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Mit Aktienhandel Geld machen?

Mit der Erwirtschaftung von Geld, ich weiß das nicht so recht, vielleicht ist es doch mein Schicksal, das mit Aktien zu machen - auf meine Weise.

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Ich denke, ich brauche da ein paar gute Werkzeuge/Tools. Als neuer Broker scheint mir der ganz gut zu sein, und als Analyse-/Chart-Tool das.

Dürfte beides zu dem Besten gehören, was es auf dem Markt gerade gibt. Fraglich nur, wie gut ich das anwenden kann.

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Wie auch immer, sollte ich damit auch nur halbwegs erfolgreich werden, ich bin mir ziemlich sicher, dass das kein Spaziergang wird.

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Versuche mal, mir auch bei Schwab ein Konto zu eröffnen. Hoffe, das ist nicht zu kompliziert. Möchte das gerne mal mit XTB vergleichen.
 
Keine Ahnung warum man als Anfänger gleich mehrere Broker benötigt.
Zusätzlich entsteht wahrscheinlich ein größerer Aufwand, wenn man in den USA ein Konto eröffnet.
Steuerfragen, regelmäßiger Umtausch der Währung bei Einzahlungen usw. tauchen als Zusatzbelastung auf, wobei du gerade erst das traden lernen möchtest.
Welche Vorteile versprichst du dir von diesem Vorhaben?
 
Wie viele Broker hast du dann so am Laufen? Stelle mir das anstrengend vor da den Überblick zu behalten.

Keine Ahnung warum man als Anfänger gleich mehrere Broker benötigt.
Zusätzlich entsteht wahrscheinlich ein größerer Aufwand, wenn man in den USA ein Konto eröffnet.
Steuerfragen, regelmäßiger Umtausch der Währung bei Einzahlungen usw. tauchen als Zusatzbelastung auf, wobei du gerade erst das traden lernen möchtest.
Welche Vorteile versprichst du dir von diesem Vorhaben?

Da dieses Dilemma mit meiner Sehstörung noch nicht ausreichend gut gelöst ist, kann ich mich ja nur sehr langsam an das Ganze rantasten. "So richtig was machen" ist da aktuell gar nicht drin.

Zumindest kann ich mir aber schon mal grob Broker anschauen bzw. testen. Tatsächlich kommt es mir da auch auf kleine Unterschiede an - bspw. die Optik/Benutzeroberfläche, die Funktionalitäten und allgemein die Einfachheit/Effizienz der Handhabung. Bin da recht eigen.

Bezüglich des geplanten Aktienhandels habe ich mir ja nur dieses Konto bei XTB eröffnet und werde mir wohl noch eins bei Schwab eröffnen. Will mir das vorerst ja nur angucken bzw. vergleichen. Soweit ich das ersehen konnte, fallen da jeweils keine Kontoführungsgebühren für mich an. Und ggf. kann ich ein nicht benötigtes Konto ja auch wieder schließen.

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Klar, ich würde in der ganzen Sache gerne etwas schneller verfahren, etwas mehr tun, aber vielleicht ist es auch ganz gut, dass es nicht so schnell vonstatten geht.
 
Alles gut. 😉
Ich hätte mich zunächst allerdings erst einmal in die Funktionsweise vom ersten Anbieter eingearbeitet.
Dauert ja auch immer ein wenig, bis man alles so richtig verstanden hat.
Mit dem Vergleich der Funktionen kann ich zwar irgendwie verstehen, aber ich eröffne doch auch nicht mehrere online Konten bei verschiedenen Banken, nur um die Apps alle mal getestet zu haben.
Da vergleiche ich im Vorfeld das Angebot, und wähle dann das für mich beste aus.
Sollten sich meine Ansprüche im laufe der Zeit ändern, kann ich dann immer noch den Anbieter wechseln.
Musst du natürlich alles selbst entscheiden.
Jeder hat da seine eigene Vorgehensweise.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben, und werde auch weiterhin hier fleißig mitlesen.
 
Hatte gerade den Gedanken, mich etwas besser zu organisieren - in Bezug auf Aktienhandel, aber auch in Bezug auf andere Projekte. Manchmal sind da diverse Programme/Apps ja ganz hilfreich.

Nach aktueller Recherche scheint mir das ganz gut zu sein. Werde das mal testen.
 
Ich habe damals mit Musterdepots rumprobiert. Kostet halt kein Geld und man kann alle seine Strategien ausprobieren. Anschließend habe ich für 100 € gehebelt Papiere für 1000 € gekauft. Das Geld war nach nem Tag weg und ich wusste, dass es nix für mich ist.

