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Minimalismus vs. Konsumerismus

Status
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_Tsunami_

Urgestein
Ich beziehe mich hierbei auf diesen Faden/Beitrag und ff.

Ganz allgemein möchte ich damit einleiten, dass viele Menschen entweder minimalistisch oder konsumeristisch leben - teilweise den Umständen geschuldet, und teilweise aus dedizierter Wahl heraus. Kann natürlich alles Vor- und Nachteile haben, und zeigt vielleicht auf, was einem wichtig ist.

Wie macht bzw. seht ihr das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann nur sagen, dass ich gerne minimalistischer leben würde.

Wann immer ich alte Sachen weggegeben habe, ging es mir besser.
Ich sitze immer noch auf alten Dingen meiner verstorbenen Großeltern, die im Dachgeschoss verstauben... also die Dinge, nicht die Großeltern 🙄

Ich kaufe manchmal unnütze Dinge oder stopfe Zimmer voll. Es würden auch 4 statt 10 Pflanzen auf der Fensterbank reichen und seien wir ehrlich, ich wusste vorher, dass ich den Bund Bio Paprika nicht essen würde...
Ich habe sogar schon Pc Spiele auf Steam gekauft, weil sie im Angebot waren - ohne sie dann jemals gespielt zu haben... gut sie kosteten nur 4,99 € aber trotzdem.

Vielleicht habe ich zu viel Platz, möchte zu viel bevorraten oder bin zu gierig wenn Dinge vermeintlich im Angebot sind. Und dann trenne ich mich ungern von Sachen. Die CD hat vor 10 Jahren 20 € gekostet, heute bekäme ich dafür auf Ebay vielleicht 1,50 €, also behalte ich sie lieber, zum verkaufen bin ich auch zu viel - auch wenn ich sie vermutlich nie mehr höre.

Am besten finde ich Menschen, die mir ein schlechtes Gewissen machen wenn ich ich dann doch von alten Dingen trenne: "Das war doch noch was weeeert! Weißt du wie teuer das damals war? Sowas kann man immer mal brauchen!"

Manchmal wünschte ich mir irgendwo hinzuziehen und nur das mitzunehmen, was ich dringend brauche. Und nach einem halben Jahr schmeiße ich den übrigen Rest weg. Vielleicht sollte ich nochmal (das dritte mal) Entrümpler kommen lassen...

Aber genug von mir.

Minimalistisch leben klingt einfach. Viele machen es ja gezwungenermaßen. Da klingt es arrogant wenn man klagt wie schwer das ist. Wer mit wenig lebt, muss aber organisiert sein und dann sind viele gewiß nicht. In Japan leben manche Menschen auf 10m², Küche, Bett, Fernseher, alles drin, Wahnsinn!

Wer wenig hat, hat auch wenig Sorgen.
Nein, ich meine nicht Arme haben wenig Sorgen. Man braucht schon genug Geld um sich Dinge kaufen zu können. Aber wenn man nur Dinge kauft, die man wirklich braucht, muss man weniger über Konsum nachdenken und hat mehr Zeit zum LEBEN.
 
Um es klarzustellen, ich persönlich mag Minimalismus, ganz unabhängig davon, wie gut ich es hinkriege. Und ich denke nicht zwingend, dass Konsumerismus etwas Schlechtes ist. Nur ist es eben vielleicht schade, wenn man so viel Zeug hat, was man eigentlich gar nicht benutzt.

Im Zweifel hilft vielleicht eBay, oder ein Museum aufzumachen. Lol.
 
Um es klarzustellen, ich persönlich mag Minimalismus, ganz unabhängig davon, wie gut ich es hinkriege. Und ich denke nicht zwingend, dass Konsumerismus etwas Schlechtes ist. Nur ist es eben vielleicht schade, wenn man so viel Zeug hat, was man eigentlich gar nicht benutzt.

Im Zweifel hilft vielleicht eBay, oder ein Museum aufzumachen. Lol.

Definitiv!
Ebay für alles was noch sinnvoll verwertbar ist. Und den Rest wegschmeißen.

