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Mobbing in der Grundschule durch die Lehrerin

  • Starter*in Starter*in xnelex
  • Datum Start Datum Start
Hallo Deichgräfin!

Hallo EuFrank,

du scheinst keine Kinder zu haben, sonst würdest du nicht von
einen Rückzug sprechen.:mad:

Ich habe gesagt, dass ich meine Kinder vermutlich sofort von der Schule nehmen würde.

Was die Eltern angeht, so meine ich, dass man in der Tat abwägen muss, inwieweit man sich in so einen Streit begibt. In einer Kleinstadt zB kann das jahrzehntelange Konsequenzen haben. Auch wenn man im Recht ist, ist es in manchen Lebenslagen klug, sich zurückzuhalten. Und das hat nichts mit Feigheit etc. zu tun.

Ich unterscheide in solchen Fällen zwischen den Eltern und den Kindern. Was für die Eltern gut ist, muss nicht unbedingt auch für die Kinder gut sein.

...
In solchen Fällen kommst du mit deinen persönlichen,für mich weltfremden
Friede ,Freude,Eierkuchendenken nicht weit.
...

Ich bin ganz und gar nicht für Zurückhaltung wenn Auseinandersetzung und Widerstand angesagt ist. Aber wie gesagt - man muss abwägen.
 
Hallo xnelex.

Wenn es sich so verhält, wie du beschreibst , würde ich meine
Kinder nicht mehr zur Schule schicken sondern einfach unentschuldigt
Zuhause behalten.
Nach drei unentschuldigten Fehltagen m u ß die Schule
reagieren, und nach dem Verbleib der Kinder fragen.

Auf mündliche Nachfrage per Telefon würde ich nicht reagieren
sondern einfach auflegen.
Mündliche Absprachen am Telefon sind nie zu beweisen.

In deinem Fall müsste die Schule sich schriftlich nach dem Verbleib der Kinder erkundigen.

Auf dieses Schreiben der Schule kannst du dann reagieren und
zurückschreiben,

daß es eure vom "Gesetzgeber vorgeschriebene "
elterliche Sorgfalts.- und Fürsorgepflicht nicht zulässt,daß
eure Kinder wieder diese Schule besuchen,ohne weiteren
körperlichen und seelischen Schaden zu nehmen.
In diesem Schreiben würde ich noch anführen,daß sich trotz
der Gespräche mit den Beteiligten die schulische Situation
eurer Kinder nicht verbessert,sondern verschlechtert hat.

Von diesem Schreiben eine Kopie an die oberste Schulbehörde ,
die für diese Grundschule zuständig ist und eine Kopie an
den Vorsitzenden des Elternrates.

In das Schreiben an die Schulbehörde gleichzeitig eine Erklärung
was mit euren Kindern an dieser Schule geschieht und die Bitte
um einen Schulwechsel.

Ein Schulwechsel kann nur "begründet" mit Genehmigung
der Schulbehörde erfolgen.

Es wäre sehr hilfreich in eurem Fall, wenn du dir die Verletzungen
und blauen Flecken der Kinder von deinem Hausarzt hättest bestätigen lassen.


Gruß Karin
 
Hallo xnelex,

in der heutigen Zeit, mit Kindern,die im Elternhaus kein
Sozialverhalten und gebührenden Respekt vor ihren Mitmenschen gelernt
haben, stehen auch viele Lehrer dieser Situation machtlos gegenüber.
Diese Kinder lassen sich auch von einer Lehrkraft nicht belehren,
sondern reagieren mit Schimpfwörtern und Agression gegen diese Lehrkraft,werden in ihrem Elternhaus noch von den eigenen
asozial eingestellten Eltern in ihrem Tun bestärkt.

Aus diesem Grund haben es sich "einige"!! Lehrkräfte zu eigen gemacht,
diese auf ihre Person ausgerichtete Agression gezielt auf einzelne oft sehr sozial eingestellte Mitschüler zu lenken.
Dieses passiert zu Anfang durch bewusstes Lächerlichmachen vor der
ganzen Klasse.

Unser Sohn sagte uns damals die Lehrerein hätte ihn durch diese Aktionen für "vogelfrei" erklärt, sich einen persönlichen Prügelknaben geschaffen.
Vorher hatte er sich mit allen friedfertigen Schülern gut verstanden.

Man konnte sogar im Unterricht mit ihm machen ,was man wollte,es
wurde ständig von der Lehrerin gutgeheißen, sie sah zu,griff nicht helfend ein.

Auf diese Art werden a l l e Kinder, es ist ihnen selbst nicht bewusst,
von der Lehrkraft g e g e n einen einzelnen Schüler manipuliert,
es lachen alle über die gemeinen ungerechtfertigten Spässe der Lehrkraft mit.

Sie teilen so natürlich die Meinung des Lehrers und werden sich
hüten dem einzelnen,auf diese Art schwach "gemachten" Schüler zur Seite zu stehen.
Kündigem dem Mitschüler die Freundschaft, auch aus Angst,selbst das Mißfallen des Lehreres zu erregen.
Nun ist der Weg frei für die gewälttätigen Problemkinder.

