jobuntaulich. Gehst du auf irgendwelche Ämter sind die "Kirschen" schon fast magersüchtig, ebenso im Verkauf oder im Bürobereich. Dicke sieht man höchst selten. Eine ehem. Kollegen mit Gr. 54 war top in ihrem Beruf, bei Kündigung hatte sie echt Probleme wieder einen Job zu kriegen - ihre Körpermasse wurde ihr wirklich zum Verhängnis (wurde ihr sogar offen gesagt), bis dann ein Chef meinte er sucht wen zum arbeiten und kein Model. Ist Körperfülle wirklich ein Karrierekiller? Lt. einer Studie ja.
 
A

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Re: Moppelproppel = Karriereflop
Hallo, bin ehrlich eigentlich ja dadurch weil die meisten aus der Gesellschaft was gegen dicke Menschen hat. Ich sehe des anders ich bin selber mollig und ich finde man sollte einen Menschen nicht nach seinem Äuseren beurteilen, sondern nach seine Einstellung(auf die Arbeit bezogen mein ich). Weil es gibt dünne und dicke Menschen die Arbeiten wollen oder die nicht arbeiten wollen. Ich hab zum Glück einen Job und mir ist das auch noch nie gesagt worden, das sie mich nicht nehmen weil ich nicht die richtige Figur dazu hätte. Ab und zu ist das aber leider so, dass finde ich schade das man meist nur nach seinem Äußeren beurteilt wird!!

Liebe Grüsse von Lady
 
Hi,

ich schliesse mich meiner Vorschreiberin an, Dicke werden seltener eingestellt weil sie zum einen ein höheres Gesundheitsrisiko haben und man irgendwie doch sehen kann das man sein Gewicht ( sprich Leben) nicht so ganz unter Kontrolle hat. Ich denke das ist der Hauptgrund.
Äusserlichkeiten lassen auf Kompetenz und Leistungsstärke schliessen. Schlanke Menschen wirken einfach gesünder und leistungsfähiger, mag vielleicht teils ein Klischee sein..aber diese Klischees treffen nunmal Entscheidungen.
Lg
sahara
 
Das sehe ich nicht ganz so. Ich arbeite in einer Behöre, bin bei fast allen Vorstellungsgesprächen dank meines Amtes als Frauenvertreterin dabei, und die Kandidaten werden in einem sog. strukturiertem Auswahlverfahren ausgewählt. Und da zählt nur die Leistung, die in Punkten bewertet wird. Eine Punktekatalog verhindert, dass Äußerlichkeiten einfließen. Auf große Fehlzeiten wird natürlich geachtet, aber auch schlanke Menschen haben oft große Ausfälle vorzuweisen.
Und so arbeiten bei uns Dicke und Dünne. Eine Arbeitskollegin von mir, eine sehr hübsche Person, gebürtig aus dem Iran stammend, ist durchaus etwas mollig. Aber sie ist unsere kleine Kutschkugel, und ihre Rundungen machen sie eher sympathisch. Aber auch sie ist bei uns, weil sie aufgrund ihrer Leistung überzeugen konnte.
Vielleicht ist das in der freien Wirtschaft anders, da kann ich nicht so ganz mitreden, aber verallgemeinern kann man diese These nicht.
 
Hi zusammen,

das ist ganz einfach. Heutzutage werden nur noch junge, dynamische Supermenschen eingestellt, die exakt in die gewünschte Schublade passen müssen. Also schlank, jung, irgendwas studiert (egal was, hauptsache studiert) mit Anzug und Krawatte und absolut auf Karriere und Geld fixiert.

Menschen die auch nur geringfügig abweichen haben keine Chance mehr. Ob sie nun durch ihre Körperfülle abweichen oder sich einfach weigern eine Schlinge um den Hals (Krawatte) zu tragen spielt keine Rolle. Sie passen nicht in die Schublade also haben sie keine Chance.

Aber das wird sich ändern. Denn irgendwann wird auch die ignoranteste Firma mitkriegen, daß es ihnen nichts nützt junge, dynamische aber erfolglose Mitarbeiter zu haben. Denn mit dem Aussehen der Mitarbeiter lässt sich nunmal kein Geld verdienen (ausser in der Modebranche vielleicht). Irgendwann wird wieder Leistung zählen. Und zwar nicht die reine statistische Leistung (wieviel verkauft, produziert, verpackt ...) sondern die Gesamtleistung. Also auch wie der Mitarbeiter auf das Betriebsklima wirkt, ob er arbeiten will oder nur muss und solche Dinge.

Aber bis dahin ist es wohl noch ein langer Weg, denn gerade hierzulande (obwohl Deutschland angeblich ein freies Land ist) muss man einfach in ein gesellschaftlich akzeptiertes Klischee passen oder man hat verloren.

Gerhard
 
Hab auch studiert, aber früher oft zu hören gekriegt, ihr Profil passt uns nicht und manchmal fragst du dich wie machen andere das wenn sie von einem zum anderen total artfremden Job springen. BWL scheint so ein Universalstudium zu sein, oder auch die berühmte kaufmännische Ausbildung, die du selbst für die Kinokasse brauchst (überspitzt gesagt). Mein Mann geht auch ohne "Strick" um den Hals in Schlabbershirt zum Job und macht sich innerlich über die vielen Karrierelauerer lustig, die jeden Tag gebügelt ankommen, aber manchmal nur Sch...... produzieren.
 
ist doch einfach so, dass sich heutzutage jeder schwer tut einen job zu bekommen, dick oder dünn, häßlich oder schön, alt oder jung ...

natürlich sind manche leute bei manchen stellen benachteiligt ... aber so ist das halt, andere sitzen im Rollstuhl und können auch niemandem die schuld geben ...


m.
 

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