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Mir macht nichts lange Spaß

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 131691
  • Datum Start Datum Start
Mir macht irgendwie nichts Spaß im Leben außer am Handy zu sein Musik zu hören und bei soziale Medien rum zu schauen. Woran liegt das ?

Wie alt bist du?
Hast du mal anders gelebt?

Wie steht's um Freunde, Sozialkontakte?

Sich körperlich zu verausgaben kennst du nicht?
Was das freisetzt?
Wie intensiv sich das anfühlt?

Naürlich wäre erstmal ein mühsamer Weg zu überwinden, bis du dahin kommst.

Ähnlich wie beim Essen.
Wer nur landestypische Hausmannskost kennt, dem entgeht eine unglaubliche Vielfalt und er kann nicht ahnen, was da draußen auf ihn warten könnte, was eine Geschmacksexplosion bei ihm verursachen könnte, von deren Existenz er bisher nichts weiß.

Unterwegs wird er aber auch Dinge probieren, die ihm nicht so gut oder gar nicht schmecken.
Oder er lässt all das gleich und beschränkt sich so, nimmt sich selbst viel.

Das kannst nur du entscheiden.
Nur du tun oder lassen.

Warum dieser Thread?
Fehlt dir etwas?
Vermisst du etwas?
Ist es, weil andere anders leben und du denkst, deshalb wäre bei dir etwas nicht richtig?
Oder was ist der Anlass?
 
Es ist eine Sucht, ähnlich wie Drogensucht...versuch mal davon weg zu kommen, dann wirste feststellen wie süchtig du bist. 😉
Das glaub ich auch, das ist eine Sucht. Essen ist auch eine Art Sucht. Bei mir merke ich, dass ich wie eine Maschine funktioniere. Um diese Zeit knurrt mein Magen, um diese Zeit brauch ich den Laptop, um diese Zeit muss ich mich hinlegen usw- ich bin praktisch geprägt, folge einer von mir angelegten Linie.
Um diese Linie zu ändern bräuchte es ein Umerziehen, durch viele Wiederholungen ließe sich immer wieder eine andere Linie anlegen.

Früher gabs ein ständiges "muss telefonieren", muss einkaufen, muss ...all das halt, was ich früher halt so gewohnt war zu tun. Man kann das doch ändern, muss halt in Kauf nehmen, dass das zuerst irritiert und mit Hürden verbunden ist.
Mein Hund ist schuld, dass ich täglich, wirklich täglich süchtig bin nach Gassi gehen. Danke Hund.
Meine vielen Blamagen sind schuld, dass ich täglich, wirklich täglich aufräume und alles ordentlich hinstelle.
Was ist schuld, weil ich gern ins Intenet geh? Das ist meiner Neugierde zu verdanken, wie beim Fenster raus sehen, statt Tapeten betrachten.

Bei jeder Form von Sucht wär nicht schlecht, wenn diese nützlich ist, nicht schadet.
Handy gucken schadet doch niemanden, oder? Als Ausgleich kann man sich ja zusätzlich Bewegung verschreiben, damit man nicht verrostet auch vom Body her.
 
Mir macht irgendwie nichts Spaß im Leben außer am Handy zu sein Musik zu hören und bei soziale Medien rum zu schauen. Woran liegt das ?
Meine Arbeit macht mir noch Spaß aber das war's.

Habe schon vieles ausprobiert aber empfinde dabei keine Glücksgefühle.

Ich bin 4 oder 5 Stunden täglich am Handy. Woran liegt das ?
Welche Themen siehst du denn an?
Vielleicht kannst du da im Real Life dranbleiben?!
 
Mir macht irgendwie nichts Spaß im Leben außer am Handy zu sein Musik zu hören und bei soziale Medien rum zu schauen. Woran liegt das ?
Meine Arbeit macht mir noch Spaß aber das war's.
Das Thema kommt hier häufig auf. Die Ursache ist schnell erklärt: Du bist von Smartphone u. Social Media dopaminabhängig geworden und brauchst immer den nächsten digitalen Kick. Durch die Dauerstimulation deines Belohnungszentrums bist du abgestumpft und kannst im realen Leben nur noch schlecht Freude empfinden.
Was ist zu tun? Ob plötzlich oder schrittweise, du musst vom Handy weg. Es wird ein langer Weg, plane 3 Monate bis ein halbes Jahr ein.
Erster Schritt: Du machst dein Handy wieder zum reinen Kommunikationsgerät. Keine Social Media Apps, keine Streaming-Dienste. Wenn du Musik hören willst, dann über eigens dafür vorgesehene Geräte, nicht über das Handy. Wenn du ins Internet musst, dann recherchierst du zu Hause am PC. Zum Telefonieren nutzt du wieder ein Festnetztelefon. Alles, was Vergnügen macht, muss abseits des Smartphones stattfinden.
Zweiter Schritt: Du suchst dir ein verbindliches, analoges Hobby, bei dem du unter Menschen bist. Sozialkontakte stimulieren dein Belohnungszentrum und du lernst, das wieder ohne Smartphone zu haben.
Dritter Schritt: Das kannst du mit Schritt 2 kombinieren, du treibst Sport. Das setzt jede Menge körpereigener Stoffe frei, durch die du dich gut fühlst. Das ganze ohne Handy, ohne Smartwatch.
Und jetzt das schwierigste: Das ganze hältst du mehrere Wochen durch. Mindestens drei Monate, eher länger. Du musst deinem Gehirn Zeit geben, sich zu regenerieren. Du musst warten, bis du neue, gesunde Gewohnheiten entwickelt hast.
Wenn das funktioniert, kannst du feste Smartphone-Zeiten am Tag einplanen, z.B. eine Stunde abends. So kannst du dich selbst regulieren.

Um es gleich vorweg zu nehmen, die meisten schaffen das nicht allein. Wenn dir etwas daran liegt, würde ich mir Hilfe holen.
 
Ich hab einen anderen Ansatz, den ich aus meiner Sicht mal so beschreibe:

es gibt eine Bekannte, bei der der Vater fehlte und die Mutter mit sich selbst zu tun hatte. Im Bereich Pubertät war sie bei einer Pflegefamilie, Freizeitvergnügen war Abhängen.

In der Kindheit wurde sie nicht wirklich an Dinge heran geführt, so dass ihr Werte und Vorbilder fehlen.
Folglich kann sie sich ( ausserberuflich) nicht für Leistungen, Tätigkeiten oder Erfolge Anderer begeistern und eifert denen nicht nach.
Als Konsequenz sucht sie kurzfristige Vergnügungen, die allerdings oberflächlich sind, nur dem Zeitvertreib dienen und keinen Mehrgewinn für sie darstellen.
Die innere Leere kann sie nicht durch Aktivitäten füllen, die als Kindheitswunsch in ihr schlummern und ausgebaut werden wollen.
Zudem ist sie jemand, der "wartet". Es gibt einen Termin, zu dem irgendwas eintritt, und an dem Zeitpunkt kommt das Ereignis, führt aber nach dem Erleben / Bewältigen wieder dazu, dass ein neuer Termin in der Ferne ausgemacht wird und sie sich vornimmt: Wenn der Tag kommt, dann kann ich/werde ich...

Realistisch würde sie seit gestern bereits können.
So verschwendet sie ihre Zeit, lässt sich dahin treiben und hofft immer auf neue Denkanstöße oder Situationen, denen sie sich anschließen kann, wo sie folgen kann.

Sie ist quasi Konsumentin.
Wäre sie Produzentin, so würde sie die Initiative ergreifen und andere dazu auffordern, ihr zu folgen.
 
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