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Mittelschule ?

Mit 13 Jahren muss sie nicht verstehen, worum es im Leben geht. In diesem Alter haben die wenigsten Kinder Lust auf Schule und beschäftigen sich lieber "faul und bequem"mit anderen Dingen, die viel mehr Spaß machen. Lernen gehört da einfach nicht dazu. Und die Weitsicht, wozu man überhaupt lernt, fehlt auch noch.

Du hast sie von der 1. bis zur 6. Klasse sehr unterstützt und sagst nun - nachdem sie in der 7. Klasse deine Hilfe nicht mehr wollte und scheiterte - dass es reicht und so nicht mehr weiter geht.

So geht es nicht weiter, so wird sie nie selbstständig und selbstverantwortlich sein. Das ist nicht gut, sie muss es lernen, dass so macht sie Eigentor, sie muss die Klasse wiederholen und länger in der Schule sitzen.
Deine Tochter hat noch viel Zeit, zu lernen selbstständig und selbstverantwortlich zu werden. In der 7. Klasse zu sagen, sie möchte keine Hilfe mehr, war doch schon ein Schritt, ein Versuch selbstständiger zu werden. Wenn das nicht gleich klappt, sollte sie aber auf die Hilfe und Unterstützung ihrer Eltern vertrauen können und nicht plötzlich mit der Aussage "was man sät, wird man ernten" stehengelassen werden. Sie kann selbst noch gar nicht richtig begreifen, wie wichtig eine gute Schulbildung ist. Du weißt das aber.

Sie hat es in Spanisch mit deiner Unterstützung von einer 6 auf eine 3 geschafft. Wie sieht es in den anderen Fächern aus? Ist sie dem Unterrichtsstoff gewachsen? Vielleicht könnt ihr eine Mischung aus selbstständigem und unterstützendem Lernen finden. So musst du nicht die ganze Zeit bei ihr sitzen und zu 100% alles mit ihr lernen, aber könntest sie durch das Abfragen von Vokabeln und Lernstoff oder das gemeinsame Lösen von Aufgaben unterstützen.

Wenn sie dieses Schuljahr nicht schafft, dann kann sie es wiederholen. Das ist nicht schlimm.

Sie hat geweint und hoch und heilig versprochen, dass sie sich ändern und lernen wird, sie will auf die Mittelschule nicht gehen. Aber es hat sich nicht geändert und mittlerweile sind wir müde weiter so zu machen.
Sie will ... dann helft ihr doch dabei, wenn ihr seht, dass sie es noch nicht allein schafft.
 
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Hallo dreampudelchen,

schau mal hier: Mittelschule ?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Was ist denn der Unterschied zwischen Mittel und Realschule? Bei uns gibt es Haupt- Realschule und das Gymnasium.

Du hast wirklich viel gemacht bzw alles abgenommen. Ich kenne es so: Kind macht Hausaufgaben und Eltern überprüfen das und haben einen Blick drauf, ob die Hausaufgaben gemacht werden, die aufgetragen werden. Aber Kopien? Wozu denn kopieren?

In 2 bis 3 Jahren stehen Bewerbungen an. Willst Du die auch für sie schreiben?

Lass es einfach mal laufen. Solange Du Dich aufregst, desto gewisser ist sie sich, daß Mama es schon richten wird.

Mit 13 Jahren kann man nicht alles überblicken....die Zeit vergeht so schnell....Sie ist 16....

Ich würde sie auf die Mittelschule (ist das Hauptschule?) schicken. Sie braucht noch bisschen zur Reife. Warum Druck.

Die Tochter meiner Freundin hat sich für die Realschule entschieden, weil sie noch "spielen " und Freizeit haben wollte statt büffeln und danach aufs Gymnasium und sie studiert heute. Fand ich ganz pfiffig. Sie hat eine Entscheidung gefällt und durchgezogen.

