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Minderwertigkeitskomplexe

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Immer wieder diese Minderwertigkeitskomplexe.
Die bremsen mich aus.
Bei sozialen Kontakten denke ich "der/die würde sich jetzt bestimmt lieber mit jemand anderem unterhalten...lieber neben Jemand anderem sitzen...lieber was mit jemand anderem machen..."
Das kenne ich schon.
Jetzt würde ich es ja gern mal mit schreiben versuchen.
Einfach mal für so eine Plattform die Schreiber und Auftraggeber zusammenbringt ein bisschen was schreiben.
Angemeldet bin ich da schon ne Weile. Aber ich hatte bis jetzt nich nicht den Mumm, einen Probetext abzuliefern um eine Einstufung zu bekommen.
Angst vor einer schlechten Einstufung natürlich.
Und wenn ich diese Hürde meistern würde wäre das nächste Problem, dass ich wieder denken würde wenn ich mir einen Auftrag "schnappe", dass ich dem Aufttaggeber damit die Chance nehme, einen wirklich guten Texter zu bekommen.
Wie wird man so ein Denken los? Geht das überhaupt?
 
Du schreibst doch hier auch fleißig. Ich weiß, dass kann man nicht genau mit dem Schreiben vergleichen, dass du jetzt meinst. Aber machst du dir hier auch so viel Gedanken: Was denken die anderen über mein Geschriebenes? Kommt jetzt gleich die Keule? Ein Angriff? Oder doch eine nette Reaktion?

Meine Antwort ist für das Schreiben gemeint, aber auch für, bzw. gegen deine Minderwertigkeitskomplexe.
 
Du schreibst doch hier auch fleißig. Ich weiß, dass kann man nicht genau mit dem Schreiben vergleichen, dass du jetzt meinst. Aber machst du dir hier auch so viel Gedanken: Was denken die anderen über mein Geschriebenes? Kommt jetzt gleich die Keule? Ein Angriff? Oder doch eine nette Reaktion?

Meine Antwort ist für das Schreiben gemeint, aber auch für, bzw. gegen deine Minderwertigkeitskomplexe.
Ich mache mir immer und zu allem (zu) viele Gedanken.
Hier halt eher über die Antworten auf mein Geschriebenes. Manchmal trau ich mich stundenlang nicht, Antworten auf meine Beiträge zu lesen,
 
Hallo Frau Hempel.

Dein Beispiel mit dem Schreibclub. Da bin ich sicher, dass es deine Aufschieberitis ist und nicht die Angst, was die wohl dazu sagen.

Ich glaube auch, dass die Prokrastination so hinterhältig ist, dass sie einem noch Gründe liefert, warum man lieber nichts macht (einem geeigneteren Schreiber den Auftrag wegnehmen).

Du redest dich auch gerne schlecht. Aber deine Realität ist trotzdem eine andere. Da fällt mir wieder dein 50ster ein mit 50 Gästen. Wer bitte hat so viele Menschen, die zu seinem Geburtstag kommen?

Abe das läuft wohl alles ineinander über. Zu wenig Selbstbewusstsein, Unzufriedenheit wegen der Aufschieberitis, und dadurch auch allgemeines sich schlecht fühlen, bei dir sich minderwertig fühlen.
Mich macht die Prokrastianation z.B. richtig depressiv und schlechtgelaunt.

Aber ich denke, die ist des übels Wurzel.
 

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