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Mobbing/Intrigen durch Gruppe, die ich ehrenamtlich leite(te?)

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Wenn Du findest, dass meine Gedanken nicht passen, dann entschuldige ich mich hiermit. Es war wirklich nicht meine Absicht, Dir etwas zu unterstellen. Ich habe es aus Deinen Zeilen entnommen, aber ich ich kann mich natürlich irren. Soll ich meine Beiträge löschen? Ich will Dich nicht verärgern.
Mit „passen“ hat das nichts zu tun. Sondern mit Fairness. Außerdem stimmt es nicht, dass du mich nicht verärgern willst. Du willst mich provozieren. Denn sachliche Kritik/Argumente fehlen dir. Da ist nichts Konstruktives dabei.
 
Du stellst in einem Forum eine Frage. Verschiedene Menschen antworten dir, ganz verschiedene Dinge.

Sobald aber jemand an dir, deinem Selbstbild, auch nur geringfügig kratzt, wirst du unangenehm. Sehr unangenehm.

Kann es sein, dass es immer so ist, wenn jemand nicht nach deiner, um mal bei der Musik zu bleiben, Pfeife tanzt?

Du erträgst es ja nicht, wenn jemand auch nur ein wenig anders reagiert, als du es gerne hättest.

Das führt im Leben halt zu Konflikten, sei es bei Freundinnen, sei es in anderen Gruppen.
 
Was mir bei deinem Anfangsbeitrag fehlt, wie du dich verhalten hast. Es muss ja eine Situation geben, von denen alle der Meinung sind du hättest überreagiert bzw. wärst zu empfindlich.

Das was Person X macht, ist jedenfalls auch nicht die feine Art. Da es ein Ehrenamt ist, würde ich überlegen, ob es das noch wert ist. Wenn man sich nicht mehr willkommen fühlt, macht es wenig Sinn zu bleiben.
 
Ich habe mir jetzt einige deiner Reaktionen auf die Beiträge, der User hier durchgelesen.
Kann es sein, dass du dich sehr schnell kritisiert fühlst und nie gelernt hast, mit Kritik umzugehen?
Bist du jemand, der auf Ratschläge und Feedback, mit Rechtfertigungen reagiert und (zumindest innerlich) beleidigt ist?
Fühlst du deine Autorität schnell untergraben?
Was fühlst du, wenn jemand eine Idee hat, von der du auch sagen würdest, dass sie besser als deine ist?
Ist es dir schon immer wichtig gewesen, in dem, was du tust, die Beste zu sein?
 
Das führt im Leben halt zu Konflikten, sei es bei Freundinnen, sei es in anderen Gruppen.
Wobei es hier, soweit ich verstanden habe, um die Situation in einem Musik-Ensemble geht. Da herrschen auch meiner Erfahrung nach etwas andere Bedingungen als in einem Freundeskreis. Das ist eigentlich auch bei uns immer so gewesen. Ich kenne es eigentlich immer so, dass die Ensembles und Theatergruppen so geleitet werden, dass die Teilnehmer sich normalerweise bereit erklären, den Regeln und Anweisungen der leitenden Person bzw. Personen zu entsprechen. Einfach deswegen, weil ein gewisses Maß an Disziplin und Aufmerksamkeit nötig ist und weil Querelen eher dazu beitragen, dass der Verlauf der Probe aus dem Ruder läuft.
 
Entweder man baut alles so auf, dass tatsächlich demokratisch über alles entschieden wird. Das kann natürlich anstrengend sein.
Selbst dann sollten die demokratischen Prozesse in geregelten und ordentlichen Bahnen ablaufen, finde ich. Also dass man eben zu bestimmten Zeiten (vor oder nach der Probe) über Probleme und Änderungswünsche spricht, aber dass zumindest die Proben ohne Querdiskussionen und Widerspenstigkeit ablaufen können. Wichtig fände ich auch, dass Kritik und Änderungswünsche in einer wertschätzenden und respektvollen Atmosphäre genannt werden, ohne jemanden abwerten oder diskreditieren zu wollen.

In der hier beschriebenen Situation schien mir das eher nicht der Fall zu sein. Zumindest liest es sich für mich so.
 
Die Frau, die mit der ständigen Kritik angefangen hat, hätte so oder so zeitnah ausgeschlossen werden müssen als sie die Regeln nicht akzeptiert hat. Nachher ist man halt immer klüger.
Wenn ich ein Ensemble leiten würde, wäre ich ehrlich gesagt von so einer Situation auch überfordert. Normalerweise wäre ich davon ausgegangen, dass die Mitwirkenden selbstständig motiviert sind, so gut wie möglich mitzuwirken und Kritik konstruktiv zu äußern.
Wenn jemand ins Ensemble kommt, der ständig querschießt, meckert und andere Mitwirkende gegen die Leitung aufbringt, dann würde mich das vermutlich auch aus dem Konzept bringen.
 
Der größte Knackpunkt war ja wohl auch - wenn ich das richtig verstanden habe -, dass vieles in Abwesenheit von dir @Cattleya diskutiert wurde. Wenn man so will hinter dem Rücken - und das ist noch einmal mehr ein No-no-no-go als eben der grundsätzliche Umgang mit einer konträren Meinung in einer solchen Konstellation. Interessant finde ich, wie sich die Neue so schnell zur Rädelsführerin aufschwingen konnte. War sie von Beginn an so mächtig, hat sie das systematisch und gar vorsätzlich entwickelt oder war es Ausdruck deiner Schwäche @Cattleya? Alles ist ja möglich, würde aber schon auch für die Zukunft einen Unterschied machen.

Ehrlicherweise wirkt es auch auf mich stellenweise so, als fühltest du dich sehr schnell angegriffen und da wir ja alle nicht selber beim Orchestervorfall dabei waren, ist es schwierig zu bewerten, ob du grundsätzlich so bist (oder auch nur wirkst - das reicht ja schon) oder einfach der eskalierten Situation geschuldet. Ich maße mir daher auch keine Einordnung an, einen selbstkritischen Gedanken könnte das aber sicherlich mal wert sein.

Über beide Aspekte (also grds, Umgang mit konträren Meinungen, dann aber auch die Art und Weise) würde ich gegenüber einer neuen Gruppe im Vorfeld sprechen. Es ist nicht ganz einfach, alle möglichen Entwicklungen im Vorfeld abzusehen. Wenn du jetzt also die Erfahrungen gemacht hast, ist es sinnvoll, die einfließen zu lassen und vorsorglich zu thematisieren.
 
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Sobald aber jemand an dir, deinem Selbstbild, auch nur geringfügig kratzt, wirst du unangenehm. Sehr unangenehm.

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Du erträgst es ja nicht, wenn jemand auch nur ein wenig anders reagiert, als du es gerne hättest.

Das führt im Leben halt zu Konflikten, sei es bei Freundinnen, sei es in anderen Gruppen.
Was meinst du denn konkret? Wer hat denn wo „geringfügig an meinem Selbstbild gekratzt“? Und wo genau bin ich „unangenehm geworden“?
 
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