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Milchbauern

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Eigentlich ist das doch nur der wahre Kapitalismus: die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ...

Seit vielen Jahren werden die Bauern subventioniert, ich denke, das ist einfach falsch. Jeder Betrieb, der sich wirtschaftlich nicht etabliert, der wird nicht an den Tropf des Staates gelegt, sondern der muss alleine sehen, wie er klar kommt. Jeder Private schüttelt darüber nur noch mit dem Kopf, wenn er nicht konkurrenzfähig ist und bleibt, seine Sache. Aber die Bauern verlangen Hilfe vom Staat. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Und dass dem Handel alleine der Schwarze Peter für die Situation zugeschoben wird, das ist längst bekannt, dass dem nicht so ist.
Die Bauern müssen auch leben, das ist richtig. Und sie sollen auch keine Hungerlöhne beziehen. Aber vielleicht kann es dann eben nicht mehr so viele Milchbauern geben ...

Anstatt sich hier untereinander zu belegen, sollte man doch lieber beim gesellschafts-politischen Thema bleiben, das finde ich als Gastleser.
 

Hallo Gast,

schau mal hier: Milchbauern. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Seit heute morgen hat die Hochwald-Molkerei im Saarland ihren Betrieb wohl eingestellt, weil keine Milchlaster mehr durchkommen. Wird aber wohl bundesweit noch ein paar Tage dauern, bis deutsche Milch knapp werden könnte. Gibt ja Vorräte.
 
[..]

Und was die Milchbauern angeht: sie haben recht mehr zu fordern. Wieviel kriegen sie für nen Liter Milch? 24 Cent oder so. Den Differenzbetrag bis zum Ladenpreis streicht WER ein?

Und Milchbauern sind nicht dumm oder blöd, bloß weil sie Milchbauern sind. Du sagst so einfach, dass sie das nicht müssen. Klar müssen sie nicht, aber was würde die milchabhängige Bevölkerung wohl sagen, wenn es keine Milch mehr gäbe?

Die Leute kriegen Panik weil sie DAS nicht mehr bekommen, was die NICHT brauchen. Balla balla ist das........🙄
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, kehren wir wieder zum Thema zurück:

Die Milchbauern bekommen mehr als 25 Cent. In Süddeutschland sollen sie sogar 35 Cent pro Liter bekommen. Du übersiehst die ganze Kette, die daran mit verdient und mit verdienen muss. Da kommt auch ein Teil des Preises her.

Fast niemand holt sich heute seine Milch auf dem Bauernhof.

Die Milch muss ja noch aufbereitet werden, transportiert werden, verpackt werden und vieles mehr.

Und was heißt denn bitte "Milch abhängige Bevölkerung" ? 😀
Sicherlich wollen die wenigsten auf Milch verzichten, ich ebenfalls nicht, aber du tust ja gerade so, als sei der Beruf des Milchbauers verbunden mit einem einzigartigen Handwerk oder Jahre des Studiums.

Es ist keine hochqualifizierte Arbeit. Das verstehen die Bauern wohl nicht.....
 
Marktwirtschaft heißt das auch jeder für sein Produkt seinen Preis fordern darf. Und das tun sie - und es ist richtig.
 
Natürlich sind die Regale noch gefüllt. Erst gegen Wochenende soll keine deutsche Milch mehr verfügbar sein. Allerdings Milch aus dem Ausland - und teuer.
bei uns gibt es schon jetzt fast keine Milch mehr , aber nicht etwa weil die Leute hamstern - nein weil die Bauern so fair waren und die Milch in den Läden aufgekauft haben um noch mehr Druck ausüben zu können :mad:

die Molkereien blockieren sie damit keine Milch aus Polen oder Tschechien rangeholt werden kann und wenn doch Milchautos aus dem Ausland dahin kommen lassen sie deren Milch einfach ab 😕
 
Es ist keine hochqualifizierte Arbeit. Das verstehen die Bauern wohl nicht.....

ich sage nicht, dass ich den boykott legitimere, aber....

als bauer muss man heutzutage idealerweise agrartechniker, biologe, veterinär, ökonom, betriebswirt und jurist sein - vllt. etwas überspitzt ausgedrückt, aber dennoch sind die anforderungen zum teil enorm.

das produkt alleine mag an sich eher profan sein, aber das kann täuschen....
ich habe bspw. auch mal in kurz in einem unternehmen gearbeitet, das türzargen herstellt - da mag man sich auch denken: "na super, das sind ja nur drei verschweißte metallprofile, und fertig iss...." - weit gefehlt!

auch brauereien haben bspw. meist ein großes produktportfolio - obwohl sie unter'm strich 'auch nur bier verkaufen'....

will sagen: an der alltäglichkeit bzw. profanität eines produktes übersieht man oft den aufwand, der dahinter steckt - und ich spreche nicht nur vom produktionsaufwand.....
 
Witzbold. Was soll daran nicht legal sein?

Die Blockade von Molkereien ist z.B. illegal und wird auch ständig von der Polizei aufgelöst. Der Verband empfehlt den Molkereien sogar die Bauern deshalb zu verklagen.

Und das was freches Biest genannt hat, ist zwar in einer Marktwirtschaft nicht illegal, aber auch keine Art.

@ mr el: "Idealerweise".....
 
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