S
SanneBanane
Gast
Hallo,
eine Freundin von mir hat vor ein paar Monaten mit dem Minimalismus angefangen. Seitdem geht alles bei ihr nur noch um dieses Thema. Wenn ich bei ihr bin, mistet sie aus und sucht ständig nach Sachen die sie ausmisten kann. Das dann aber auch bei uns, ihren Freunden. Seitdem sie damit angefangen hat, ist sie ständig in Bewegung und kann nicht mehr still sitzen.
Wenn sie bei mir zu Besuch ist, dann wandern ihre Blicke ständig durch den Raum.
Ich kann dann gar nichts mit ihr anfangen, sie nimmt mich auch irgendwie nicht mehr richtig wahr.
Wenn sie dann in meiner Wohnung Gerümpel sieht, dann dreht sich das ganze Gespräch nur noch um dieses (meine) Teil. Andere Gesprächsthemen sind nicht mehr vorhanden.
Sie möchte mich und die anderen Freunde dazu bewegen, dass wir auch aussortieren. Wollen wir aber nicht.
Wir haben dann die Treffen bei ihr abgehalten, weil es einfach genervt hat.
Aber bei ihr ist es fast noch schlimmer.
Da kommt man in eine fast leere Wohnung rein, in der es nur noch 2 Gläser gibt (ungelogen)
Wenn sie uns einlädt, sagt sie schon vorher, dass wir unser Geschirr selbst mitbringen sollen.
Sind wir dann alle da, wandern ihre Blicke die ganze Zeit durch ihre Wohnung. Manchmal steht sie einfach auf und fängt an, irgendwas auszusortieren.
Eine Arbeitskollegin von mir hat auch so eine Bekannte. Sie meinte, dass diese Bekannte ein Kontrollproblem habe und sie durch den Minimalismus ruhiger geworden ist, weil sie dann ihre Kontrolle in den Griff bekommen hat.
Eine weitere Bekannte erzählte, dass sie bislang hautsächlich auf Minimalisten gestoßen ist, die psychische Probleme haben.
Jetzt mache ich mir Gedanken, ob meine Freundin vllt auch an so einer Störung leiden könnte.
Zuvor war sie "normal". Sie hatte eine aufgeräumte und saubere Wohnung. Sie war keine die unendlich hortete.
Aber irgendwann "peng", hat sich das von einen auf den anderen Tag geändert und seitdem mistet sie jeden Tag aus.. wie gesagt, am Anfang haben wir uns alle dabei nichts gedacht, aber mittlerweile wo es keinerlei anderen Gesprche mehr gibt und sie nicht mal ein Treffen genießen kann und sichtlich angespannt ist, machen wir uns große Sorgen.
Aus diesem entrümpeln ist eine Sucht geworden.
Immer weiter weniger zu besitzen.
Sanne
eine Freundin von mir hat vor ein paar Monaten mit dem Minimalismus angefangen. Seitdem geht alles bei ihr nur noch um dieses Thema. Wenn ich bei ihr bin, mistet sie aus und sucht ständig nach Sachen die sie ausmisten kann. Das dann aber auch bei uns, ihren Freunden. Seitdem sie damit angefangen hat, ist sie ständig in Bewegung und kann nicht mehr still sitzen.
Wenn sie bei mir zu Besuch ist, dann wandern ihre Blicke ständig durch den Raum.
Ich kann dann gar nichts mit ihr anfangen, sie nimmt mich auch irgendwie nicht mehr richtig wahr.
Wenn sie dann in meiner Wohnung Gerümpel sieht, dann dreht sich das ganze Gespräch nur noch um dieses (meine) Teil. Andere Gesprächsthemen sind nicht mehr vorhanden.
Sie möchte mich und die anderen Freunde dazu bewegen, dass wir auch aussortieren. Wollen wir aber nicht.
Wir haben dann die Treffen bei ihr abgehalten, weil es einfach genervt hat.
Aber bei ihr ist es fast noch schlimmer.
Da kommt man in eine fast leere Wohnung rein, in der es nur noch 2 Gläser gibt (ungelogen)
Wenn sie uns einlädt, sagt sie schon vorher, dass wir unser Geschirr selbst mitbringen sollen.
Sind wir dann alle da, wandern ihre Blicke die ganze Zeit durch ihre Wohnung. Manchmal steht sie einfach auf und fängt an, irgendwas auszusortieren.
Eine Arbeitskollegin von mir hat auch so eine Bekannte. Sie meinte, dass diese Bekannte ein Kontrollproblem habe und sie durch den Minimalismus ruhiger geworden ist, weil sie dann ihre Kontrolle in den Griff bekommen hat.
Eine weitere Bekannte erzählte, dass sie bislang hautsächlich auf Minimalisten gestoßen ist, die psychische Probleme haben.
Jetzt mache ich mir Gedanken, ob meine Freundin vllt auch an so einer Störung leiden könnte.
Zuvor war sie "normal". Sie hatte eine aufgeräumte und saubere Wohnung. Sie war keine die unendlich hortete.
Aber irgendwann "peng", hat sich das von einen auf den anderen Tag geändert und seitdem mistet sie jeden Tag aus.. wie gesagt, am Anfang haben wir uns alle dabei nichts gedacht, aber mittlerweile wo es keinerlei anderen Gesprche mehr gibt und sie nicht mal ein Treffen genießen kann und sichtlich angespannt ist, machen wir uns große Sorgen.
Aus diesem entrümpeln ist eine Sucht geworden.
Immer weiter weniger zu besitzen.
Sanne