springer
Aktives Mitglied
Ich gebe Patch da recht.
Die Mädels, die in meiner Schule nicht die "hellsten Leuchten" waren, sitzen nun allesamt (ja, alle) Daheim mit ein oder mehr Kindern, manche haben eine Berufsausbildung, andere nicht, da sie gleich nach dem Abschluss gemuttert haben. Verheiratet oder gar mit dem Vater zusammen ist kaum eine.
Alle die, die in der Schule gut waren und ein behütetes Elternhaus hatten, haben eine Ausbildung, einen Job oder studieren. Nur eine von letztgenannten bekommt jetzt ihr erstes Kind, davor hat sie geheiratet.
Da verwechseltst du etwas. Dass die gebildeten Mädchen noch keine Kinder haben, ist keinerlei Beweis dafür, dass sie keinen Sex hatten, sondern eher ein Beweis, dass sie etwas mehr über Verhütung wussten und kurz vor dem Sex ihren Verstand nicht völlig ausgeschaltet sondern erst einmal zu einem Gummi gegriffen haben, bzw. dass sie die Möglichkeit (das Geld) hatten, regelmäßig die Pille zu nehmen.
Meiner Meinung nach sind die Moralregeln aus der Vergangenheit einfach dadurch begründet, dass früher eine Frau erst verheiratet sein musste, um Kindern eine materielle Überlebenchance zu geben. Und solange es keine Verhütung gab, war Sex=Schwangerschaft.
Heute ist das ganz anders und es ist überhaupt nicht einzusehen, wieso man zwei biologisch ausgereiften Menschen eine der schönsten Sachen, die man zusammen machen kann, verbieten soll.