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Mir graut es davor, dass meine Tiere älter werden

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hier schreibst du etwas ganz Wichtiges! Es ist ganz wichtig, bei alten oder kranken Tieren jemanden der unbeteiligt ist, drauf sehen zu lassen. Man selbst wird "blind" weil die Veränderungen so langsam kommen.
Als eine meiner Katzen schwer krank war bat mich jemand: setz dich mal 10 Minuten hin, schau die Katze an und überlege wie sie war und wie sie jetzt ist. Ich habe es getan und konnte mich dann auch von ihr verabschieden.

Hier würde ich mich Tulpes bewegenden Bericht zur Erkrankung und zum Tode ihrer Katze Peewee wünschen - mehr nicht dazu, denn es war privat, was sie sagte.
Aber vielleicht, Tulpi, magst dich grad dazu hier nochmal äußern?
 
Das ist genau mein Thema u ich hardere mit mir.

Ich hab 25 Jahre Katzen gehabt u mit jedem Tod bin ich - gefühlt - ein bisserl mit gestorben. Das war jedes Mal total entsetzlich, weshalb ich mich auch mom gegen Tiere entschieden habe.

Ich bin eigentlich sehr pragmatisch u weiß auch (kognitiv), dass das der Lauf der Zeit ist. Ich hab auch immer verantwortungsvoll gehandelt, weil das in meinen Augen meine Pflicht als Tierhalter ist, aber das ist schon sehr schwer.

Ich habe aber grundsätzlich ein großes Problem mit Vergänglichkeit u Sterben, das weitet sich dann eben aus.

Mein Pony ist noch fit, kommt aber auch in die Jahre. Ich hab jetzt schon Bammel vor dem Tag, an dem ich vllt eine Entscheidung treffen muss.
 
Ich spüre, dass es sich verändert, wenn man selbst alt wird.
Bobby wird ja nun definitiv mein letztes Tier sein - und zunehmend merke ich (und schätze, ich werde nun wieder in der Luft zerrissen, aber shit happens: Wann werde ich das hier nicht?), dass es auch gut so ist.

Zwar grauts mir echt vor dem Tag - er wird nun 13 dieses Jahr -, an dem er gehen wird. Und hoffe, es dauert echt noch eine Weile.
Aber danach wird kein neues Tier mehr kommen, denn wie Prediger 3 schon sagt:
>Alles hat seine Zeit<.
Und so auch die Zeit mit Tieren. Für mich.
 
Ich bin gerade in der Situation vor der Du dich so fürchtest. Meine Hündin ist 15 und hatte jetzt in den letzten 4 Wochen 2x einen epileptischen Anfall. Früher hatte sie das nie. Es ist jetzt gerade ein Warten auf den Tod.
Ich mache das so:
3x täglich mache ich für 5-10 Minuten eine kleine Übung. Ich Stelle mir einen Engel vor (alternativ kannst du dir auch ein großes Feuer oder einen Reisenden Fluss oder sonstwas vorstellen) und sage: Ich gebe ab.... Und dann kommen die ganzen Aufzählungen: die Verantwortung für ihren Sterbeprozess, die Verantwortung für ihre Krankheiten, die Verantwortung für ihre Gesundheit, für ihr Wohlergehen..... Dann: ich lasse los... Meine Angst vor ihrem Tod, meine Angst vor ihren Krankheiten, meine Angst vor dem Leben ohne sie..... Und am Schluss ein paar Mal der Satz: alles ist im Fluss.
Diese Übung basiert auf der Anerkennung, dass wir Menschen nicht alles immer wissen und durchschauen können.
Bei mir bewirkt daß üben eine starke Reduzierung der Angst und wenn man es regelmäßig macht, gibt es auch Mal einen Gedankenblitz als Belohnung, weil diese Übung reinigend wirkt. So kam z.b Mal der Gedanke, dass es auch schön werden wird, ein zweites Grab auf dem Tierfriedhof zu betreuen und dass die Verbindung zu der Hündin trotzdem bleiben wird, so wie zu ihrer Vorgängerin auch.
Probier es einfach aus. Kostet nix.🐶😍
 
Viele Katzen sterben an Nieren Erkrankungen...weil sie zu oft Trockenfutter bekommen und zu wenig trinken.
Katzen brauchen auch viel Feuchtfutter.
 
Viele Katzen sterben an Nieren Erkrankungen...weil sie zu oft Trockenfutter bekommen und zu wenig trinken.
Katzen brauchen auch viel Feuchtfutter.

Mein Katerle Tommy ist leider auch an CNI gestorben mit knapp 16 Jahren - und er hat vorwiegend Nassfutter bekommen....
Ich fürchte, diese grausame Katzenkrankheit hat noch viele andere Ursachen.
 
Du überträgst deine eigene Angst auf das Tier. Es ist einfach normal, alt zu werden.
 
Mit der Anschaffung eines Tieres ist man sich bewusst, das man diese (im Normalfall) überleben wird.


Ich nehme diesen Satz von dir bewusst mal heraus, denn genau das ists, was ich mir für mein Tier wünsche: Dass ich es überleben werde, so brutal der Schmerz für mich sein wird.
Aber weitaus brutaler wäre der Schmerz, vor ihm zu gehen und ihn allein zurück lassen zu müssen....
 
Liebe TE, auch ich musste schon einige Tiere einschläfern lassen. Früher meine Katzen, zuletzt meine erste Hündin. Aber meine Hunde haben mich gelernt, immer im Augenblick zu leben. Dies versuche ich auch. Klappt natürlich nicht immer. Aber die Tiere machen sich überhaupt keine Sorgen über ihre Zukunft. Hauptsache der jetzige Moment ist gut. Versuche es auch.
 
Heute musste ich wieder einmal erkennen, dass Bobby reell nun alt wird mit seinen fast 13 Jahren.....
Seine Haare wachsen an den seltsamsten Stellen und ich muss sie ständig nachschneiden.
Er ist langsamer geworden - am liebsten stromert er einfach nur noch auf der Wiese hinterm Haus herum und schnüffelt sich durch. Dann ist er zufrieden und glücklich.
Hundekontakte liebt er nach wie vor - aber ruhige. Mit ungestümen Junghunden kann er nichts mehr anfangen.
Ich muss vermehrt aufpassen, dass er nicht zu dick wird (was sonst nie ein Thema war).
Die Krallen wachsen und es wird Zeit, sie kürzen zu lassen.
Kurzum: Alle Anzeichen lassen vermehrt erkennen, dass mein Hund seiner letzten Lebenszeit entgegen geht.
Irgendwie ists eine Mischung aus Erleichterung (ihr wisst: Meine größte Angst ist und bleibt, dass ich vor ihm gehe und er allein zurück bleibt) und Angst vor dem Abschied nicht nur von ihm, sondern von dem Zusammenleben mit Tieren generell. Denn nach ihm wird es kein Tier mehr in meinem Dasein geben....
Muss jetzt nicht kommentiert werden.
Wurde mir nur grad heute krass bewusst.
 
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