Und vor allem: Nicht sinnlos neues kaufen - auch nicht wenn es billig ist und man jetzt ja wieder Platz hat 😀

Ich habe mir angewöhnt mit allen Käufen eine Woche zu warten. Wenn etwas nach einer Woche im Amazon Einkaufswagen für mich immer noch Sinn macht, ok.
Wenn's aber nur im Angebot war, eine fixe Idee oder Spontanität weil ich grad das 5te Paar Sneaker brauchte, weil ich noch keine in Rot/gelb habe, dann raus damit 😀

Ich habe zwei paar gute Schuhe, ein paar Sportschuhe und zwei Freizeitschuhe, die ich regelmäßig anziehe.
Der Rest steht rum.... und seien wir ehrlich, die meisten von uns haben zu viele Schuhe
 
Lol, ich habe exakt ein Paar Schuhe. Das nenne ich mal Minimalismus.

Cool! Hast du Imprägnierspray über? Muss mal meine 20 Paare, die im Schrank stehen putzen, auch wenn sie nur das Tageslicht gesehen haben noch werden 🙄

Nur spass 😀 Aber Besitz kann manchmal mehr Arbeit bringen als Freude oder Nutzen.
 
Ich kann nur sagen, dass ich gerne minimalistischer leben würde.

Wann immer ich alte Sachen weggegeben habe, ging es mir besser.
Ich sitze immer noch auf alten Dingen meiner verstorbenen Großeltern, die im Dachgeschoss verstauben... also die Dinge, nicht die Großeltern 🙄

Ich kaufe manchmal unnütze Dinge oder stopfe Zimmer voll. Es würden auch 4 statt 10 Pflanzen auf der Fensterbank reichen und seien wir ehrlich, ich wusste vorher, dass ich den Bund Bio Paprika nicht essen würde...
Ich habe sogar schon Pc Spiele auf Steam gekauft, weil sie im Angebot waren - ohne sie dann jemals gespielt zu haben... gut sie kosteten nur 4,99 € aber trotzdem.

Vielleicht habe ich zu viel Platz, möchte zu viel bevorraten oder bin zu gierig wenn Dinge vermeintlich im Angebot sind. Und dann trenne ich mich ungern von Sachen. Die CD hat vor 10 Jahren 20 € gekostet, heute bekäme ich dafür auf Ebay vielleicht 1,50 €, also behalte ich sie lieber, zum verkaufen bin ich auch zu viel - auch wenn ich sie vermutlich nie mehr höre.

Am besten finde ich Menschen, die mir ein schlechtes Gewissen machen wenn ich ich dann doch von alten Dingen trenne: "Das war doch noch was weeeert! Weißt du wie teuer das damals war? Sowas kann man immer mal brauchen!"

Manchmal wünschte ich mir irgendwo hinzuziehen und nur das mitzunehmen, was ich dringend brauche. Und nach einem halben Jahr schmeiße ich den übrigen Rest weg. Vielleicht sollte ich nochmal (das dritte mal) Entrümpler kommen lassen...

Aber genug von mir.

Minimalistisch leben klingt einfach. Viele machen es ja gezwungenermaßen. Da klingt es arrogant wenn man klagt wie schwer das ist. Wer mit wenig lebt, muss aber organisiert sein und dann sind viele gewiß nicht. In Japan leben manche Menschen auf 10m², Küche, Bett, Fernseher, alles drin, Wahnsinn!

Wer wenig hat, hat auch wenig Sorgen.
Nein, ich meine nicht Arme haben wenig Sorgen. Man braucht schon genug Geld um sich Dinge kaufen zu können. Aber wenn man nur Dinge kauft, die man wirklich braucht, muss man weniger über Konsum nachdenken und hat mehr Zeit zum LEBEN.

Dann schaff doch dein überflüssiges Zeug in ein Sozialkaufhaus oder die Kleiderkammer es gibt sehr viele Menschen welchen du damit echt helfen würdest und du hättest auch noch ein viel besseres Gefühl dabei.

Dann würde es dich bestimmt nicht so stören das du für die CD die einstmals 20 € gekostet hat nur 1,50 € bekommst wenn du weist das du damit einen anderen Menschen helfen kannst.

Und was das kaufen der Angebote angeht, sowas habe ich G.s.D. noch nie getan, ich kaufe prinzipiell nicht, nur weil es im Angebot ist, ich sehe da irgendwie keinen Sinn darin Zeug zu kaufen welches ich nicht brauche oder verbrauche nur weil es im Angebot ist. :schulterzucken:

Ich kaufe nur was wenn ich es auch brauche, ist es dann zufälligerweise im Angebot schön, dann überlege ich schon mal ob ich zB. eine Tüte Waschpulver kaufe oder zwei, weil verbrauchen tue ich sie ja sowieso. Einen kleinen Vorrat an Kaffee, Toilettenpapier, Katzenfutter, Katzenstreu , Nudeln, Soße sowie Kaffeeweißer habe ich, man kann ja auch mal krank werden, aber das war es auch schon.

