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Mir graut es davor, dass meine Tiere älter werden

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121782
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Wow (oder eher Wau 😉), Schattenwölfin - 16 Jahre für einen Labbi-Mix ist echt top.
Du musst es super handhandhabt haben mit deinem Hundeschatz, meine Hochachtung! 👍

So, wie ich auch deine Einstellung super finde. Danke für deinen Beitrag!
 
. Ich hatte gedacht, ich würde es spüren, wenn der Moment gekommen ist. Offenbar war dem nicht so.
hier schreibst du etwas ganz Wichtiges! Es ist ganz wichtig, bei alten oder kranken Tieren jemanden der unbeteiligt ist, drauf sehen zu lassen. Man selbst wird "blind" weil die Veränderungen so langsam kommen.
Als eine meiner Katzen schwer krank war bat mich jemand: setz dich mal 10 Minuten hin, schau die Katze an und überlege wie sie war und wie sie jetzt ist. Ich habe es getan und konnte mich dann auch von ihr verabschieden.
 
Es muss aber nicht zwangsläufig so sein, Noah. Ich habe gespürt, als die Zeit kam, dass mein Kater gehen wollte, weil er nicht mehr konnte (er hatte CNI).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe deine Sorgen und Gedanken sehr gut und finde bis zu einem gewissen Grad gehören sie auch dazu. Allerdings finde ich, dass es ein Ausdruck von Liebe ist und Liebe ist ja grundsätzlich was Schönes und Wichtiges. Nicht nur wir Menschen, auch unsere Haustiere wollen geliebt werden.

Grundsätzlich kann es in jedem Alter passieren, dass man sich on weinem Haustier verabschieden muss. Sei es durch Unfall oder Krankheit. Die Gedanken an den Abschied macht man sich bei einem jungen Tier ja eher nicht, wenn man die durchschnittliche Lebenserwartung der Tierart kennt, je näher sie diesem Alter kommen, desto eher kommt auch der Gedanke ans Abschied nehmen.

Tiere haben, für uns Menschen leider-für den Überlebensinstinkt zum Glück, die Eigenschaft, Schmerzen und Unwohlsein sehr lange zu verstecken. Manchmal kann man auch bei bestem Wissen und Gewissen und genauem Beobachten leider erst zu spät feststellen, dass etwas nicht stimmt. Ich bin der Meinung, dass man auch älteren Tieren ein schönes und lebenswertes Leben gestalten kann indem man sich den veränderten Verhaltensweisen und Bedürfnissen des Tieres anpasst.

Ich selbst habe im Laufe meines noch eher jungen Lebens bereits von einigen Haustieren Abschied nehmen müssen und trotzdem habe ich mir in meiner ersten eigenen Wohnung Katzen geholt. Und mich Ende letzten Jahres für einen Hamster entschieden, bei dem ich wusste, dass die Lebensdauer allgemein nur 1-2 Jahre beträgt. Auch wenn ich sie (mit nur knapp 10 Monaten) bereits nach nur viereinhalb gemeinsamen Monaten gehen lassen musste, ist für mich klar, dass ich wieder einem Hamster ein artgerechtes und liebevolles Leben schenken möchte. Und mir wurde so richtig bewusst, dass das Erlösen/Einschläfern lassen, der letzte große Liebesbeweis ist, den wir unseren Tieren machen können, wenn sie so krank und schmerzgeplagt sind, dass das Leben eben nicht mehr Lebenswert ist. Da wäre es egoistisch die Entscheidung des Erlösen lassens nicht zu treffen. (alle anderen Haustiere sind von selbst gegangen)

Um nun nicht einen noch längeren Roman zu schreiben: Das Abschiednehmen gehört zum Leben dazu und ich kann nur den Rat geben, der Trauer dann einfach Raum und Zeit zu geben, denn Tiere sind (zumindest für mich) Familienmitglieder, egal was Andere sagen. Genieße bewusst die gemeinsame Zeit mit deinen Haustieren, begleite sie dann auf ihrem letzten Weg und nimm dir die Zeit und den Raum für deine Trauer die du dann brauchst!
 
Mit der Anschaffung eines Tieres ist man sich bewusst, das man diese (im Normalfall) überleben wird.

Und genau das ist in Bezug auf Bobby, so brutal hart das für mich wird, mein sehnlichster Wunsch und mein Gebet - ich schrieb es ja schon.
Denn ich bin in der Lage zu verstehen - er wäre es umgekehrt, bliebe er allein zurück, nicht und würde sich nur unendlich verlassen fühlen.
Ist es nicht auch bei allem Schmerz und Leid ein wunderbarer Gedanke, sein geliebtes Tier bis zum Ende begleiten zu dürfen?
Für mich als Antwort ein klares Ja.
 
Ja. Und am allerliebsten zu Hause, nicht beim Tierarzt, nicht in der Tiierklinik.
 
hier schreibst du etwas ganz Wichtiges! Es ist ganz wichtig, bei alten oder kranken Tieren jemanden der unbeteiligt ist, drauf sehen zu lassen. Man selbst wird "blind" weil die Veränderungen so langsam kommen.
Als eine meiner Katzen schwer krank war bat mich jemand: setz dich mal 10 Minuten hin, schau die Katze an und überlege wie sie war und wie sie jetzt ist. Ich habe es getan und konnte mich dann auch von ihr verabschieden.
Schwierig. Eigentlich kennt man sein Tier ganz genau und bekommt ja mit, wenn keine Lebensfreude und Lebensqualität mehr da ist. Jemand der das Tier hingegen nicht jeden Tag erlebt, sondern nur hin und wieder mal, der wird das eben nicht beurteilen können, ausser es ist sehr offensichtlich. Nicht mal die Tierärzte erkennen das. Ich habe das auch jetzt schon bei meinen beiden verstorbenen Hunden erlebt. Du selber weisst am besten, dass dein Tier nur noch schläft, nicht mehr richtig frisst und selbst bei Spaziergängen oder seiner Lieblingsbeschäftigung keine zufriedenen oder glücklichen Augen mehr hat.

Der Tierarzt sieht nur die Momentaufnahme des Tieres, und sieht dann eben nicht automatisch, dass es dem Tier nicht mehr gut ( genug) geht. Es gibt eben verschiedene Erkrankungen und jedes Tier ist anders.
 
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