dioneus
Mitglied
Ich habe vor einigen Monaten schonmal ein Thema in der Rubrik "Freunde" eingestellt, weil ich mich gefragt habe, wieso alle meine Freundschaften den Bach runtergehen und alles was ich tue aussichtslos erscheint. Jetzt erscheint mir das nicht mehr die richtige Rubrik.
Ich fühle mich vollkommen ohnmächtig. Die Lage hat sich insofern verändert, dass ich inzwischen eigentlich niemanden mehr sehen will. Ich habe allein heute (Samstag) fünf Leuten, die etwas mit mir unternehmen wollten, nicht geantwortet. Trotzdem leide ich an meiner Einsamkeit. Ich fühle mich von den Menschen generell verraten und enttäuscht. Überall wohin ich schaue, verhalten sie sich scheiße zueinander, und haben trotzdem Freunde und Beziehung. Es erscheint mir eigentlich so, dass ich nie Freunde gehabt habe und eine Beziehung hatte ich auch nie. Und ich glaube, dass das auch niemals so sein wird. Es ist eben nicht einmal das Problem, dass niemand an mir interessiert wäre, eher das Gegenteil ist der Fall. Und ja, mir ist bewusst, dass ich überkritisch bin, deswegen habe ich in der Vergangenheit versucht, mich auf Menschen einzulassen, die mir nicht sofort zugesagt haben. Und das war ein fataler Fehler.
Auf einen Kaffee gehen, zusammen kochen, selbst ins Kino gehen. Alles erscheint mir anstrengend und unbefriedigend. Es ist schon so gewesen, dass ich in die Freundschaften investiert habe, auch wenn es lange Phasen gab, in denen ich mich nicht gemeldet habe. Aber insgesamt hatten diese Freundschaften keinen Mehrwert für mich. Das wäre alles auch gar nicht so schlimm, wenn ich nicht so große Sehnsucht danach hätte, ein erfülltes Freundes- und Beziehungsleben zu haben. Wenn ich allein bin, dann ist mir oft zum Weinen zumute, aber nach außen erscheine ich stolz und unnahbar. Ich lasse auch niemanden an mich ran, weil ich nie gelernt habe, dass von Menschen auch etwas Gutes kommen kann. Wenn jemand verliebt in mich ist, blocke ich sofort ab und schicke die Person dahin zurück, wo sie her gekommen ist. Dabei bin ich sehr offen, zurückhaltend und freundlich wenn ich neue Leute kennenlerne und auch ein guter Zuhörer. Da aber alle Leute in meinem Alter (Mitte 20) volle Terminkalender und volle Freundeskreise haben, bin ich immer nur ein peripheres Mitglied, selbst dann, wenn die Menschen mich urkomisch finden und sagen, dass ich sie insipiere. Wie einsam und verlassen ich in Wirklichkeit bin weiß dabei niemand, und ich habe eher Angst, dass das jemand herausfinden könnte. Schnell sind diese Menschen dann wieder verschwunden, als wären sie nie in meinem Leben gewesen. Während die meisten Freundschaften eine lange gemeinsame Linie ergeben, bin ich im Leben der Menschen immer nur ein Punkt gewesen. Es gelingt mir nie, die Menschen, die ich gern habe in meinem Leben zu halten. Im Moment habe ich niemanden, von dem ich glaube, dass er mich verstehen kann, mit dem ich reden kann oder der meine Interessen teilt. Ich koche allein, gehe alleine ins Theater, ins Museum, Wandern und selbst zum Sport. In der Familie gibt es keinen Ansprechpartner.
Oft habe ich den Wunsch einfach zu verschwinden. Ich möchte dann alle Kontakte und Nummern löschen, so dass mich niemand erreichen kann und keiner weiß, wo ich bin. Deswegen bin ich schon einige Male umgezogen. Gerade bereite ich einen neuen Umzug vor, indem ich angefangen habe, eine Fremdsprache zu lernen. Manchmal bin ich so mutlos, dass ich einfach gerne tot wäre. Ich mache schon eine Therapie, aber ich habe das Gefühl, dass sie mir gar nicht weiterhilft. Und ich weiß überhaupt nicht weiter.
