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mit 28 jahren Abitur anfangen,danach Medizin studieren??

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Gast

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Hallo an alle, wie der Titel schon sagt wollte ich mal fragen ob es moeglich waere mit 28 noch abi zu machen
und dann mit dem Studium beginnen??
Zurzeit mache ich eine Altenpflege ausbildung den ich dieses jahr noch beenden werde.
Ich wollte schon immer mal was studieren dann bin ich in diesem Fach gestossen und es fasziniert mich auch wie die Aerzte ihren job machen obwohl das ja kein einfacher Beruf ist.Nun ja ich wuerde gerne mal eure Meinungen darueber hoeren wie Ihr das sehen wuerdet,
Danke im vorraus...
 
find ich persönlich schon etwas spät, finde 30 ist da schon die grenze. aber wenn du es unbedingt machen willst, dann mach, häng dich rein, damit du mit 32 fertig bist und mach danach gleich das studium. lass dir aber gesagt sein, dass du mit pech mit lauter 20 jährigen, die noch bei den eltern wohnen, in der klasse sitzen wirst. ist auch nicht unbedingt das, was man sich als fast 30 jähriger vorstellt.
 
Hallo,

ich halte diese Entscheidung für sehr gut. Wenn Dein Herz für die Medizin schlägt und Du Dir nichts anderes vorstellen kannst als Medizin zu studieren, dann tu dies unbedingt! Du musst nur wissen, dass dies ein wirklich schweres Studium ist. Du musst es wirklich wollen. Du darfst nicht als Arzt arbeiten wollen, Du musst ein Arzt sein wollen! Wenn dies zutriffe spricht da nichts dagegen. (Auch Dein Alter nicht)
 
Willst du tatsächlich Medizin studieren, nur "weil es dir gefällt, wie Ärzte ihren Job machen"? 😕

Das wäre mir zu wenig für ein anspruchsvolles Studium.

Kann es sein, dass du keine Lust hast, nach der Ausbildung im erlernten Beruf zu arbeiten und ein wenig Zeit gewinnen möchtest?

Du hättest ja, wenn alles rund liefe, acht chillige Jahre vor dir.

Wer finanziert das?

Warst du ein guter Schüler?

Hast du gerne gelernt?

Es reicht nicht, irgendwie Abi zu machen.

Du musst den NC knacken.
 
An jeder Uni fangen auch immer etliche Ü30 Mediziner an. Das ist keine Frage des Alters (dafür gibt es doch den zweiten Bildungsweg überhaupt).

Ist nicht der leichteste Weg, aber den haben 20jährige ja auch nicht, viele müssen nebenher jobben usw. Auch solte man nicht zu herkömmlich denken oder Leute um "Erlaubnis" fragen die das tun. Bringt nix, was soll Dir schon einer raten der findet dass mit 30 alles in der Spur sein und bleiben muss?

Egal welches Alter, mach Dir einfach vorher klar was es beinhaltet und erfordert. Bist du dazu willens - dann los.
 
Ich stimme den Vorrednern zu. Alter ist egal, denn du bekommst immer einen Job als Arzt und Patienten reagieren besser auf ältere Studenten. Die jungen Ärzte werden sonst oft noch als Pfleger oder Schwester gehalten. Du solltest dir aber klar werden, dass du einen Facharzt (5-6 Jhare) noch dran hängen musst. Heute kann man nicht mehr ohne Facharzt arbeiten (selbst nicht in der Allgemeinmedizin). Das sind dann 5-6 Jahre voll mit Schichten (12h, 24h), fast jedes Wochenende geht drauf, Freizeit gleich Null. Du kannst nichts mehr planen am Wochenende, weil die Dientspläne oft spät heraus kommen und als Anfänger bist du eh der Depp, der auch an den Feiertagen da sein muss. Viel Arbeit für verhältnismäßig wenig Geld. Meine Illusion ist geplatzt. Manchmal wäre ich lieber Bürokauffrau geworden.
 
An der Uni gibt es keine Altersbeschränkung.
Und das Abi nachzumachen halte ich auch mit 85 noch für sinnvoll, wenn es denn ein dringendes Bedürfnis ist.
Und das Abi macht man auch nur 1x im Leben.

Hab keine Angst vor den 20-jährigen, die noch 'daheim' wohnen.
Die sind auch für Gleichaltrige, bereits völlig autonome Kommilitonen nicht gerade die Traumgesellschaft.
Und du musst auch nicht mit jedem auf Tuchfühlung gehen.

Wenn es dich interessiert, mach' es.
 
Abi geht immer und auf dem zweiten Bildungsweg sind die Leute auch älter. Ich hab mein Abi mit 31 gemacht und dann auch studiert. Zwar war ich tatsächlich etwas älter als die anderen und das hat mich auch manchmal etwas genervt (den Reifeunterschied merkt man schon), aber ich habe trotzdem gute Kontakte gehabt und natürlich keine schlechteren Studienleistungen, warum auch 😉

Abi kann man ja nebenher machen, aber ein Medizinstudium nicht. Wie willst Du Dich in der Zeit finanzieren?
 
meine kontakte gingen alle nach und nach flöten und dabei hatte ich grad im 1.sem jede menge davon gehabt. und weil das immer so war (und darunter waren auch klassenbeste) hab ich in den höheren sem. begonnen, mein ding allein durchzuziehen, weil ich keinen bock mehr hatte, immer wieder von vorn beginnen zu müssen. abi ist ja eher ne basisbildung und ich bezweifle, dass es derart viele arbeitgeber gibt, die zb einen 40er abiturienten in eine höhere position stecken wird, der vorher nie in einer solchen tätig war oder überhaupt in ein neues aufgabengebiet einlernen wird. je älter man ist, desto schwieriger wirds, vor allem wenn die branche eh übersättigt ist mit bewerbern.
 
Die 2 % Quote gilt doch nur für Menschen mit einem Erststudium!!!!!

Du musst ein gutes Abi ablegen, denn du hast viele Konkurrenten. Wartezeit bringt auch nichts,w eil die seit dem Erwerb des Abis gilt. Machst du in drei Jahren dein Abi (äh also biste 2016 fertig), dann gilt ab 2016 das Warten. Bewirb dich deutschlandweit, weil es Unis gibt mit niedriger NC Quote. Die Ausbildung kann auch angerechnet werden, wenn du ABI hast. Das Abi ist Pflicht. Streng dich an !!! 1,0 - 1,4 maximal sollte am Ende raus springen. Auf der ZVS Seite kann man die Abiquoten der letzten Jahren der einzelnen Städte abrufen. Dann weißt du, was du bei dir brauchst. Mit dem Medizinertest kannst du dich auch "vorschummeln". Die Unis entscheiden am Ende durch Auswahlgespräche (deine Vorqualifikation ist schon einmal ein Plus).

Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg und finde deinen Weg toll!
 

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