Das ein zigste wo ich schwach werde sind Buntstifte, ja da kann ich nicht widerstehen und davon habe Ehrlich gesagt mehr als ich wirklich bräuchte, aber eine Macke muss der Mensch ja haben.
 
Cool! Hast du Imprägnierspray über? Muss mal meine 20 Paare, die im Schrank stehen putzen, auch wenn sie nur das Tageslicht gesehen haben noch werden 🙄

Nur spass 😀 Aber Besitz kann manchmal mehr Arbeit bringen als Freude oder Nutzen.

Sowas wie Imprägnierspray kenne ich eigentlich nicht. Mein aktuelles Paar Schuhe ist aber schon ziemlich zerfetzt. Brauche wohl ein neues Paar.

Habe mir aber zuletzt 10 Unterhosen und 10 Paar Strümpfe gekauft. Im Zweifel reicht das bis zum Ende meines Lebens. Natürlich alles online bestellt, und alles in der selben Farbe bzw. Ausfertigung. Auch recht günstig. Lol.
 
Minimalismus kann man so und so verstehen.
Mir gefällt es, wenn man sich minimalistisch bis gar nicht an Trends, Hass, Ausgrenzung, Gewalt...beteiligt.

Wie machst Du es eigentlich, Tsunami. Ich konnte in Deinem Anfangsposting gar nichts davon lesen.
Ist das hier auch ein unmoderierter thread, ein "minimalistischer"?😉

Faden ist noch nicht so lang. Lese einfach nach.

Weiters glaube ich nicht, dass es hier zu größeren "Ausschreitungen" kommen wird. Das gibt das Thema einfach nicht her, aber man weiß ja nie so genau.
 
Dann schaff doch dein überflüssiges Zeug in ein Sozialkaufhaus oder die Kleiderkammer es gibt sehr viele Menschen welchen du damit echt helfen würdest und du hättest auch noch ein viel besseres Gefühl dabei.

Dann würde es dich bestimmt nicht so stören das du für die CD die einstmals 20 € gekostet hat nur 1,50 € bekommst wenn du weist das du damit einen anderen Menschen helfen kannst.

Und was das kaufen der Angebote angeht, sowas habe ich G.s.D. noch nie getan, ich kaufe prinzipiell nicht, nur weil es im Angebot ist, ich sehe da irgendwie keinen Sinn darin Zeug zu kaufen welches ich nicht brauche oder verbrauche nur weil es im Angebot ist. :schulterzucken:

Ich kaufe nur was wenn ich es auch brauche, ist es dann zufälligerweise im Angebot schön, dann überlege ich schon mal ob ich zB. eine Tüte Waschpulver kaufe oder zwei, weil verbrauchen tue ich sie ja sowieso. Einen kleinen Vorrat an Kaffee, Toilettenpapier, Katzenfutter, Katzenstreu , Nudeln, Soße sowie Kaffeeweißer habe ich, man kann ja auch mal krank werden, aber das war es auch schon.

Das ein zigste wo ich schwach werde sind Buntstifte, ja da kann ich nicht widerstehen und davon habe Ehrlich gesagt mehr als ich wirklich bräuchte, aber eine Macke muss der Mensch ja haben.

Ich habe seit dem Tod meiner Großmutter bestimmt 20 Sack Altkleider abgegeben. Du glaubst garnicht wie viel die Generation meiner Großeltern aufgehoben hat 😉

Dein Verhalten zu Angeboten finde ich gut.
Ich kaufe ungefähr alle 2-3 Wochen einen Kasten Cola, früher relativ blind. Inzwischen weiß ich, dass Cola 1 mal im Monat im Angebot ist und kaufe nur dann.
Wobei Angebote unser Konsumverhalten eben auch steuern. So habe ich heute gerne eine zweite Kiste Cola auf Vorrat zuhause, für den Fall, dass ich das Angebot verpasse und einen Monat warten muss.
Und das passt dann wieder nicht so ganz zum Minimalismus wenn man mehr lagert nur weil es günstig war.

Minimalismus ist für mich nicht primär günstig leben. Minimalismus ist für mich mit wenig (Dingen) leben und damit verbunden mit wenig Sorgen um Dinge.
 
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