Ich fühle mich vollkommen ohnmächtig. Die Lage hat sich insofern verändert, dass ich inzwischen eigentlich niemanden mehr sehen will. Ich habe allein heute (Samstag) fünf Leuten, die etwas mit mir unternehmen wollten, nicht geantwortet. Trotzdem leide ich an meiner Einsamkeit. Ich fühle mich von den Menschen generell verraten und enttäuscht. Überall wohin ich schaue, verhalten sie sich scheiße zueinander, und haben trotzdem Freunde und Beziehung. Es erscheint mir eigentlich so, dass ich nie Freunde gehabt habe und eine Beziehung hatte ich auch nie. Und ich glaube, dass das auch niemals so sein wird. Es ist eben nicht einmal das Problem, dass niemand an mir interessiert wäre, eher das Gegenteil ist der Fall. Und ja, mir ist bewusst, dass ich überkritisch bin, deswegen habe ich in der Vergangenheit versucht, mich auf Menschen einzulassen, die mir nicht sofort zugesagt haben. Und das war ein fataler Fehler.
Auf einen Kaffee gehen, zusammen kochen, selbst ins Kino gehen. Alles erscheint mir anstrengend und unbefriedigend. Es ist schon so gewesen, dass ich in die Freundschaften investiert habe, auch wenn es lange Phasen gab, in denen ich mich nicht gemeldet habe. Aber insgesamt hatten diese Freundschaften keinen Mehrwert für mich. Das wäre alles auch gar nicht so schlimm, wenn ich nicht so große Sehnsucht danach hätte, ein erfülltes Freundes- und Beziehungsleben zu haben. Wenn ich allein bin, dann ist mir oft zum Weinen zumute, aber nach außen erscheine ich stolz und unnahbar. Ich lasse auch niemanden an mich ran, weil ich nie gelernt habe, dass von Menschen auch etwas Gutes kommen kann. Wenn jemand verliebt in mich ist, blocke ich sofort ab und schicke die Person dahin zurück, wo sie her gekommen ist. Dabei bin ich sehr offen, zurückhaltend und freundlich wenn ich neue Leute kennenlerne und auch ein guter Zuhörer. Da aber alle Leute in meinem Alter (Mitte 20) volle Terminkalender und volle Freundeskreise haben, bin ich immer nur ein peripheres Mitglied, selbst dann, wenn die Menschen mich urkomisch finden und sagen, dass ich sie insipiere. Wie einsam und verlassen ich in Wirklichkeit bin weiß dabei niemand, und ich habe eher Angst, dass das jemand herausfinden könnte. Schnell sind diese Menschen dann wieder verschwunden, als wären sie nie in meinem Leben gewesen. Während die meisten Freundschaften eine lange gemeinsame Linie ergeben, bin ich im Leben der Menschen immer nur ein Punkt gewesen. Es gelingt mir nie, die Menschen, die ich gern habe in meinem Leben zu halten. Im Moment habe ich niemanden, von dem ich glaube, dass er mich verstehen kann, mit dem ich reden kann oder der meine Interessen teilt. Ich koche allein, gehe alleine ins Theater, ins Museum, Wandern und selbst zum Sport. In der Familie gibt es keinen Ansprechpartner.
Oft habe ich den Wunsch einfach zu verschwinden. Ich möchte dann alle Kontakte und Nummern löschen, so dass mich niemand erreichen kann und keiner weiß, wo ich bin. Deswegen bin ich schon einige Male umgezogen. Gerade bereite ich einen neuen Umzug vor, indem ich angefangen habe, eine Fremdsprache zu lernen. Manchmal bin ich so mutlos, dass ich einfach gerne tot wäre. Ich mache schon eine Therapie, aber ich habe das Gefühl, dass sie mir gar nicht weiterhilft. Und ich weiß überhaupt nicht weiter.
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