Sie können sich und ihre Agressionen an dem auf diese Art durch die Lehrkraft schwach gemachten Schüler ausleben,
die anderen Schüler und die Lehrkraft
klatschen noch Beifall,in dem Wissen, solange ein Prügelknabe
vorhanden ist , wird sich die Agression der gewalttätigen Schüler,
nicht gegen die eigene Person richten.

So und nicht anders läuft es in vielen Fällen ab, dieses wurde mir
in einem Privatgespräch sogar durch einen Lehrer bestätigt,
welcher schon lang im Schuldienst steht.

Dieser Lehrer sagte mir damals , nur die Hälfte der ihm bekannten Lehrer machen ihren Job noch gern, kommen auch mit Problemfällen zurecht,
die andere Hälfte wären selbst schwache,unfähige Persönlichkeiten, welche
sich mit miesen Touren auf dem Rücken einzelner Kinder durch
den Schuldienst schummeln, ihren Job wenn es möglich wäre,
lieber heute als morgen an den Nagel hängen würden.

Dieses erzähle ich dir, xnelex, weil ich annehme, daß es auch bei dir
durch diese Umstände an der Schule schon Momente
gab in denen du an deinem eigenen Kind und deiner Erziehung
gezweifelt hast.

In solchen hilflosen Momenten fragt man sich als Eltern,
ob es in der heutigen Zeit nicht besser gewesen wäre sein Kind zur
brutalen Gewalt erzogen zu haben.

Gruß Karin
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Deichgräfin,

Du hast in vielen Punkten Recht. Viele Lehrer sind überfordert und gehen auch eher mit Frust als mit Freude in die Schule.

Zum Glück reagieren sich die meisten aber nicht auf diese Art aus, indem sie den Frust an Schwachen auslassen. Aber hilflos ist man manchmal schon den Verhaltensauffälligen gegenüber.

Leidtragend an der ganzen Sache sind eigentlich die Kinder. Sowohl die Schwachen, Netten, die nicht auf ihre Kosten kommen (und in Ausnahmefällen zu Opfern der lehrer werden) als auch die Verhaltensauffälligen. Denn die sind ja nicht ohne Grund so. Da wird zu Hause einiges schief laufen, wenn Kinder in den ersten Klassen schon so aufdrehen.

Es ist bestimmt nicht gut, sein Kind zu Gewalt zu erziehen (ich vermute mal, dass Du das auch nicht wirklich gemeint hast).

Aber in so einer Situation kann man seinem Kind zeigen, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss. Dass man nicht machtlos gegen irgendwelche Obrigkeiten ist.
Das Kind muss erfahren, dass die Eltern ihm Rückhalt bieten.

Was aber auch wichtig ist, ist das, was Deichgräfin gesagt hat: Sammelt Beweise. Wenn da Körperverletzungen gegen das Kind vorliegen, ab zum Arzt.

Und ihr solltet Euch eins bewusst machen. Klar es sind Eure Kinder und von denen denkt man nur das beste- aber Kinder verhalten sich in der Schule anders als zu Hause. Und sie nehmen auch Dinge anders wahr. Ich will nicht sagen, dass sie lügen und ich denke, dass in dieser Schule einiges im Argen liegt. Aber ich denke auch, dass bei Euch nicht alles so ankommt, wie es tatsächlich ist.

Darauf, dass die Schule nach drei Tagen nachfragt, wo die Kinder bleiben, würde ich mich nicht verlassen. Das kann durchaus länger dauern...

Ich halte es für sehr vernünftig, mir da weitere Unterstützung zu holen => am besten juristischen Rat. Damit die Sache auch wirklich geklärt wird.

ich drück Euch die Daumen!

Sori
 
hi,

aus sicherer quelle weiß ich, dass es wichtig ist , druck auszuüben. wenn die rektorin zur lehrerin hält, dann muss das schulamt eingeschaltet werden. schriftlich ist immer am besten. ALLES festhalten was passiert. protokoll drüber schreiben. ich würde mich sogar mal an die örtliche presse wenden...und das auch vorher in der schule sagen. normalerweise hat so etwas wirkung!einen rechtsanwalt einzuschalten ist auch immer gut, zumindest einen brief schreiben lassen, hat 100% wirkung!
bei solchen kämpfen bin ich zwar eher auch für einen schulwechsel, weiß aber, dass dies nicht so einfach ist....das geht , wenn man auf einer gemeinschaftsschule ist, aber auf eine katholische z.bsp. möchte, dann müssen die kinder genommen werden, wegen der religion. einfach so ist schwieriger....
 
kommt ja auch drauf an, wo ihr herkommt. In ner größeren Stadt, wo es einige GS in der Umgebung findet, gibts meistens ne private (z.B. kirchliche) die aufnimmt - manchmal kann man auch mit den staatlichen was regeln.
Aufm Dorf, wo es nur eine gibt, ist das schon wesentlich schwieriger. Aber versuchen sollte man es auf jeden Fall!
 
HALLO
Hurraaaaaaaaa wir haben eine neue Schule und die Kiddis gehen ab Montag dort hin *hüpf*
 
Es freut mich für euch ,
daß es so schnell und reibungslos geklappt hat.
Ich wünsche deinen Kindern viele Freunde und Glück auf dem weiteren Schulweg.

Gruß Karin
 

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