Mir wird gerade alles zuviel

G

GastSunny

Gast
Hallo,ich empfinde mein Leben gerade als sehr schlimm.
Ich war immer ein sehr taffer Mensch und habe mit Rat und tat jedem der Hilfe brauchte geholfen.....lebenslustig und voller Energie .
Vor ein paar Wochen ist meine Mutter gestorben zu ihr hatte ich leider nie das Verhältnis das ich mir gewünscht hätte.
So lange ich denken kann war ich immer lieb und unauffällig meine Mutter stolz auf mich ist aber egal was ich gemacht habe es war immer falsch.
mein Bruder ist vor 4 Jahren an Magenkrebs gestorben und zur gleichen Zeit hat mich mein damaliger Partner verlassen,also stand ich von Jetztzeit gleich allein da mit einem grossen Haus der Trauer und Existenzängste.
Ich für mich dachte das diese schlimmer Zeit die echt schlimm war für Leben abgehärtet hätte.
Seid ein paar Monaten also vor dem tot meiner Mutter ist meine Brechsucht wieder ausgebrochen und da habe ich schon gemerkt das ich Hilfe brauche.
Mein Hausarzt hat mir zu einer Therapie geraten aber leider ist es egal wo ich Anrufe um ein Termin zu bekommen zwecklos.
Es fällt mir sehr schwer zu sagen das es mir nicht gut geht und ich merke wie ich mich immer mehr einigle weil mir die Kraft fehlt.
Tagsüber wenn ich arbeite lache ich mich durch den Tag und muss mir die Probleme anhören die es so gibt,ich habe ein sehr verantwortungsvolle Aufgabe und betreue mehrere Filialen und bin für das Personal und die zahlen verantwortlich es ist nicht mein Traumjob aber ich brauche diesen posten weil ich das Geld für die Abzahlung meines Hauses brauche .
Ich würde gerne eine Kur beantragen weiss aber nicht ab es Sinn macht.
Wer kann mir Tipps geben?
 

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Pierre-Adrian

Gast
Lang haeltst Du das koerperlich/psychisch eh nicht mehr durch, wenn Du keine Kehrtwende einlaeutest.

Nimm mal aus all Deinen Gedankenstraengen das Thema "Geld" (somit auch das Haus als Besitztum)
komplett heraus, und stelle Dir auf dieser Basis Dein "Programm" fuer die naechsten Wochen zusammen.
Schaue mal, wie sich das dann innerlich anfuehlt.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo, Gast Sunny,

es tut mir leid, dass Du Dich in so einer schwierigen Situation befindest.

Dein Einknicken in Sachen Kraft und "innerer Stärke" hat aus meiner Sicht verschiedene Gründe:
Der Tod Deiner Mutter ist so ein Grund. Das Kämpfen um ihre Liebe war anscheinend Deine Motivation zum Kämpfen.
Auch wenn Du während ihres Lebens ihre Liebe nicht erlangen konntest, so fällt doch der Grund, warum Du zur Kämpferin wurdest, nun weg.

Schau' was Du alles erreicht hast. Ist es nicht so, dass Du ein wertvoller Mensch bist?
Um das Festzustellen, bedarf es der Anerkennung Deiner Mutter nicht! Oder?

Also wenn Du mir zustimmst, dann kämpfe - soweit es sinnvoll ist - für Dich.

Wenn ich mir eine Empfehlung erlauben darf:
Überlege, was Deine Ziele im Leben sind. Das Ziel „Anerkennung durch die Mutter“ ist weggefallen. Also neue, mindestens gleichwertige Ziele „müssen“ her.
Und dann solltest Du Dir überlegen, ob es vernünftig ist, das Haus zu halten?
Wenn Du in dem Haus glücklich lebst, ist es verständlich, wenn Du das Haus halten willst.
Ist es aber „nur“ die Erinnerung an Deine Mutter, sozusagen ersetzt das Halten des Hauses den Kampf um die Liebe der Mutter, dann habe ich schon arge Bedenken, ob das „Haus erhalten“ vernünftig ist.

Stell‘ Dir doch mal vor, Du könntest heute frei entscheiden, was Du willst und wie Du „morgen“ leben willst. Und diese Gedanken sollten Dir Hilfestellung in praktischen Fragen geben. Aus diesen Gedanken ergeben sich neue Ziele und auch die Möglichkeit, jetzige Tätigkeiten zu hinterfragen.
Passt das, was ich jetzt tue, zu meinen Zielen?

LG, Nordrheiner
 

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