RosaRegenwurm
Neues Mitglied
Hallo zusammen
ich weiß gerade nicht mehr weiter und hoffe, dass ich hier ein bisschen sortieren kann und vielleicht eine Einschätzung bekomme.
Ich bin 32 und arbeite seit zwei Jahren in einem mittelgroßen Unternehmen im Büro. Am Anfang war das Klima wirklich gut, ich wurde freundlich aufgenommen und hatte das Gefühl, gut ins Team zu passen. Seit ungefähr acht Monaten hat sich das aber schleichend verändert, und inzwischen frage ich mich ernsthaft, ob das, was passiert, schon Mobbing ist oder ob ich einfach zu empfindlich bin.
Konkret erlebe ich im Moment folgendes:
Mit der Zeit hat sich das alles ziemlich in mir festgefressen. Ich schlafe schlecht, gehe Situationen im Kopf dauernd durch, zweifle immer mehr an mir selbst und mache Fehler, die mir früher nie passiert wären. Nach der Arbeit weine ich oft im Auto oder zu Hause, ich fühle mich innerlich wie gelähmt. Einerseits denke ich mir, dass ich mich nicht so anstellen sollte. Andererseits habe ich das Gefühl, dass hier gerade etwas passiert, das mich nach und nach kaputt macht.
Ich ertappe mich immer häufiger bei Gedanken wie.
"Vielleicht bin ich einfach nicht für diesen Job gemacht."
"Vielleicht bin ich wirklich zu empfindlich."
"Gleichzeitig fühlt es sich aber auch unfair und abwertend an."
Ich habe das Wort "Mobbing" bisher nur ganz vorsichtig gedacht, weil ich Angst habe, zu übertreiben oder mich lächerlich zu machen. Trotzdem merke ich, dass ich da allein nicht mehr gut rausfinde.
Meine Fragen sind deshalb:
Ich wünsche mir im Grunde einfach nur, wieder mit einem einigermaßen guten Gefühl in die Arbeit gehen zu können, ohne ständig Angst vor der nächsten Spitze oder dem nächsten Ausschluss haben zu müssen. Gleichzeitig möchte ich mich selbst ernst nehmen und nicht alles gegen mich richten.
Danke an alle, die sich die Zeit nehmen, das zu lesen. Ich freue mich über jede Rückmeldung, Einschätzung oder Erfahrung.
ich weiß gerade nicht mehr weiter und hoffe, dass ich hier ein bisschen sortieren kann und vielleicht eine Einschätzung bekomme.
Ich bin 32 und arbeite seit zwei Jahren in einem mittelgroßen Unternehmen im Büro. Am Anfang war das Klima wirklich gut, ich wurde freundlich aufgenommen und hatte das Gefühl, gut ins Team zu passen. Seit ungefähr acht Monaten hat sich das aber schleichend verändert, und inzwischen frage ich mich ernsthaft, ob das, was passiert, schon Mobbing ist oder ob ich einfach zu empfindlich bin.
Konkret erlebe ich im Moment folgendes:
- In Besprechungen werde ich oft ignoriert oder mitten im Satz unterbrochen, als wäre das, was ich sage, unwichtig.
- Wichtige Informationen bekomme ich häufig nicht, ich erfahre Dinge viel später oder zufällig über Umwege.
- Wenn ich den Raum verlasse, habe ich mehrmals mitbekommen, dass hinter meinem Rücken gelacht oder getuschelt wird.
- Es gibt WhatsApp Gruppen, in denen sich das Team abstimmt, ich bin dort nicht drin und erfahre nur am Rand, dass dort vieles besprochen wird.
- Eine Kollegin macht immer wieder abwertende Bemerkungen über meine "Sensibilität", so in die Richtung "Du bist halt wieder zu sensibel" oder "Du musst dir halt nicht immer alles so zu Herzen nehmen".
Mit der Zeit hat sich das alles ziemlich in mir festgefressen. Ich schlafe schlecht, gehe Situationen im Kopf dauernd durch, zweifle immer mehr an mir selbst und mache Fehler, die mir früher nie passiert wären. Nach der Arbeit weine ich oft im Auto oder zu Hause, ich fühle mich innerlich wie gelähmt. Einerseits denke ich mir, dass ich mich nicht so anstellen sollte. Andererseits habe ich das Gefühl, dass hier gerade etwas passiert, das mich nach und nach kaputt macht.
Ich ertappe mich immer häufiger bei Gedanken wie.
"Vielleicht bin ich einfach nicht für diesen Job gemacht."
"Vielleicht bin ich wirklich zu empfindlich."
"Gleichzeitig fühlt es sich aber auch unfair und abwertend an."
Ich habe das Wort "Mobbing" bisher nur ganz vorsichtig gedacht, weil ich Angst habe, zu übertreiben oder mich lächerlich zu machen. Trotzdem merke ich, dass ich da allein nicht mehr gut rausfinde.
Meine Fragen sind deshalb:
- Wie würdet ihr das von außen einschätzen. Ist das schon Mobbing oder eher ein normaler, wenn auch blöder Teamkonflikt
- Kennt jemand von euch eine ähnliche Situation. Was hat euch geholfen
- Wie kann ich mich innerlich und äußerlich besser schützen, ohne gleich zu kündigen
- Ab welchem Punkt würdet ihr an Vorgesetzte, Betriebsrat oder ähnliche Stellen herantreten
Ich wünsche mir im Grunde einfach nur, wieder mit einem einigermaßen guten Gefühl in die Arbeit gehen zu können, ohne ständig Angst vor der nächsten Spitze oder dem nächsten Ausschluss haben zu müssen. Gleichzeitig möchte ich mich selbst ernst nehmen und nicht alles gegen mich richten.
Danke an alle, die sich die Zeit nehmen, das zu lesen. Ich freue mich über jede Rückmeldung, Einschätzung oder Erfahrung.