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Mobbing

na ja.. deshalb bin ich dann auf die andere schule… und um dort NICHT gemobbt zu werden

ich sitz im unterricht und werde von den beiden mit steinen beworfen . ich bin aufgestanden und zur schulleitung gegangen.

Er geht in die umkleide und zerschneidet einfach so die tasche eines mitschülers!! Und dann geht er zu dem hin und haut in voll ins gesicht . zwischen den fingern hatte eer ein feuerzeug geklemmt……. 😉

Also...
mein Sohn hatte ebenfalls die Schule gewechselt, weil das Mobbing in der ersten Schule überhand nahm und die Schule selbst nichts unternahm.

Im nachhinein gesehen war das auch mein Fehler, denn ich habe immer versucht mit der Schule dennoch zu kooperieren. Ich hätte viel massiver vorgehen sollen. (Manche Vorfälle hatten eindeutigen Strafvergehenscharakter, das Schulamt wäre sicher auch nicht uninteressiert gewesen.)

Beim Wechsel hatte ich ein Gespräch mit dem neuen Direktor. Er war informiert über unser Problem.

Und siehe da. Es geht!
Die Schule hat Möglichkeiten einzuschreiten und zu lenken.

Bei solchen Vorfällen, wie von dir beschrieben, hätte ich einen Anruf in der Schule getätigt und diese hätte sich darum gekümmert.
(Hierzu bindet die Schule die Lehrer ein, den Schulpsychologen, die ansässige Sozialarbeiterin der Schule und wenn nötig werden Strafen verhängt. Eine Strafanzeige von unserer Seite hat es auch schon mal gegeben, die nach Einigung mit dem Täter zurückgezogen wurde unter der Promisse, dass jetzt dann Ruhe ist.)

Was ich zuvor nie gedacht hätte - es hat sich jedes Mal nach dem Einschreiten beruhigt, es kam NICHT zu irgendwelchen Rachefeldzügen der Schüler oder was auch immer befürchtet wird.

Es geht nicht, dass du mit STEINEN im Unterricht beworfen wirst. Hier vernachlässigt die Schule ihre Aufsichtspflicht. Und es geht nicht, dass in der Schule Schüler bedroht werden. Da hat die Schule einzuschreiten.

Es gibt nur diese Möglichkeiten:
Deine Eltern treten deutlicher auf und helfen dir deine Interessen zu vertreten.
Ihr informiert den Rektor und falls da nichts passiert, das Schulamt.
Oder du musst wechseln wenn es nicht besser wird.

Ich sehe das mittlerweile auch nicht mehr als "Flucht". Dieses Denken hat meinem Sohn in der ersten Schule nur Jahre des Leidens beschert. Die Schule an sich ist eine Zwangsgemeinschaft. In dieser strikten Art ist man später nie wieder in eine Gemeinschaft gezwungen. Selbst Arbeitsstellen kann man wechseln und kündigen.

Das Denken, dass es woanders das Selbe wird, ist Täterdenken. Dieses Denken impliziert, dass der Gemobbte "Schuld" wäre. "Schuld" ist jedoch eher das Aufeinandertreffen innerhalb einer Zwangsgemeinschaft, von Menschen, die ihr Selbstbewußtsein im Unterdrücken anderer suchen und keine Empathie besitzen, auf andere Menschen, die in dieser Gemeinschaft dort aus irgendeinem Grund eine schwache Position haben - in Verbindung mit fehlender Regulation von außen.

Als erstes würde ich den Weg über die Schule anraten. Es läßt sich wirklich etwas machen, Kopf hoch!
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo diabolo,

schau mal hier: Mobbing. Hier findest du vielleicht was du suchst.

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