Wenn für Deine Tochter das "Warum" fehlt, dann kannst Du nichts machen und manchmal ist nichts machen die Lösung damit etwas neues wachsen kann und neues wachsen kann nur etwas, was ein Bestreben hat zu wachsen

Auch wenn man als Eltern das Gefühl hat, die Tochter entgleist....lasse sie machen und ihre eigene Gedanken sich machen und eige
 
Sie wollte selber auf die Realschule gehen, und wir haben sie gefragt ob es anderes, als in der Grundschule laufen wird. Sie hat als ja geantwortet. Sie wusste, dass sie mehr sitzen und lernen muss

Habe ich hier denn nicht geschrieben, dass sie viel zu viel Unterstützt habe ?

Man denkt natürlich, dass sie noch nicht so reif und sie wird sich noch ändern.

Aber mittlerweile ist mir klar geworden, dass ihr Verhalten zu ihr Lebenseinstellung gehört

Ich kann an mich, meine Schulkameraden mit 13 erinnern und kann mit anderen Mädchen aus unserem Bekanntenkreis vergleichen.

Wann will sie denn reif werden um zu verstehen, dass sie lernen soll ?

Aber mittlerweile ist mir klar geworden, dass ihr Verhalten zu ihr Lebenseinstellung gehört.

Man sollte auch an sich denken, an eigene Gesundheit und man brauch sich nicht so für die eigene Kinder zu opfern.
 
@Sulamita, ob Du zu viel oder zu wenig getan hast, wirst Du in aller Regel nie erfahren. Wenn Deine Tochter bislang immer von Dir mit den besten Absichten unterstützt wurde, hatte sie es bisher ja noch nicht notwendig, eine eigene Entscheidung zu treffen. Du hast sie ihr abgenommen. Das jetzt abrupt abzubrechen, könnte sie womöglich in Schwierigkeiten bringen.

Aus meiner Sicht solltet ihr euch ohne Ärger und erhobenen Zeigefinger zusammen setzen und mit einander besprechen, wie ihr das alles sinnvoller machen könnt. Auf die Dauer zerstörst Du die Beziehung zu Deiner Tochter, wenn Du sie zu etwas zwingst, aber sie ist auch noch nicht alt genug, um alles selbst zu regeln, auch wenn sie das glaubt. Ob sie wirklich faul ist, vielleicht ja, vielleicht nein. Du wärst nicht der erste Elternteil, der sich bei seinem eigenen Kind irrt.

Redet mit einander und hört euch mit dem Herzen zu. Und die eine oder andere miese Note ist vielleicht auch notwendig, um aufzuwachen und zu lernen. Dein Kind ist ein eigenständiger Mensch. Der Vergleich mit Dir und anderen kann da nur zu einem ganz kleinen Teil helfen.
 
Aber heute doch nicht mehr.
Gibt es da HS - MS - RS und Gymi?
ganz früher, so zur Zeiten meiner Oma,
war die Hauptschule die Mittelschule;

dann wurde die Mittelschule zur Hauptschule.
Nun ist sie wieder zur sog. Mittelschule geworden

zumindest hier in Bayern.

Mittelschule, auf der Haupt- und Mittelschulabschluss gemacht werden kann.
Realschule mit Mittlerer Reife
Gymnasium mit Abitur.
 
Tja, die Pupertiere sind schon eine merkwürdige Gattung der menschlichen Art.
Ich habe selbst 5 Jahre an der Mittelstufenschule Schüler mit ADHS betreut. Bei uns Haupt- und Realschulzweig in einer Schule, je nach Leistung wechselbar.
Zu Deinem Problem ist mir da aufgefallen, dass es immer heißt: " für den Test müßt ihr zu Hause das und das lernen......"
Aber wie "Lernen" eigentlich funktioniert und praktisch umgesetzt werden kann, das hat keiner erzählt.
Also habe ich mich mal hingesetzt und Methoden für "Leichter Lernen ohne Stress" zusammen gesammelt und in einem Kurs angeboten.
Die erstaunlichste Erkenntnis dabei ist, dass unser Gehirn am liebsten witzige und gerne auch völlig abstruse Bilder mag. (nicht auf meinem Mist gewachsen, kommt tatsächlich aus der Wissenschaft)

Ein Beispiel daraus:

