Ausnahmsweise
Sehr aktives Mitglied
Das ist jetzt nur so ein Beispiel, wo behauptet wird, der Mensch/Mann habe es selbst in der Hand, wo es aber nicht stimmt
Ein hilflos seinen Hormonen ausgeliefertes Wesen, schwach, ohne Willen, dieses Bild transportierst du damit.
Das soll der Mann sein, den Frauen wollen?
Auf solche Männer verzichte nicht nur ich dankend.
Ich will einen heißen, sexy Mann. Der sich im Griff hat, zu benehmen weiß und Werte vertritt, die gesamtgesellschaftliche Probleme nicht befeuern und stützen, sondern ihnen entgegenwirken.
Bei der Objektifizierung, ja, klar, man kann als Mann eigentlich beides, würde ich sagen. Man kann die Frau halt als Frau begehren oder sie mehr als Mensch sehen, mehr auf ihren Charakter, ihre Stimmung usw. fokussieren. Man kann sich, wie bei allem, auf unterschiedliche Aspekte konzentrieren. Ich finde aber auch nichts Schlimmes dabei, wenn sie im passenden Augenblick rein Objekt der Begierde ist.
Für ONS objektifizieren auch Frauen Männer. Benutzen sie, oft, ohne dass denjenigen das bewusst würde.
Nur kann jeder Mensch, der das möchte, Anstand und Benehmen besitzt, und RESPEKT für sein Gegenüber empfindet, solche primitive Verhaltensweisen vom Alltag trennen.
Ich kann mich im Alltag völlig normal verhalten.
Und wenn ich WILL, kann ich mir primitive Momente erlauben. Keiner erwartet langweiligen Perfektionismus.
Mal eine Frage:
Kannst du dir für einen Moment vorstellen, verantwortungsvoller Vater einer Tochter zu sein?
Wie würdest du wollen, dass Männer mit ihr umgehen?
Du hast wie jeder Mensch eine gesellschaftliche Verantwortung.
Durch dein Verhalten gestaltest du die Grundstimmung in der Gesellschaft mit.
Schade ist es, wenn etwas primitivere oder noch junge und hormonüberschüssige Männer nur das Objekt in der Frau sehen und sich entsprechend verhalten.
Wenn man jünger ist, fährt man mehr auf den Sex, den Körper ab und erkennt die zwischenmenschliche Situation nicht so gut.
Du schließt von dir auf andere und stellst dies als allgemeingültige Tatsache dar.
Ist es nicht.
Es gibt ebenso junge und sehr junge Männer, die älteren bezüglich der Sozialkompetenz weit überlegen sind.
Und noch was fällt mir dazu ein. Ich glaube, wenn ein Mann mit einer schönen Frau zu tun hat, dann ist es schwer, diese Aspekt der sexuellen Anziehung ganz auszuschalten oder zu ignorieren.
Für sexuelle Anziehung brauche ich mehr als Schönheit. Und ich wage zu behaupten, dass dies auch bei einigen Männern der Fall ist.
Zu sabbernden Idioten mutieren zum Glück nur wenige, zu aufdringlichen Idioten leider schon mehr.
Ich kann sowohl registrieren "sieht gut aus" als auch "finde ich heiß", ohne dass ich mich deshalb hirmongesteuert zur - in dem Fall - Horstin machen müsste.
Irgendwo will der Mann doch immer was von der Frau
Klingt sehr wahllos. Objektdenken.
Frau als nutzbarer Gegenstand.
Verfügbare Massenware.
Männer, die noch in diesem Denken festhängen, taugen höchstens - so sie denn richtig gut aussehen - zur primitiven Objektifizierung. Benutzen.
Liefern sie gut, evtl. mit Wiederholungsfaktor. Schwierig, da man den Rest ja auch ertragen muss.
Für mehr gibt es andere Männer.
In einem anderen Forum schrieb mal eine Frau ganz überrascht, dass die Männer auf der Arbeit nicht aufhören, sie anzubaggern, sie nicht einfach nur als Kollegin nehmen können. Das überrascht mich überhaupt nicht. Die Schönheit, die Anziehung, das ist einfach der viel stärkere Eindruck, Reiz, das überspielt doch alles andere.
Dir kommt nicht ein einziges Mal der Gedanke, dass Frauen das eher abstößt als anzieht?
Plump, primitiv.
Was soll an so einem Mann reizvoll sein?
Er degradiert sich zu willenloser, verfügbarer, schwacher Ware.
die scharfe Maus aus der Buchhaltung.
Würg.
Nivea, stimmt's?