weltenwanderin
Aktives Mitglied
Du bist aber kein Huhn. Und nur weil du versuchst dich in die Lage des Huhns hineinzuversetzen, kann das nicht allgemeingültig sein, geschweige denn auch nur annähernd den wirklichen Empfindungen des Huhns entsprechen; das wirst du wohl nicht bestreiten können. 😉Da wir so ein Huhn schlecht fragen können, wissen wir nicht, was es darüber denkt.
Aaaalsoo, wenn ich ein Huhn wär, fänd ich auf nem Hof mit genügend Auslauf im Sand buddeln ganz entspannt. Besser als sich irgendwo im Gebüsch verstecken müssen, weil ein hungriger Fuchs lauert.
Die freie Wildbahn ist für ein Tier auch kein friedlicher Blumengarten...
Sogar ein Huhn hat so etwas wie einen Überlebenswillen und lässt sich ungern schlachten. Das ist wohl mehr als eindeutig.
Aber na gut, das zählt natürlich nicht. Gnädig wie wir Menschen sind und ihnen immerhin zumindest teilweise eine halbwegs "humane Schlachtung" und "artgerechte Tierhaltung" gönnen, sollten sie sich damit natürlich zufrieden geben. Nicht jedes Tier kann den Luxus eines kurzen, überzüchteten und frei von den Gefahren der freien Wildbahn (die natürlich im Leben nicht mit denen in der Zucht zu vergleichen sind!!) genießen.
Sorry, aber das sind sie nun mal.Doch, indem du aus deiner Lebensweise heraus argumentierst, die du als gesündeste beschreibst und andere Ernährungsformen als unnatürlich und hedonistisch ankreidest.
Wer immer noch glaubt, dass eine omnivore Ernährung (genauer gesagt eben Milch- und Fleischkonsum) gesundheitlich notwendig ist, der lebt sowas von hinter dem Mond.
Fleisch wird nun mal nur aus hedonistischen Gründen gegessen, das ist der einzige Grund warum Tiere ausgebeutet werden. Ist nun mal so.
Das können ruhig mal mehr Leute zugeben, statt sich da ständig rausreden zu wollen.
Ich habe zu Beginn sehr wohl wissenschaftlich argumentiert, aber auch nur, weil es nicht so aussehen sollte, als würde ich mir meine Argumente aus den Fingern saugen, was nun mal zweifellos so ausgesehen hätte. Und ich bin nach wie vor von der Glaubwürdigkeit der von mir angegebenen Quellen überzeugt, denn schließlich bestätigen sie meine persönliche Erfahrung und das ist für mich nun mal auch ein Kriterium. Sogar ein sehr entscheidendes.Du bringst in erster Linie ethische und emotionale Argumente an. Das ist völlig ok, wenn du das auch so kennzeichnest.
Jedoch versuchst du, wie ich schon geschrieben habe, Wissenschaft und Rationalität anhand zweifelhafter Beispiele ins Spiel zu bringen. "Reine Vernunft" darf und muß sich immer in der Argumentation beweisen. Den Ansatz sehe ich hier nicht.
Schön übrigens, dass das Thema ganz automatisch in die richtige Richtung geht und das ganz ohne mein Zutun 😎