Als jemand der voll berufstätig ist ging die Problematik damit los, WANN ich trade. Ja, abends nach der Arbeit, aber das machte mir im Musterdepot nur ein paar Wochen lang Spass und auch nur solange die Gewinne liefen. Ich habe für mich festgestellt, dass ich Verluste aussitzen kann (beim passiven Investieren), aber dass mir die Resilienz fehlt aktiv weiter zu traden wenn die letzten Tage schlecht waren.

Die meisten Anleger reden über Strategien, aber die Meisten scheitern in meinen Augen aus emotionalen Gründen. Angst, Gier, Nerven, Launen... Es gibt Gründe warum viele Menschen Börse als Kasino bezeichnen und neidisch gegenüber erfolgreichen Anlegern sind, denn ihnen selbst fehlen die Nerven das mit zu machen. Aktionäre tragen das wirtschaftliche Risiko und sind existenziell für das Funktionieren unserer Wirtschaft.

Gleichzeitig mahne ich jeden, der irgendwas an der Börse machen will, vor sich selber. In der Theorie legt man sich Pläne zurecht, in der Praxis kommen aber dann die Emotionen ins Spiel. Nach dem ich viele Bücher über erfolgreiche Anleger gelesen habe, stelle ich fest, dass diese oft sehr ungewöhnliche Charakterzüge haben, etwa Micheal Burry, der angibt das Asperger-Syndrom, also ein Autismus Spektrum, zu haben. Analytischen Fähigkeiten, stundenlang komplexe Unterlagen zu studieren und sich dann emotionslos ans Trading zu setzen, dürften die wenigsten normalen Menschen besitzen.

Ich merke auch an mir selber solche fast autistischen Züge, dass ich mich über Tage und Wochen in ein Fachthema vertiefen kann, egal wie komplex es ist. Das habe ich seit meiner Kindheit als ich im Kindergarten von anderen Kindern schon den Spitznamen "Professor" bekam, weil ich die Was-Ist-Was-Bücher verschlang und etwa die absurdesten Details über Dinosaurier kannte. Ich merke es auch heute beruflich wenn ich eine SQL Datenbank erstellt habe, die so weit über das Erwartungsmaß hinausgeht, dass meine Vorgesetzten sich bei der Präsentation nur fragend anschauen und dann aus der Runde die humorvolle Bemerkung kommt "Prima, dann können wir ja jetzt die Hälfte der Kollegen einsparen".

Dieser "Überfokus" in meinem Leben kam aber immer zu einem Preis, etwa meiner mangelnden Kontaktfähigkeit oder mäßigen Wahrnehmung sozialer Konventionen. Was ich damit sagen will: Es gibt Menschen, die nicht die emotionale Fähigkeit zum Trading haben und andere Menschen, die zwar die Fähigkeit haben, denen es aber nicht unbedingt gut tut intensiv zu traden, weil sie damit anderes vernachlässigen.

Deswegen probiere Trading wirklich in Ruhe aus, finde den Weg der dir dauerhaft zusagt. Einen Weg den du auch in schlechten Phasen verfolgst und der dein sonstigen Leben nicht einschränkt.
 
Ich lese ja hin und wieder auf der chinesischen Social-Media-Plattform "Rednote" mit. Da wird ständig von Leuten berichtet, dass sie in kürzester Zeit riesige Gewinne eingefahren haben, und von anderen eben, dass sie in kürzester Zeit gigantische Verluste eingefahren haben. Und noch andere meinen, dass das ständige Auf und Ab dermaßen stark an den Nerven zerrt, dass sie sich komplett vom Aktienmarkt verabschieden. Klingt stark nach Trading und den riskantesten Formen, die es da so gibt.

Ein Langfristinvestor, der in solide Einzelwerte und/oder ETFs investiert hat und sich eher nicht täglich sein Portfolio/Depot anschaut, dürfte darüber eher müde lächeln.

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Das, was ich als Aktienhandel/Trading bezeichne und avisiere, ist eher das sprichwörtliche Haifischbecken. Im Zweifel säuft man da schneller ab als man überhaupt schauen kann, wenn man da nicht mit einer gewissen Ruhe und System rangeht.

Lucky Luke - "keiner zieht schneller" - ist da eher nicht so die Devise. So manche Trader verbringen wohl unerwartet mehr Zeit mit Beobachtung/Analyse als mit den Trades selbst. Wenn das "Setup" nicht sonderlich gut aussieht, wird da eher mal auf einen Trade verzichtet. Also mehr so "Sniper-Mode", also Scharfschützen-Modus oder so.

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Für so ein Zwischending zwischen "technisch" und "fundamental" bei Trades sind wohl auch diverse Wirtschaftszahlen/Nachrichten nutzbar, wobei ich dazu kaum Erfahrung/Expertise habe. So wird demnächst den Erwartungen nach wohl der Zinssatz durch die Fed in den USA gesenkt und diverse Aussagen zur Wirtschaft getätigt. Das könnte zumindest kurzfristig zu einem Kurssprung führen.
 
