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Mit dem Sex warten

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Angelo

Aktives Mitglied
Gibt es das unter jungen Leuten heute überhaupt noch, ohne dass sie als verklemmt angesehen werden?
Warten bis man sich erst richtig kennen gelernt hat, was auch länger dauern kann, unter Umständen auch Monate. Oder gar warten bis zur Ehe?


Gibt es das bei den heutigen Teens oder Twens überhaupt noch?


.
 
Weil es interessiert.
In einer Bekanntenrunde haben wir unlängst darüber diskutiert.
Die Mehrheit hat gesagt, nein die Jugend wartet heute nicht mehr.
Früher wäre das noch anders gewesen, da gab es noch viele die konnten und haben auch länger zugewartet.
Heute wäre Sex fast ein Muss nach kürzester Zeit.


.
 
kp, kenn nicht soviele von der Sorte und ausserdem ist die Fragestellung etwas fragwürdig. ,,gibt es noch'' erwekt ja den Eindruck, dass vorherige Generationen in der Hinsicht anders waren. Die hatten genausoviel rein fleischlich motivierten Sex wie die Jugend heute, die mussten sich aber besser verstecken und ihre tierischen Seiten tarnen.

Der Reinheitsgedanke ist klassisch und unabhängig von Zeit und Epoche ( auch wenn ich zugeben muss, dass die derzeitigen geselschaftsnormen und der Einfluss der Medien, einen ungehemmten und ungesunden Umgang mit der eigenen Sexualität fördern ). Die meisten Menschen heute, wie früher, sind Affekt- und Sehnsuchtgeleitete Sklaven ihres Unterbewusstseins. Um der leere zu entkommen, die das menschliche Dasein schon immer umgeben hat, steigert man sich in überschwengliche Gefühle und Gedankenkonstrukte rein, man nimmt die Achterbahn mit allen ihren Höhen und Tiefen, um nicht mit der eigenen Nichtigkeit konfrontiert zu werden. Es gibt sehr viele Wege um sich vor der leere abzulenken, Sex ist einer davon. Ich weiß, die meisten werden sich vor einem fi** nicht mit solchen Philosophischen Gedanken beschäftigen, sie folgen einfach dem Ruf ihres Körpers. Es ist aber gerade diese nichtvorhandene Reflexion über das eigene Leben, über die Dinge die einen herum geschehen die Menschen dazu treibt in leicht zugänglichen Freuden zu vergehen und diese Freude als Droge gegen die Leere im Kopf und im Herzen zu missbrauchen. Der Gedanke vom Erhalt der eigenen Reinheit ist für die meisten utopisch, weil sie nicht die Selbstdiziplin dafür haben und weil sie nutzorientierter und triebgeleiteter sind, als sie sich zugestehen wollen. Denken von sich wie Romantiker, aber handeln wie gottlose ( bin selber nicht gläubig, aber hebt die Wirkung vom darauffolgenden Wort )Zyniker.
 
Meine Jugend war Ende der 70er, Anfang der 80er. Auch da ist man schon ruckzuck miteinander in die Kiste, auch mit 14,15 Jahren. Das ist alles nichts neues. Im Gegenteil, es war damals sogar viel unbeschwerter in dem Sinne, dass HIV noch keine Rolle spielte. Das Mädel nahm die Pille, fertig. Kondome waren eher Scherzartikel, die man mit Wasser gefüllt aus dem Klassenraumfenster auf den Schulhof warf.
Trotzdem bin ich z.B. mit meiner letzten Ex vor gut 10 Jahren erst nach einem guten Monat in die Kiste. Mir war das Liebesgefühl immer wichtiger als die schnelle Nummer. Und wenn es eine schnelle Nummer war, wurde nur seltenst Liebe daraus.

Es gibt keine Regel, kein Gesetz, keine Norm. Aber Leute, die damit in beiderseitigem Einvernehmen warten wollen, haben meinen Respekt.
 
Nach meinem Kenntnisstand ist dies brutalerweise ein Ding des Bildungsstandes: Hauptschulkids haben ihr "erstes Mal" statistisch gesehen weitaus früher und willkürlicher als Gymi-Kinder. Vermutlich werde ich für diese Aussage gelyncht, aber es stimmt nun mal.
"Behütete" Kinder warten länger. Keine Ahnung, warum das so ist. Oder sie sind so clever, dass sie Statistiker besser belügen. 🙂
 
Ich war sehr behütet, Gymnasiast und 13 beim ersten mal. Aber ich kannte diese Statistik ja auch nicht. 😀
 
Nach meinem Kenntnisstand ist dies brutalerweise ein Ding des Bildungsstandes: Hauptschulkids haben ihr "erstes Mal" statistisch gesehen weitaus früher und willkürlicher als Gymi-Kinder. "Behütete" Kinder warten länger.

Auch ohne Statistik ist das meine Erfahrung aus jungen Jahren.
Sorry, je "einfacher" die Familie, desto einfacher wars mit dem Kid ins Bett zu hüpfen.
 
Nach meinem Kenntnisstand ist dies brutalerweise ein Ding des Bildungsstandes: Hauptschulkids haben ihr "erstes Mal" statistisch gesehen weitaus früher und willkürlicher als Gymi-Kinder. Vermutlich werde ich für diese Aussage gelyncht, aber es stimmt nun mal.
"Behütete" Kinder warten länger. Keine Ahnung, warum das so ist. Oder sie sind so clever, dass sie Statistiker besser belügen. 🙂

Dem muss ich jetzt widersprechen, denn auf mich und viele Freunde trifft das überhaupt nicht zu. Ich bin aus einer Akademikerfamilie, sehr behütet aufgewachsen und ich hatte die "klassischen" Mädchenhobbies wie reiten, ein Instrument spielen etc und trotzdem hatte ich mein erstes Mal mit zwölf. Ich finde es hängt davon ab, wie offen die Eltern mit dem Thema Sexualität umgehen. Alle Themen, die in der Familie unausgesprochen bleiben, dazu können die Kinden keinen normalen Bezug entwickeln.
 
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