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Mit 38 noch immer an Mamas Rockzipfel

  • Starter*in Starter*in FrauAbhängig
  • Datum Start Datum Start
Ich schließe mich mal an. Du musst aktiv werden, d.h. erstmal tatsächlich zur Arbeitsagentur/Jobcenter gehen und deine Situation erklären. Im Pflegebereich werden fast immer Leute gesucht, aber es ist eben auch eine sehr harte (körperlich & emotional) Arbeit, die schlecht bezahlt ist. Ich will Dir diesen Weg damit nicht ausreden, aber ich wäre wohl etwas unsicher, ob das der richtige Bereich ist, wenn ich mich selber emotional gerade in einer etwas strapaziösen Phase befinde.

Was das Zusammenleben mit der Mutter angeht: Ich denke, dass Du ja offenbar viele Jahre recht gut (zumindest nicht schlecht) mit ihr zusammen gelebt hast. Unpraktisch ist es auch nicht, wenn man jemanden hat, der Versicherungen und Lebensunterhalt bezahlt. Das ist kein Vorwurf an Dich. Sie hat offenbar immens hohe Erwartungen an dich, die ich in dieser Form auch ein wenig "ungesund" finde. Andererseits zeigen sie auch, dass sie Dir viel zutraut...viel mehr als Du selbst. Dabei könnte man sich fragen, ob die Wahrheit nicht vielleicht irgendwo in der Mitte liegt, sprich, dass Du vielleicht tatsächlich mehr erreichen kannst als Du Dir selbst zutraust - aber eben auch nicht gleich den Nobelpreis abräumen wirst😉

Abstand könnte helfen. Er bedeutet aber auch, dass Du alleine bist. Vielleicht empfindest Du das als befreiend. Vielleicht fällt Dir auch erstmal die Decke auf den Kopf. Darauf solltest Du zumindest innerlich vorbereitet sein.

Entscheidend ist, einen Anfang zu finden. Einen Termin zu machen. Hinzugehen. Rat einzuholen. Sonst ändert sich nichts.
 
Euch allen hier ganz, ganz Vielen Dank! 🙂
Mit so vielen Antworten habe ich gar nicht gerechnet. Ihr habt mir sehr viel Mut gemacht, und mir damit sehr geholfen. Ob ich mir selber zuwenig zutraue? Ich weiß es nicht. Ich wurde immer sehr gepusht von meiner Mutter (und meinem Vater), obwohl ich wohl eher auf die Realschule als aufs Gymnasium gehört hätte. Mein Englisch ist leider nicht so gut wie man vielleicht denkt, wenn man liest, dass ich den M.A. in Amerika erworben habe. Mein deutscher Akzent ist mir bis heute erhalten geblieben; und während eines Praktikums in einem Büro in den USA hat mich mein Chef wegen meines Akzents aufs Heftigste gemobbt ("Nazi-Englisch" und ähnliche nette Sachen gesagt).
Als Übersetzerin habe ich schon mal gearbeitet (von zuhause aus), allerdings für einen Hungerlohn. Ich bin auch eher verträumt und nicht gerade schnell im Begreifen, was jetzt nicht heißt, dass ich total auf den Kopf gefallen bin, doch ich verarbeite Informationen eher mit der intuitiven rechten Gehirnhälfte als mit der (mehr auf Fakten ausgerichteten) linken, die in unserer Gesellschaft ja bevorzugt wird. Mit der Pflege werde ich mal schauen. Man rutscht ja nicht mal gerade auf die Schnelle in eine Krankenpflegeausbildung hinein, sondern macht erst einmal ein Praktikum um sich selber besser einschätzen zu können (auch wenn man vor zig Jahren schon mal in der Pflege gearbeitet hat).
Meine Mutter hat das Problem, dass sie keine Freunde und Bekannten hat. Als ich ihr nahelegte in dieser Hinsicht etwas zu unternehmen, sagte sie "ich bin doch dann später bei Dir!"
Diese Vorstellung finde ich ziemlich furchtbar. Natürlich möchte ich mich um meine Mutter kümmern, wenn sie alt und schwach ist, doch Alleinunterhalterin eines nicht gerade einfachen Menschen zu sein, der niemanden hat außer einem selbst.... da wird man doch verrückt bei. Vor allem wenn man mit einer derartig autoritären Person (wie sie ist) unter einer Decke lebt und das Verhältnis nicht irgendwann einmal auf Augenhöhe gebracht hat.
Drum sage ich nun erst einmal "Goodbye Mama". (was ja nicht heißt, das der Kontakt aus ist).

Danke Euch ganz doll.! 🙂
 

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