Für so ein Zwischending zwischen "technisch" und "fundamental" bei Trades sind wohl auch diverse Wirtschaftszahlen/Nachrichten nutzbar, wobei ich dazu kaum Erfahrung/Expertise habe. So wird demnächst den Erwartungen nach wohl der Zinssatz durch die Fed in den USA gesenkt und diverse Aussagen zur Wirtschaft getätigt. Das könnte zumindest kurzfristig zu einem Kurssprung führen.
Oder auch nicht ^^ Die Senkung der Leitzinsen könnte sich u.U. nicht zum Markt durchschlagen, weil die Inflationserwartung steigt und deswegen höhere Zinsen aufgerufen werden.

Mein Lieblingsbeispiel ist eine Aktie, zu der bekannt wird, dass die Gewinne kräftig steigen, gleichzeitig verliert die Aktie aber an Kurswert. Unerfahrene Anleger wundern sich warum. Weil man zuvor von noch größeren Gewinnsteigerungen ausgegangen war und das im Kurs eingepreist war.

Letztlich ist fast alles was du weißt, allgemein zugängliches Wissen. Deswegen ist es so schwer den Markt zu schlagen oder durch Trading dauerhaft Gewinn zu machen. Du musst schlauer sein als der Durchschnitt obwohl die eigentlich genau die gleiche Informationslage wie der Durchschnitt hast. Und viele deiner Gegner sind Vollzeit-Fondmanager.

Sorry wenn ich hier wieder ins negative abdrifte. Mir ist eigentlich nur wichtig klar zu trennen: Trading VS Investing. Trading ist das was der Börse oft ihren schlechten Ruf einbringt - die Gewinne der Einen sind die Verluste der Anderen. Investing ist hingegen das, was für jeden Anleger sinnvoll ist. So jetzt aber erstmal genug von meinem Hating gegen Trading ^^ Trading erfüllt an der Börse auch seinen Sinn. Es ist nur für mich persönlich nicht sinnvoll.
 
Oder auch nicht ^^ Die Senkung der Leitzinsen könnte sich u.U. nicht zum Markt durchschlagen, weil die Inflationserwartung steigt und deswegen höhere Zinsen aufgerufen werden.

Mein Lieblingsbeispiel ist eine Aktie, zu der bekannt wird, dass die Gewinne kräftig steigen, gleichzeitig verliert die Aktie aber an Kurswert. Unerfahrene Anleger wundern sich warum. Weil man zuvor von noch größeren Gewinnsteigerungen ausgegangen war und das im Kurs eingepreist war.

Letztlich ist fast alles was du weißt, allgemein zugängliches Wissen. Deswegen ist es so schwer den Markt zu schlagen oder durch Trading dauerhaft Gewinn zu machen. Du musst schlauer sein als der Durchschnitt obwohl die eigentlich genau die gleiche Informationslage wie der Durchschnitt hast. Und viele deiner Gegner sind Vollzeit-Fondmanager.

Sorry wenn ich hier wieder ins negative abdrifte. Mir ist eigentlich nur wichtig klar zu trennen: Trading VS Investing. Trading ist das was der Börse oft ihren schlechten Ruf einbringt - die Gewinne der Einen sind die Verluste der Anderen. Investing ist hingegen das, was für jeden Anleger sinnvoll ist. So jetzt aber erstmal genug von meinem Hating gegen Trading ^^ Trading erfüllt an der Börse auch seinen Sinn. Es ist nur für mich persönlich nicht sinnvoll.

Och, ich kann das schon verstehen. Das sind halt zwei unterschiedliche "Spielfelder".

Im Großen und Ganzen betrachtet, erschafft Trading ja nicht wirklich einen Wert. Okay, es wird eine gewisse Liquidität erschaffen, aber sonst? Fast erscheint es wie ein Selbstzweck. In nicht-liquiden Märkten kann man nur schlecht traden, oder eben nur mit sehr großem Spread.

Investing wiederum ist aus meiner Sicht etwas anders. Man ist da ja auch Teileigner einer Unternehmung und lenkt als Einzelner mit vielen anderen langfristig Kapitalströme.

Blödes Beispiel vielleicht, aber ja, bspw. kein Geld mehr für Tesla und sehr viel mehr Geld für Rheinmetall, dadurch würde sich ja was verändern - ohne das jetzt zwingend werten zu wollen. In gewisser Weise mag es aber auch so sein, dass man durch langfristige Investitionen ein bisschen mitbestimmt, wo es langgeht.

Oder nehmen wir mal ein Lieblingsunternehmen von Warren Buffet. Coca Cola hat wohl auch eine ganz anständige Rendite erwirtschaftet, aber möchte man das unterstützen?

Vielleicht sehe ich da auch was falsch. Dann berichtigt mich bitte.
 

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