Wörter sinnfrei aufteilen
Kurzbeschreibung:

Ein Wort, wie z.B. das englische Wort starving für „verhungern“ wird bildlich in den star, also einen Stern, an dem ein wing (Chickenwing) hängt, aufgeteilt.
Feedback der Teilnehmer:
Sehr erstaunliches Resultat. Auch Tage danach (ohne irgendeine Wiederholung) konnten fast alle Teilnehmer das Bild „Stern, an dem ein Hähnchenflügel hängt“ beim Wort starving vor ihrem geistigen Auge aufrufen und zu dem Wort „verhungern“ weiterleiten. Funktionierte auch rückwärts von verhungern zu starving bestens. Wurde sehr gut angenommen.
Bedeutung der Lerntechnik:
Obwohl fern ab jeder Logik kann sich unser Gehirn sehr gut abstruse Bilder merken und mit einer nicht einmal direkten Bedeutung verbinden. Hierbei gilt tatsächlich: je abstruser und lustiger das geistige Bild, desto besser die Verknüpfung und die Erinnerung. Kann auch bestens mit anderen Techniken, wie z.B. dem Karteikastensystem, kombiniert werden.

Es gibt also tatsächlich Lerntechniken für zu Hause, die richtig Spass machen und auch Lernmuffel begeistern können. War jetzt nur ein Beispiel, es gibt da einiges mehr wie Gedächnispalast, Karteikastensystem, Bilderketten usw.
Bei Interesse kann ich gerne noch weitere einstellen oder einfach mal googeln.
 
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Vielleicht fehlt manchen Kindern ja das Gefühl, dass es noch genug um sie und ihre Zukunft geht. Da hilft es auch nicht unbedingt einfach z. B. nur zu sagen, dass das Kind nicht für die Eltern oder Lehrer lernt, sondern für sich. Konkreter sollte es da werden. Hierbei hilft es sicher ab und an mal im Einzelnen mit dem eigenen Kind verschiedene Dinge des Lebens langsam zu durchdenken (sich Zeit nehmen) und möglichst nichts Wichtiges zu vergessen (Positives wie Negatives) und dem Kind dabei nicht einfach alles vorzudenken. Nicht einfach alles vorzudenken soll dem Kind dann noch die Freude lassen auch selbst denken zu dürfen, während man auch bejahend oder revidierend auf die Versuche des Kindes eingehen könnte. Dann könnte ich mir denken, dass es sich dadurch angenommen und besser fühlt. Auch könnte manchen Kindern das Gefühl irgendwo abhanden bekommen sein, dass es um ihr Wohl geht. Ein Kind könnte vermuten, dass es mehr nur um die Eltern und ihr Wohl geht. Hierzu würde ich sagen, dass eine Dramatisierung von schlechteren Noten, die ein Kind erhalten hat, nicht unbedingt brauchbar ist, um diese dadurch zu verbessern und dieses Gefühl wie im vorletzten Satz gemeint ist zu nähren. Ebenfalls würde ich sagen, dass es darauf ankommt, wie man mit einer Person lernt und ob diese sich noch sicher genug fühlt, auch wenn das mal mit einen gewissen Druck passieren sollte. In einer Atmosphäre der Angst beispielsweise liese sich denke ich nicht so gut lernen, da dann mehr über die Angst hängen bleiben wird und schlimmstenfalls, dass man selber als Eltern als egoistisch und böse wahrgenommen wird und das Kind dichtmachen könnte, wenn es das Gefühl haben sollte keinen Ausweg zu haben. Da könnte man sich mal als Eltern fragen, was man an sich selbst konkret verbessern kann, damit sich das Kind auch verbessern kann. Und zu schlechten Zensuren würde ich noch sagen, dass das ein Zeichen dafür sein kann, dass ein Kind ein psychisches Problem haben kann, besonders wenn diese plötzlich insgesamt schlechter werden. Da könnte hierzu sicher auch ein Psychologe hilfreich sein und nicht nur allein als Eltern über sich selbst nachzudenken und gebenenfalls irgendwo Verhaltensänderungen vorzunehmen.
 
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