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Mit Aktienhandel Geld machen?

Wäre mir viel zu aufwendig, man muss ja auch den Freistellungsauftrag anpassen, wenn man es nutzt usw.

Ich hab mich zum Üben für einen halbwegs seriösen Broker entschieden und lass das jetzt mal laufen.

Ich denke, das mit dem Freistellungsauftrag ist vielleicht gar nicht so kompliziert. Vielleicht bei allen Konten, insofern man denn mehrere hat, den Freistellungsauftrag auf Maximum einstellen? Wenn ich mich nicht täusche, wird der jeweils genutzte Teil des Freistellungsauftrags ohnehin zentral beim Bundeszentralamt für Steuern registriert, und solange der gesamt genutzte Betrag pro Person und Jahr die aktuell 1.000 EUR nicht überschreitet, fällt keine Abgeltungssteuer an.

Wenn aber davon auszugehen ist, dass die gesamten Kapitalerträge die 1.000 EUR pro Person und Jahr überschreiten, sollte man sich wohl mehr Gedanken darüber machen, wie man die Freistellungsaufträge einrichtet, um unnötige Nachfragen vom Finanzamt zu vermeiden.

Oder man richtet gar keinen Freistellungsauftrag ein, was so ziemlich das Einfachste wäre. Wären dann bei Kapitalerträgen über 1.000 EUR wohl 263,75 EUR mehr Steuern (25 % Abgeltungssteuer + 5,5 % Solidaritätszuschlag). Den einen oder anderen interessiert das womöglich gar nicht. Wie es so schön heißt: "Das Geld ist nicht verloren, es hat nur jemand anders."
 
Oder man richtet gar keinen Freistellungsauftrag ein, was so ziemlich das Einfachste wäre. Wären dann bei Kapitalerträgen über 1.000 EUR wohl 263,75 EUR mehr Steuern (25 % Abgeltungssteuer + 5,5 % Solidaritätszuschlag). Den einen oder anderen interessiert das womöglich gar nicht. Wie es so schön heißt: "Das Geld ist nicht verloren, es hat nur jemand anders."
Das wäre die schlechteste Möglichkeit.
 
Ich denke, das mit dem Freistellungsauftrag ist vielleicht gar nicht so kompliziert. Vielleicht bei allen Konten, insofern man denn mehrere hat, den Freistellungsauftrag auf Maximum einstellen?
Bin ich da jetzt falsch? Du meinst, du würdest bei allen Banken 1000 Euro hinterlegen? Man wird doch aber gefragt, ob der Betrag nicht bereits bei anderen Instituten überschritten ist. Meines Erachtens bist du selbst verantwortlich, das zu teilen. Kannst aber das, was dann drüber ist und dir berechnet wurde, in der Steuererklärung angeben. Gemeldet wird es sowieso.
 
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Ich denke, das mit dem Freistellungsauftrag ist vielleicht gar nicht so kompliziert. Vielleicht bei allen Konten, insofern man denn mehrere hat, den Freistellungsauftrag auf Maximum einstellen?
Bin ich da jetzt falsch? Du meinst, du würdest bei allen Banken 1000 Euro hinterlegen? Man wird doch aber gefragt, ob der Betrag nicht bereits bei anderen Instituten überschritten ist. Meines Erachtens bist du selbst verantwortlich, das zu teilen. Kannst aber das ,was dann drüber ist und dir berechnet wurde, in der Steuererklärung angeben. Gemeldet wird es sowieso.
 
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Das aktuellste ist ein möglicher Angriff der USA auf den Iran. Deswegen waren die meisten Indizes heute im Minus.
Was bei dir gestern war weiß ich nicht, aber der MSCI World als Durchschnittsindex ist gestern nur um 0,74% gestiegen.

Tja, hat sich geklärt.
Aus irgendeinem Grund wurde mein Gewinn nicht mehr in relativen, sondern in absoluten Zahlen angezeigt.
 
Bin ich da jetzt falsch? Du meinst, du würdest bei allen Banken 1000 Euro hinterlegen? Man wird doch aber gefragt, ob der Betrag nicht bereits bei anderen Instituten überschritten ist. Meines Erachtens bist du selbst verantwortlich, das zu teilen. Kannst aber das, was dann drüber ist und dir berechnet wurde, in der Steuererklärung angeben. Gemeldet wird es sowieso.

Ich gebe zu, dass ich nur über verschiedene Szenarien/Möglichkeiten geschrieben habe, die mehr, weniger oder gar nicht sinnvoll sind. Im jeweiligen Einzelfall muss man natürlich für sich selbst entscheiden, was man da macht.

Zurzeit habe ich einen ziemlichen Wust an Konten. Da die aber weitestgehend inaktiv sind, ist es fast unerheblich, ob oder in welcher Höhe ich da einen Freistellungsauftrag erteile. Letztlich kommt es ja auf die Inanspruchnahme des Freistellungsauftrages an. Wenn keine Inanspruchnahme erfolgt, ist das ja nur eine Zahl im System, welche gar keinen Effekt hat.

~~~

Insofern es um mich selbst geht, überlege gerade, wie ich das langfristig am Besten/Einfachsten mache. Aktuell ist es für mich noch nicht so besonders relevant. Auf jeden Fall gut aber, dass wir mal darüber gesprochen haben. Ich kümmere mich gewissermaßen drum.

~~~

Werde jetzt nach und nach alle Konten schließen, bei denen ich nicht beabsichtige, sie zukünftig zu nutzen. Ich denke, es werden zwei Konten übrigbleiben - beide steuereinfach. Das sollte den Aufwand für einen Freistellungsauftrag sowie potentielle Besteuerung der Kapitalerträge bzw. einer entsprechenden Steuererklärung minimieren.

~~~

Mal schauen, ob sich die Konten so schnell schließen lassen, wie sie eröffnet wurden. Also, war jeweils schon mit einem gewissen Aufwand verbunden, aber eben alles online - also fast alles automatisiert, kaum menschlicher Eingriff notwendig.
 
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Aktuell bin ich jetzt dazu übergegangen, mich etwas mehr mit Chart-Software zu befassen. Viele Broker bieten nur so rudimentäre Charts an. Wenn's etwas mehr sein soll, kommt man wohl nicht um TradingView herum. Die bieten wohl mit Abstand die besten Charts bzw. Chart-Tools an.

Sehr gängig sind wohl diese Kerzencharts. Ich persönlich finde, dass Kerzencharts vollkommen unübersichtlich sind. Zwar beinhalten Kerzencharts mehr Informationen, aber ich bevorzuge irgendwie Liniencharts.
 
Muss man Aktien eigentlich ne bestimmte Zeit haben , um Dividende zu bekommen?
Oder kann man, wenn man weiß, morgen zahlt die Firma Y ihre Dividenden aus, heute Aktien kaufen, die Dividenden einsacken und sofort danach wieder verkaufen?
 
Muss man Aktien eigentlich ne bestimmte Zeit haben , um Dividende zu bekommen?
Oder kann man, wenn man weiß, morgen zahlt die Firma Y ihre Dividenden aus, heute Aktien kaufen, die Dividenden einsacken und sofort danach wieder verkaufen?
Dividenden werden zu einem festen Stichtag ausgeschüttet. Du kannst eine Aktie einen Tag vor dieser Ausschüttung kaufen, die Dividende kassieren und dann wieder verkaufen, ja.

ABER:
Dividenden sind kein "free lunch". In der Sekunde in der die Dividende ausgeschüttet wird, reduziert sich der Wert der Aktie um diese Dividende. 3% Dividende sind im Grunde als würdest du 3% der Aktie verkaufen.

Das verstehen Viele in der Öffentlichkeit nicht. Sie glauben dass Dividenden sowas wie "extra Zinsen" zusätzlich auf die Aktien sind und dass Aktionäre durch Dividenden reicher würden. Nein, Dividenden bedeuten nur, dass ein Unternehmen etwas von ihrem Gewinn dir geben anstatt es selber zu investieren.

Ich persönlich bin kein Dividenden Fan, da damit die Steuerpflicht auslöst. Dividenden machen für mich nur Sinn wenn man davon leben will, aber nicht wenn man das Geld eh wieder re-investiert. Dividenden um die 1.000 Freibetrag auszuschöpfen, ok, aber darüber hinaus nein danke.
 
Ich gebe zu, dass ich nur über verschiedene Szenarien/Möglichkeiten geschrieben habe, die mehr, weniger oder gar nicht sinnvoll sind. Im jeweiligen Einzelfall muss man natürlich für sich selbst entscheiden, was man da macht.

Zurzeit habe ich einen ziemlichen Wust an Konten. Da die aber weitestgehend inaktiv sind, ist es fast unerheblich, ob oder in welcher Höhe ich da einen Freistellungsauftrag erteile. Letztlich kommt es ja auf die Inanspruchnahme des Freistellungsauftrages an. Wenn keine Inanspruchnahme erfolgt, ist das ja nur eine Zahl im System, welche gar keinen Effekt hat.

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Insofern es um mich selbst geht, überlege gerade, wie ich das langfristig am Besten/Einfachsten mache. Aktuell ist es für mich noch nicht so besonders relevant. Auf jeden Fall gut aber, dass wir mal darüber gesprochen haben. Ich kümmere mich gewissermaßen drum.

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Werde jetzt nach und nach alle Konten schließen, bei denen ich nicht beabsichtige, sie zukünftig zu nutzen. Ich denke, es werden zwei Konten übrigbleiben - beide steuereinfach. Das sollte den Aufwand für einen Freistellungsauftrag sowie potentielle Besteuerung der Kapitalerträge bzw. einer entsprechenden Steuererklärung minimieren.

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Mal schauen, ob sich die Konten so schnell schließen lassen, wie sie eröffnet wurden. Also, war jeweils schon mit einem gewissen Aufwand verbunden, aber eben alles online - also fast alles automatisiert, kaum menschlicher Eingriff notwendig.

Habe jetzt fast alle Konten geschlossen und mich für zwei Konten bei "Finanzen.net Zero" entschieden - gefällt mir insgesamt noch am besten. Besonders schick/professionell/übersichtlich finde ich "Degiro", aber die sind leider nicht steuereinfach und ich fühle mich zumindest aktuell nicht fähig oder gewillt, mehr Aufwand für eine Steuererklärung auf mich zu nehmen als zwingend notwendig.

Den Freistellungsauftrag werde ich je nach Bedarf einrichten bzw. anpassen - sollte bei zwei Konten ja nicht so schwierig sein.
 

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